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Handball EM Frankreich zerpflückt Kroatien

Welt- und Europameister Frankreich nimmt bei der Handball-EM in Polen Kurs auf das Halbfinale. Die Gastgeber stehen unter Druck. Der Titelverteidiger besiegt das hoch gehandelte Kroatien.

Am zweiten Spieltag der Hauptrunde hat Frankreich in der Gruppe A gegen Kroatien einen souveränen Sieg eingefahren. Das Team um Nikola Karabatic bestach beim 32:24 (16:10) vor allem durch eine herausragende Wurfquote. Gastgeber Polen musste sich Norwegen in einem offenen Schlagabtausch mit 28:30 (15:16) geschlagen geben.

Frankreich - Kroatien 32:24 (16:10)

Topscorer: Abalo (6) - Duvnjak (5)

Frankreich kommt in Fahrt! Nach dem Kantersieg gegen Weißrussland überrollten die Franzosen auch Kroatien. Schon nach der ersten Hälfte waren die Fronten geklärt. Der Weltmeister zerpflückte die gegnerische Deckung nach Belieben.

Vor allem aber die Effektivität von Les Bleus war spielentscheidend. Das Team um Top-Star Nikola Karabatic kam zwischenzeitlich auf eine Trefferquote von 75 Prozent, ehe der Favorit einen Gang herunterschaltete. Die Kroaten trafen hingegen über die gesamte Spielzeit weniger als die Hälfte (48).

Das war allerdings auch der Verdienst von Thierry Omeyer, der einmal mehr seine Klasse auf der Linie unter Beweis stellte. 40 Prozent aller Würfe auf seinen Kasten wehrte Titi ab und sorgte so im Verbund mit Topscorer Luc Abalo für Frust bei den Kroaten. Die Verzweiflung spiegelt sich am besten in der Roten Karte von Ilija Brozovic drei Minuten vor Schluss wieder.

Polen - Norwegen 28:30 (15:16)

Topscorer: Bielecki (10) - Hansen (8)

Beiden Mannschaften war das Selbstbewusstsein aus der Gruppenphase (jeweils zwei Siege) anzumerken. In einem offenen Schlagabtausch hatte zunächst der Gastgeber das Zepter in der Hand und konnte sich ein ums andere Mal absetzen.

Espen Hansen brachte sein Team aber immer wieder zurück und hatte schon nach 30 Minuten sechs Treffer erzielt. Die Norweger nutzten die individuellen Fehler der Polen gnadenlos aus, erzielten sogar zwei Treffer in Unterzahl und erspielten sich so einen minimalen Vorsprung.

Die Polen blieben den Norwegern in Person von Michal Jurecki (9 Tore) und Karol Bielecki aber im Nacken. Dass die Gastgeber das Ruder letzten Endes doch nicht herumreißen konnten, hatten die Nordlichter dem späten Doppelpack von Kent Robin Tonnesen und ihrem zum Ende hin stärker gewordenen Keeper Espen Christensen (21 Prozent gehaltene Bälle) zu verdanken.

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