Am 31. Januar 1933 wird NSDAP-Führer Adolf Hitler von Reichspräsident Paul von Hindenburg zum Reichskanzler ernannt. Damit beginnt der Weg in die Diktatur.

Stationen der Judenverfolgung
Boykott jüdischer Geschäfte

1933: Nach Boykottaktionen der NSDAP und der SA gegen jüdische Geschäfte, Ärzte und Rechtsanwälte werden durch Gesetzesänderungen die Rechte der Juden eingeschränkt. Sie dürfen nicht mehr Beamte, Kassenärzte oder Mitglieder in Sportvereinen sein.

Berufsverbote und "Nürnberger Gesetze"

1934/35: Berufsverbote für jüdische Schauspieler und Schriftsteller; Jura- und Medizinstudenten werden nicht mehr zum Examen zugelassen. In den "Nürnberger Gesetzen" werden Ehen und außereheliche Beziehungen zwischen Juden und "Ariern" verboten.

Erste Deportationen

1940: Erste Deportationen in Zwangsghettos im Osten. SS-Führer Heinrich Himmler befiehlt den Bau des Lagers Auschwitz.

Einführung des "Judensterns"

1941: Ab September müssen alle Juden den gelben "Judenstern" tragen. Im Oktober beginnen die systematischen Deportationen. Nach dem Angriff auf die Sowjetunion werden Hunderttausende bei Massenerschießungen getötet.

Wannsee-Konferenz

1942: Unter Leitung des Chefs des Reichssicherheitshauptamts Reinhard Heydrich , koordiniert die "Wannsee-Konferenz" in Berlin am 20. Januar die "Endlösung der Judenfrage".

"Operation Gomorrha" Als auf Hamburg Feuer fiel

24.07.2013 Am 24. Juli 1943 legten britische und amerikanische Bomberverbände Hamburg in Schutt und Asche. Bei der "Operation Gomorrha" kamen in den Feuerstürmen rund 35.000 Menschen ums Leben.

 
 

"Operation Gomorrha" Hamburg wurde schwerer zerstört als Dresden

24.07.2013 Ab dem 24. Juli 1943 wird Hamburg von britischen und amerikanischen Bombern angegriffen. Die Feuerstürme der Operation Gomorrha kosten viele Menschenleben. Das Inferno ist mit Dresden vergleichbar.

 
 

Der Schatten der "Operation Gomorrha" Feuersturm-Überlebende gaben Kindern Ängste weiter

24.07.2013 Bei der "Operation Gomorrha" kamen in Hamburg zahlreiche Menschen ums Leben. Laut einer Studie gaben die Überlebenden der Feuerstürme ihre Ängste an ihre Kinder weiter.