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Boxen Chris Eubank schlägt Gegner ins künstliche Koma

Dramatisches Nachspiel eines Boxkampfes in London. Chris Eubank junior schlägt seinen Gegner hart. Dessen schwere Verletzung wird aber nur zufällig entdeckt. Eubank senior hatte ähnliches erlebt.

Der Kampf um die britische Box-Mittelgewichtsmeisterschaft in der Londoner Wembley-Arena war eine klare Angelegenheit: Chris Eubank jr. (26) dominierte am Ostersamstag gegen Nick Blackwell eindeutig – bis zur zehnten Runde.

Da brach Ringrichter Victor Loughlin den Fight ab und erklärte Eubank jr. zum Sieger, nachdem Blackwell aus der Nase blutete und sein linkes Auge stark geschwollen war. Derr Ringarzt hatte festgestellt, dass er nicht mehr ausreichend sehen konnte.

Wegen der Schwellung wurde der 25-Jährige sicherheitshalber zur Untersuchung ins Krankenhaus gebracht – eine gute Entscheidung. Die Ärzte dort diagnostizierten eine Gehirnblutung und versetzten Blackwell in der Nacht zu Sonntag ins künstliche Koma.

Nick Blackwell (M.) nach dem Kampfabbruch im Ring. (Foto: REUTERS/X01095)

Robert Smith, Generalsekretär des britischen Boxing Board of Control's sagte der "Daily Mail" am Sonntagmorgen: "Er wird intensivmedizinisch behandelt, erholt sich und wird von Experten versorgt. Das ist ein ganz normaler Vorgang: Du wirst in ein künstliches Koma versetzt, damit die Schwellung zurückgeht." Es gebe keinen zeitlichen Ablauf: "Wir müssen jetzt abwarten."

Auch ein Gegner seines Vaters lag im Koma

Der Unfall hat eine pikante familiäre Note: Vor 25 Jahren war Michael Watson in einem Kampf gegen Chris Eubank senior kollabiert. Watson lag daraufhin 40 Tage im Koma und wurde sechsmal am Gehirn operiert.

Der heute 66 Jahre alte Vater von Chris Eubank jr. besiegte im Februar 1994 den damals ungeschlagenen Graciano Rocchigiani nach Punkten. Er sagte nach dem Kampf seines Sohnes, er habe das Gefühl gehabt, dass dieser schon viel früher hätte abgebrochen werden sollen.

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