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Managerin klärt auf Warum die Familie Schumachers Zustand geheim hält

Wie geht es Michael Schumacher? Diese Frage beschäftigt viele. Beantwortet wird sie nicht. Sabine Kehm erklärt nun, warum sie so verfährt. Die Managerin führt zwei Gründe für ihr Handeln an.

Wenige Wochen ist es her, da meldete sich der ehemalige Manager von Michael Schumacher zu Wort. Wieder einmal. Er leide wie ein Hund, gab Willi Weber zu Protokoll, weil ihn die Familie nicht zu seinem Ex-Klienten lasse.

"Ich glaube, dass sich die Fans von Michael freuen würden, wenn es mal eine ehrliche Nachricht über seinen Gesundheitszustand gäbe“, giftete Weber in der “Gala“: "Dann könnten auch wir, die Menschen, mit denen Michael jahrelang gearbeitet hat, besser mit der Situation umgehen."

Weber kann in den kommenden Monaten weitere Interviews und Facebook-Einträge mit derlei Forderungen veröffentlichen. Ändern wird er damit nichts. Dies stellte Sabine Kehm am Samstag in der "SZ" klar.

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In einem langen Interview erklärte die Managerin Schumachers erstmals die defensive Informationspolitik der Familie des vor gut zwei Jahren verunglückten Rennfahrers. Laut Kehm würde es nämlich auch nach einem Statement zum aktuellen Gesundheitszustand keine Ruhe geben.

In einem langen Interview hat Sabine Kehm erstmals die defensive Informationspolitik der Schumacher-Familie erklärt. (Foto: DPA)

Vielmehr ist die 51-Jährige vom Gegenteil überzeugt: "Momentan sehe ich keine Alternative. Jeder Satz ist doch der Auslöser für neue Nachfragen, jedes Wort ist Fanal für weitere Informationen. Es wäre nie Ruhe.“

"SZ": Pflegepersonal sucht See mit Ferngläsern ab

Die fortwährende Berichterstattung in etlichen Medien ohne nähere Informationen zum Zustand Schumachers spricht für Kehms These. Auf die Frage, wie viele Klagen derzeit anhängig seien, antwortet Schumachers Medienanwalt Felix Damm: "Das weiß ich nicht, es sind einfach zu viele."

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Laut des Berichts der "SZ" würden immer wieder Reporter und Fotografen versuchen, sich dem Schumacher-Grundstück über die Seeseite mit Booten zu nähern. Das Pflegepersonal sei daher angewiesen, das Gewässer regelmäßig mit Ferngläsern abzusuchen.

Das Schweigen wird also anhalten. Und dafür hat Kehm noch einen zweiten Grund parat. Sie ist sicher, im Sinne ihres Klienten zu handeln: "Michael war sein Privatleben auch vor dem Unfall heilig. Und alle haben das akzeptiert."

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