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Morbide Geisterorte Die unheimlichsten Plätze der Welt

Kennen Sie das Moor der verdammten Seelen in Frankreich? Oder den Leuchtturm der Verschollenen in Schottland, den Todeswald in Japan? Eine Rundreise zu den unheimlichsten Orten der Welt.

Sie sind verflucht, verwunschen, düster und schaurig. Manche sind verlassen, andere nicht auffindbar, einige wegen ihres morbiden Spukfaktors eine Touristenattraktion.

Olivier Le Carrer hat die unheimlichsten Orte der Welt als düstere Rundreise zusammengestellt – einige davon selbst besucht, andere nicht gefunden, aber schaurig beschrieben, viele lieber gar nicht erst aufgesucht. Manche sind so abschreckend, dass es keine Fotos gibt. Le Carrer sagt: "Der Mount Everest und der Mond sind nicht mehr zu erobern, aber auf Erden gibt es immer noch genügend Geheimnisse mysteriöser Gebiete zu erforschen".

Freilich sind diese unheimlichen Orte aus verschiedenen Gründen abschreckend. Da gibt es die unheimlichen Gegenden dank klassischer Verwünschungen mystischer Art und die mit übernatürlichen Phänomenen. Oft sind es unselige Orte, die den Bewohnern aus natürlichen Gründen das Leben zur Hölle machen – oder um Gegenden, die von Menschenhand lebensfeindlich gemacht wurden. Der "Atlas der unheimlichen Orte" ( Frederking & Thaler) hat die schlimmsten Hirngespinste gesammelt. Zum Gruseln! Wir stellen die abschreckendsten vor:

Invasion der Flughunde

Auf den ersten Blick wirkt der Kasanka-Nationalpark in Sambia wie jeder andere afrikanische Nationalpark mit Flusspferden, Antilopen und Elefanten. Tja, wenn es da nicht die Flughunde gäbe ...

Jedes Jahr im Oktober, zu Beginn der Regenzeit, fallen sie zu Millionen in das Wäldchen von Fibwe ein. Gut zwei Monate lang bedeckt eine Wolke fliegender Säugetiere den Himmel. Erst im Dezember ziehen sie wieder ab – und niemand weiß, wohin. Auch Versuche, ihre Spur mit angebrachten Sendern zu verfolgen, haben bisher nichts ergeben. Nach ein paar Hundert Flugkilometern waren die Sender verstummt.

Leuchtturm der Verschwundenen

Auf den Flannan Isles vor den Äußeren Hebriden soll seit einer Dezembernacht im Jahr 1900 ein Seemannsfluch liegen. Das Leuchtfeuer erlosch plötzlich, die drei diensthabenden Seemänner vom Leuchtturm Eilean Mòr verschwanden spurlos. Im Logbuch notierte einer von ihnen: "Heftiger Sturm, in 20 Jahren nicht erlebt." Sie würden beten und weinen. Der letzte Eintrag lautete: "Gott wacht über allen".

Ermittlungen ergaben, dass zu dieser Zeit gar kein Sturm im der Gegend getobt hätte, die See sei ruhig gewesen. Spätere Leuchtturmwärter hörten dort nachts immer wieder seltsame Dinge, wenn der Wind um die Felsen pfiff. Das Rätsel blieb ungelöst.

Olivier Le Carrer: "Atlas der unheimlichen Orte. Eine düstere Reise um die Welt", Verlag Frederking & Thaler, 136 Seiten, etwa 70 Abbildungen, 29,99 Euro. (Foto: Frederking & Thaler Verlag)

Das Moor der verdammten Seelen

Exorzistische Priester hätten im Mittelalter die Seelen der Verdammten ins Moor bei Monts d'Arrée in der Bretagne geführt. Auch Spaziergänger hätten sich immer wieder im Sumpf verirrt und wurden nie wieder gesehen.

Seit 1967 ist ein Großteil des Teufelsmoors geflutet worden und liegt nun im künstlichen Stausee Lac Saint-Michel. Er sorgte für die Kühlung des Kernkraftwerks Brennilis, das auch landläufig wegen des teuflischen Moorwassers als verflucht galt. Es hatte tatsächlich so viele technische Probleme, dass es abgeschaltet wurde.

Japans Wald der Toten

Die Unglückseligen gehen ins Dickicht des geheimnisvollen Waldes – und kommen nicht mehr heraus. Es ist der "Wald aus Bäumen", der Furcht einflößende Aokigahara. Die Behörden der japanischen Präfektur Yamanashi schätzen die Zahl der Personen auf 100 pro Jahr, die in diesen finsteren Wald am Fuß des Fuji ums Leben kommen.

In der Statistik erscheinen nur die Toten, die bei den jährlichen Suchaktionen im Dickicht gefunden werden. Viele sollen nicht lebensmüde gewesen sein, sondern sich einfach nur verirrt haben: Angeblich soll im Wald der Kompass verrücktspielen, GPS nicht funktionieren und keine Mobilnetzverbindung möglich sein.

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