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Hintergrund Die Kultur der Maya

Das Maya-Volk gehörte zu den Hochkulturen der präkulumbianischen Zeit Amerikas. Die Blütezeit erlebte es zwischen 300 und 900 nach Christus.

Die Maya-Kultur gehörte zu den höchstentwickelten Zivilisationen Amerikas vor der Zeit der Entdecker. Anhand archäologischer Funde lassen sich die Ursprünge auf rund 1500 vor Christus datieren. Ihre Blütezeit erlebte die Kultur zwischen 300 und 900 nach Christus im Gebiet von Guatemala, Honduras und Südmexiko.

In dieser Zeit verlagerte sich der Schwerpunkt der Kultur in den Norden der mexikanischen Halbinsel Yucatán. Dort entstanden große Städte. Die Maya gelten auch als herausragende Astronomen, die zum Beispiel die Umlaufbahn der Venus berechnen konnten. Sie hatten auch einen Sonnenjahr-Kalender mit 365 Tagen.

An später gefundenen Bilder-Schriften der Maya - eine lagert in der Staats- und Universitätsbibliothek Dresden - knüpfen sich Auslegungen über eine Apokalypse Ende des Jahres 2012. In der Forschung sind solche Deutungen sehr umstritten. Hollywood-Regisseure wie Roland Emmerich ließen sich davon inspirieren.

Warum die Maya ihre klassische Hochkultur nach dem Jahr 900 aufgaben, ist Forschern noch heute ein Rätsel. Ihre "nachklassische" Zeit dauerte bis zur Ankunft der spanischen Eroberer im 16. Jahrhundert. Heute sind ihre Nachfahren ein indigenes Volk in Zentralamerika.

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