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Die Reformen der Euro-Zone
Engere Zusammenarbeit

Die Staaten sollen ihre Wirtschaftspolitik und ihre Wirtschaftsreformen besser aufeinander abstimmen, um wettbewerbsfähiger zu werden. Das hat der EU-Gipfel im Dezember 2012 beschlossen. Die EU-Kommission soll bis Juni 2013 Pläne dafür vorlegen. So wollen sich Euro-Länder in besonderen Verträgen gegenüber der EU auf Schritte verpflichten, um ihre Wirtschaft in Schwung zu bringen. Länder ohne den Euro können freiwillig mitziehen.

Direkthilfen für Banken

Marode Banken sollen aus dem Euro-Rettungsschirm ESM künftig direkte Finanzspritzen erhalten können. Dies ist bereits beschlossen, allerdings sind Details noch offen. Bis Juni 2013 sollen diese Fragen geklärt sein. Voraussetzung dafür ist die Schaffung einer gemeinsamen Bankenaufsicht.

Bankenkontrolle

Die neue gemeinsame Superaufsicht soll am 1. März 2014 voll funktionsfähig sein. Zuständig für die Aufsicht ist die Europäische Zentralbank (EZB).

Steuerzahler schonen

Die EU-Kommission soll bis Sommer Vorschläge für die Ausgestaltung einer Bankenunion machen. Dazu gehört etwa die Frage, wie marode Geldhäuser im Fall des Zusammenbruchs abgewickelt werden. Zudem geht es um einen Fonds zur Sicherung der Kundengelder für den Fall, dass die Bank pleitegeht. Das Ziel ist, dass die Steuerzahler nicht die Zeche zahlen müssen.

Weiter sparen

Die EU wird auch nach den Protest-Wahlen in Italien und Massenprotesten in Portugal und Griechenland nicht von ihrem Sparkurs abweichen. Defizitländer wie Frankreich können jedoch mehr Zeit erhalten, um ihre Neuverschuldung zu drosseln - vorausgesetzt, der Konsolidierungskurs stimmt.

Athens Reformliste Letzte Hoffnung Gyros-Steuer

30.03.2015 Griechenland droht der finanzielle Kollaps. Die Gläubiger-Institutionen pochen auf weitere Reformen. Premier Alexis Tsipras steht unter Druck. Nun soll eine Gyros-Steuer die Wende bringen.

 
 

Griechenland vor dem Staatsbankrott Sieben Gründe für Athens Niedergang

30.03.2015 Griechenland steht vor dem Staatsbankrott. Warum konnten die EU, die EZB und der IWF das Land nicht stabilisieren? Warum ist der Ärger auf beiden Seiten so groß? Sieben Gründe für die Krise.

 
 

Janis Varoufakis "Schluss mit dem Schwarzer-Peter-Spiel!"

30.03.2015 Griechenlands Finanzminister Varoufakis fordert seine Kollegen auf, sich nicht mehr zu beschimpfen. "Offene Feindseligkeit" helfe nur EU-Gegnern. Athen löst mit der Annäherung an Moskau Unruhe aus.

 
 

Janis Varoufakis "Feindseligkeit mit Berlin muss aufhören"

30.03.2015 Athen braucht dringend frisches Geld. Doch die Verhandlungen für ein Reformpaket als Voraussetzung für neue Hilfen kommen nur schrittweise voran. An Warnungen fehlt es nicht.

 
 

Kurz & Knapp - Der Nachrichtensplitter Bitte lächeln: Der glücklichste Mugshot aller Zeiten

30.03.2015 Wilde Hunde töten Patienten von psychiatrischer Klinik +++ Frau feuert Schuss, weil Bacon auf ihrem Burger fehlt +++ Die dümmste Drogenbande der Welt

 
 

Griechenlands Reformliste Athens Gläubiger pochen auf "härtere Maßnahmen"

29.03.2015 In Brüssel wird die von Athen vorgelegte Reformliste verhandelt. Den Geldgebern gehen die Sparvorschläge offenbar nicht weit genug. Griechenlands Regierungschef will dagegen einen Schuldenschnitt.

 
 

Griechenland-Krise Verschleppte Reformen kosten bis zu 20 Milliarden Euro

28.03.2015 Griechenland kommt mit seinen Reformen nicht voran. Für die Finanzlage des pleitebedrohten Landes ist das dramatisch. Eine neue Finanzierungslücke soll bis zu 20 Milliarden Euro betragen.

 
 

Banken-Volkswirt EZB hält Schlüssel für "Grexit" in der Hand

28.03.2015 Griechenland kann die Staatspleite und den Euro-Austritt nach Überzeugung von Ökonom Carsten Brzeski derzeit nur dank der Hilfen der Europäischen Zentralbank (EZB) verhindern.

 
 

Reformliste übermittelt Griechenland hofft und warnt

27.03.2015 Griechenland hat eine Liste mit geplanten Reformen nach Brüssel übermittelt. Gleichzeitig warnte Athen vor weiteren Verzögerungen: Fließt nicht bald Geld, könnten die Schulden nicht bedient werden.

 
 

Athener Regierungskreise Können Schulden bald nicht mehr zahlen

27.03.2015 Die griechische Regierung schlägt Alarm: Sollten nicht bald Finanzhilfen der internationalen Geldgeber fließen, werde das Land seine Verpflichtungen ihnen gegenüber nicht erfüllen können.

 
 

Germanwings-Katastrophe im Liveticker Rettungskräfte bergen erste Opfer

25.03.2015 Neues Video zeigt den Absturzort +++ Interpol schickt Expertenteam +++ Flugzeug explodierte nicht vor Absturz+++ Sprachrekorder wird noch ausgewertet +++ Alle Infos im Liveticker.

 
 

EZB Hellas-Banken dürfen keine Staatsbonds mehr kaufen

25.03.2015 Griechenland steckt in akuter Finanznot - zuletzt konnte sich das Land nur finanzieren, weil griechische Banken Staatspapiere gekauft haben. Dieser Praxis schiebt die EZB nun einen Riegel vor.