Aus Datenschutzgründen wird Ihre IP-Adresse nur dann gespeichert, wenn Sie angemeldeter und eingeloggter Facebook-Nutzer sind. Wenn Sie mehr zum Thema Datenschutz wissen wollen, klicken Sie auf das i.

Formel 1 Präsentationen: Ferrari und ihre Rote Göttin - Williams zeigt den FW38

Mit einem aufwendig inszenierten Livestream hat Ferrari am Freitag sein neues Auto für die Formel-1-WM 2016 präsentiert. Die Vorgabe ist deutlich: Mit dem SF 16-H sollen Sebastian Vettel und Kimi Räikkönen Mercedes den Titel entreißen. Auch Williams zeigt seinen neuen Sportwagen.

Die Inszenierung war perfekt, glamourös, italienisch: Auf einer schimmernden Bühne erwartete Ferraris Rote Göttin ihre beiden strohblonden Men in Black. "Das Auto ist sehr schön", sagte Sebastian Vettel bei der Präsentation in Maranello über seinen neuen Dienstwagen, und der einsilbige Kimi Räikkönen kam für seine Verhältnisse geradezu ins Plappern: "Mit diesem Auto können und werden wir viele Ziele erreichen."

Beide Fahrer trugen schwarzen Anzug, weißes Hemd, rote Krawatte, dazu tiefschwarze Sonnenbrillen. Vorgefahren waren sie in zwei Ferrari California T, erwartet wurden sie von Ferrari-Teamchef Maurizio Arrivabene, der drehbuchgemäß zur Eile mahnte: "Wir sind spät dran."

Genau das will die stolze Scuderia im Jahr 2016 nicht sein. "Ja, es soll ein Siegerauto sein", sagte Arrivabene bei der Präsentation, auch der technische Direktor James Ellison und Chefdesigner Simone Resta ließen an der deutlich verbesserten Wettbewerbsfähigkeit des roten Renners keinen Zweifel. "Wir haben in den letzten Jahren viele Ferrari geschaffen, aber dieser ist sicher der beste", sagte Resta.

Das zu beweisen, liegt nun an Vettel und Räikkönen, die sich bereits kurz nach der Präsentation am Freitagnachmittag auf den Weg nach Barcelona machten. Dort stehen in der kommenden Woche die ersten offiziellen Testfahrten auf dem Programm. "Am Montagabend können wir schon viel mehr sagen als dass das Auto schön ist", kündigte Vettel an. Einen Namen für seine neue Göttin hat er bislang noch nicht.

Einiges hat Ferrari im Vergleich zum Vorjahr verändert, auch wenn der SF 16-H auf den ersten schnellen Blick ähnlich aussieht. Die Frontpartie ist kürzer und höhergezogen, dadurch wird, wie es bei den Mercedes-Silberpfeilen bereits 2015 der Fall war, mehr Luft unter das Auto gesogen. Das sorgt für zusätzlichen Abtrieb. Insgesamt wirkt der Wagen schmaler und stromlinienförmiger als das Vorjahresmodell. Vom üblichen Ferrari-Rot hebt sich der Cockpitbereich, die sogenannte Airbox ab, die in strahlendem Weiß gehalten ist.

Ganz eindeutig gab Arrivabene den Titel als Ziel aus: "Wir wissen, dass die Konkurrenz stark ist und keinen Winterschlaf gehalten hat, aber es wäre für mich persönlich und sicher auch für viele andere im Team eine große Enttäuschung, wenn wir mit diesem Auto nicht in der Lage sein sollten, Mercedes dauerhaft zu schlagen."

Apropos Mercedes: Während man bei Ferrari noch andächtig das neue Auto bestaunte, fraß der neue Silberpfeil mit Nico Rosberg und Weltmeister Lewis Hamilton bereits reichlich Kilometer. Eine halbe Stunde vor der lange angekündigten Ferrari-Präsentation hatte Mercedes in Silverstone das Auto mit der Typbezeichnung W07 zum Shakedown auf die Strecke gebracht. Wann die Weltmeister das neue Auto offiziell vorstellen, ist noch nicht bekannt.

Williams hat am Freitagmorgen auf seiner Homepage (williamsf1.com) das neue Auto für die Formel-1-WM 2016 präsentiert. Der FW38 erinnert vor allem durch die breite "Walrossnase" stark an das Vorgängermodell. Auch die Lackierung ist nahezu dieselbe wie 2015. Das Auto ist überwiegend weiß mit dezent gehaltenen blauen und roten Streifen, die von der Nase längsseitig über das gesamte Chassis bis zum Heckflügel reichen.

Angetrieben werden die Dienstwagen von Felipe Massa (Brasilien) und Valtteri Bottas (Finnland), die bereits im dritten Jahr gemeinsam für das Team von Frank Williams unterwegs sind, weiterhin von Mercedes-Motoren. Der FW38 baut nach den Worten der stellvertretenden Teamchefin Claire Williams "auf den Stärken des FW37 auf und bügelt dessen Schwächen aus".

Allerdings ist das am Freitag präsentierte Modell noch nicht die Endversion des FW38. Bereits für den Saisonauftakt am 20. März in Melbourne hat Williams einige Updates angekündigt. Von Montag bis Donnerstag kommender Woche (22. 25. Februar) ist Williams wie auch alle anderen Teams bei den ersten offiziellen Testfahrten in Barcelona vor Ort.

Aus Datenschutzgründen wird Ihre IP-Adresse nur dann gespeichert, wenn Sie angemeldeter und eingeloggter Facebook-Nutzer sind. Wenn Sie mehr zum Thema Datenschutz wissen wollen, klicken Sie auf das i.

 
Für diese Seite sind keine Kommentare vorgesehen.