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EM-Finale gegen Spanien Das DHB-Team hat noch eine Rechnung offen

Erstmals seit zwölf Jahren spielt das DHB-Team wieder um den EM-Titel. Nach sechs Siegen in Serie soll im Endspiel gegen Spanien die Krönung folgen. Die Deutschen haben noch eine Rechnung offen.

15 Tage ist es her, dass Deutschland und Spanien bei dieser EM erstmals gegeneinander antraten. Die Iberer führten zwischenzeitlich mit sechs Toren Vorsprung und gewannen am Ende 32:29. Wenig deutete darauf hin, dass sich beide Teams gut zwei Wochen später im Finale (17.15 Uhr, ARD und Liveticker auf welt.de) erneut gegenüberstehen würden. Erst recht sprach nichts für eine Teilnahme der Deutschen am Endspiel.

Das große Handball-Finale: Hier geht es zum Liveticker

Sechs Siege in Serie später sieht die Welt anders aus. "Sie sind gefährlicher als im ersten Duell", glaubt Victor Tomas, Spaniens Rechtsaußen: "Sie haben durch die vielen Erfolge ein unheimliches Selbstvertrauen, obwohl sie ohne viele Schlüsselspieler auskommen müssen. Sie verdienen es, im Finale zu stehen." Beim Weltmeister von 2013 ist sogar ehrfurchtsvoll die Rede vom "Team der Zukunft", wenn es um die Auswahl des Deutschen Handballbundes (DHB) geht.

Wiedersehen mit Maqueda

In der Gegenwart schieben die Deutschen den Spaniern hingegen nur zu gern die Favoritenrolle zu. "Wir werden wieder in die Position des Underdogs schlüpfen, was uns besser tun wird als ein Spiel gegen einen vermeintlich gleichwertigen oder vielleicht sogar etwas schwächeren Gegner", sagt Torhüter Andreas Wolff. Dabei vergisst er: Die Historie spricht eher für die DHB-Auswahl.

Zwar führt Spanien im direkten Vergleich – von 62 Duellen gewann die Mannschaft von Trainer Manolo Cadenas 32, zuletzt bei einem Turnier im Viertelfinale der WM 2013. Doch EM-Finals – und darum geht es schließlich am Sonntagabend – können die deutschen Handballspieler wesentlich besser. Zweimal standen Stefan Kretzschmar und Kollegen in EM-Endspielen, einmal (2004) gewannen sie. Die Spanier hingegen verloren ihre drei Finalpartien allesamt.

"Wir haben das erste Spiel aufgrund des Mangels an Erfahrung verloren", erzählt Bundestrainer Dagur Sigurdsson mit verschmitztem Grinsen: "Den haben wir seither natürlich nicht völlig wettgemacht. Aber wir wissen jetzt, wie du gegen solche Rivalen spielen musst."

Zusätzliche Motivation ist bei einem solchen Endspiel nicht erforderlich. Dennoch haben die Deutschen seit dem ersten Aufeinandertreffen noch eine Rechnung offen. Damals traf Jorge Maqueda DHB-Kapitän Steffen Weinhold kurz vor der Pause mit einem mächtigen Wurf mitten im Gesicht und sah anschließend die Rote Karte. In Handballkreisen vergessen sie solche Aktionen nicht. Im Finale soll die Revanche her – für die Vorrundenniederlage genauso wie für den Kopftreffer.

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