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Higgs-Boson Von wegen göttlich!

Weltweit jubeln Physiker über die mutmaßliche Entdeckung des Higgs-Boson, des sogenannten Gottesteilchens. Die Evangelische Akademie im Rheinland ist sauer: Mit Gott habe all das wenig zu tun.

Nach der mutmaßlichen Entdeckung des Higgs-Bosons hat der Direktor der Evangelischen Akademie im Rheinland, Frank Vogelsang, den Namen "Gottesteilchen" für das lange gesuchte Elementarteilchen kritisiert. Weder sei Hicks "Gott gewesen, noch ist Gott aus Higgs-Teilchen aufgebaut", sagte Vogelsang dem Online-Magazin der Evangelischen Kirche im Rheinland. "Es ist einigermaßen, tja, man kann sagen ärgerlich, dass man dann, um der Öffentlichkeit willen und um Aufmerksamkeit zu erregen, dazu neigt, dieses Teilchen 'Gottesteilchen' zu nennen."

Der evangelische Akademiedirektor unterstrich, wenn sich die am Europäischen Kernforschungszentrum CERN gemachte Entdeckung bestätige, sei dies ein großer Fortschritt für die Wissenschaft. Es sei aber "ein Public-Relation-Coup", das Higgs-Boson als "Gottesteilchen" zu bezeichnen. "Man versucht im Grunde, mehr Aufmerksamkeit zu erzielen, und deswegen wird das Wort 'Gottesteilchen' benutzt."

Gottverdammt oder göttlich?

CERN-Forscher hatten am Mittwoch mitgeteilt, dass sie nach 50-jähriger Suche das Higgs-Teilchen mit großer Wahrscheinlichkeit gefunden haben. Der Name "Gottesteilchen" für das Boson, das Physikern zufolge anderen Teilchen ihre Masse verleiht, wird mit dem US-Physiker und Nobelpreisträger Leon Lederman in Verbindung gebracht.

Lederman wollte demnach einem von ihm verfassten Buch über die schwierige Suche nach dem Higgs-Teilchen den Titel "The Goddamn Particle" ("Das gottverdammte Teilchen") geben. Sein Verleger soll den Titel aber auf "The God Particle" ("Das Gottesteilchen") verkürzt haben.

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