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Leichtathletik IAAF reagiert zurückhaltend auf neue Doping-Vorwürfe

Der Leichtathletik-Weltverband IAAF hat zurückhaltend auf die neuen Vorwürfe im Doping- und Manipulationsskandal in Russland reagiert. "Die Task Force wird sich sorgfältig mit den neuesten in der Dokumentation aufgeworfenen Fragen beschäftigen, und sie mit den Vertretern der RUSAF diskutieren", teilte die IAAF mit.

In der Dokumentation "Geheimsache Doping: Russlands Täuschungsmanöver" präsentierte die WDR-Sendung "Sport Inside" am Sonntagabend neue Belege für Verstöße gegen die Anti-Doping-Richtlinien im russischen Verband RUSAF. Demnach habe die neue Chefin der derzeit suspendierten Anti-Doping-Agentur RUSADA als einfache Mitarbeiterin einst Athleten den Zeitpunkt von Dopingkontrollen verraten. Zudem betreut der gesperrte Trainer Wladimir Mochnew offenbar weiter Athleten, und ein Juniorentrainer soll nebenher mit Dopingmitteln handeln.

Eine Task Force der IAAF unter der Leitung des Norwegers Rune Andersen untersucht seit Wochen die Vorwürfe gegen Russlands derzeit weltweit gesperrte Leichtathleten, denen der Ausschluss von den Olympischen Spielen in Rio droht.

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