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In der Warteschleife Schmitt muss um Vierschanzentournee bangen

Nach dreitägigem Trainingslager stehen die neun DSV-Adler für die Vierschanzentournee fest. Martin Schmitt ist nicht dabei. Seit 1997 wäre es die erste Tournee ohne ihn, doch noch hat er Chancen.

Ein besinnliches Weihnachtsfest wird es für Martin Schmitt in diesem Jahr wohl nicht geben. Statt unter dem Tannenbaum in Ruhe die Füße hochzulegen, muss der 34 Jahre alte Routinier um seine 17. Teilnahme an der Vierschanzentournee zittern. Der Skisprung-Oldie wurde am Freitag von Bundestrainer Werner Schuster zunächst nicht für das deutsche Aufgebot für die 61. Auflage der deutsch-österreichischen Traditionsveranstaltung nominiert und muss nun beim Continentalcup am 27. und 28. Dezember in Engelberg um einen der drei vakanten Startplätze kämpfen.

"Es ist die fairste und beste Entscheidung. Martin sieht das sportlich. Er will keine Almosen, sondern sich mit Leistung qualifizieren", sagte Schuster am Freitag nach dem Abschluss eines dreitägigen Trainingslagers in Oberstdorf.

Seit seinem Tournee-Debüt am 4. Januar 1997 in Innsbruck startete Schmitt immer bei der Vierschanzentournee, die er in 16 Anläufen nie gewinnen konnte. Davon ist der 34 Jahre alte Routinier im Spätherbst seiner Karriere weiter entfernt als je zuvor. Er gehört derzeit nicht einmal mehr zu den besten neun Springern in Deutschland, die Schuster in sein Aufgebot berief.

Doch Schmitt will kämpfen. "Ich bin mit meinen Trainingsleistungen zufrieden und fühle mich gut für die Wettkämpfe in Engelberg vorbereitet. Natürlich ist es mein Ziel, mich auch dort mit guten Sprüngen für die Tournee zu empfehlen", sagte der viermalige Weltmeister von 1999 und 2001.

Für die Springen in Oberstdorf (30. Dezember) und Garmisch-Partenkirchen (1. Januar) darf der Deutsche Skiverband (DSV) zwölf Springer nominieren. Zur Tournee-Halbzeit muss Schuster sein Team auf sieben Athleten reduzieren. Schon im Vorjahr fiel Schmitt durch - und danach aufgrund einer Knieverletzung in ein Loch.

Der Bundestrainer schreibt den Oldie, der seinen letzten Weltcup vor knapp einem Jahr beim Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen bestritten hat, aber noch nicht ab. "Er hat sich verbessert. Man sieht, dass er seine Kräfte bündeln kann, je näher es zur Tournee geht. Wenn man sich mit ihm unterhält, macht er einen freudvollen Eindruck. Wir sind nach meinem Gefühl meilenweit weg von einem Abschiedsspringen", sagte Schuster.

Eine "Lex Schmitt" schließt er jedoch aus. "Vor drei Jahren hätte man es vielleicht anders gemacht und ihn gleich mitgenommen. Doch wir haben jetzt eine sehr gute Mannschaft, da sollen auch die Besten springen", verdeutlichte Schuster.

Er setzt beim ersten Höhepunkt des WM-Winters auf das siebenköpfige Weltcup-Team mit dem zweimaligen Saisonsieger Severin Freund und Shootingstar Andreas Wellinger an der Spitze. Aus dem B-Kader erhielten Tobias Bogner und Maximilian Mechler, die im zweitklassigen Continentalcup zumindest Top-Ten-Platzierungen schafften, ihr Tournee-Ticket. Das muss sich Schmitt erst noch verdienen.

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