Aus Datenschutzgründen wird Ihre IP-Adresse nur dann gespeichert, wenn Sie angemeldeter und eingeloggter Facebook-Nutzer sind. Wenn Sie mehr zum Thema Datenschutz wissen wollen, klicken Sie auf das i.

Vor 65 Millionen Jahren Asteroid löschte fast alle Reptilienarten aus

Der Asteroid, der vor rund 65 Millionen Jahren die Erde traf, stellte das Ende für die Dinosaurier dar. Nun haben Forscher herausgefunden, dass das Massensterben noch viel dramatischer war.

Der Asteroideneinschlag vor rund 65 Millionen Jahren war nach einer US-Studie viel gravierender als bislang gedacht. Er soll nicht nur die Dinosaurier, sondern auch die meisten Echsen- und Schlangenarten in Nordamerika vernichtet haben, berichten Forscher in den "Proceedings" der US-Akademie der Wissenschaften.

Nach der gängigen Theorie beförderte der riesige Asteroid, der am Ende der Kreidezeit auf der mexikanischen Yucatán-Halbinsel niederging, durch seinen Einschlag so viel Staub in die Atmosphäre, dass über Jahre kaum Sonnenlicht zur Erde drang. Die Folge war ein Massensterben.

Geringe Überlebenschancen

"Bisher hatte man geglaubt, dass dieses Ereignis vor allem die Dinosaurier betraf", erläuterte Nicholas Longrich von der Yale Universität in New Haven (US-Bundesstaat Connecticut).

Verschiedene Schlangengruppen, Geckos, Skinke oder Schleichen hatten sich in der Kreidezeit gerade herausgebildet und in viele Arten aufgespalten. Der Paläontologe analysierte Fossilien aus Nordamerika und fand heraus: Auch diese Tiere hatten starke Verluste erlitten - 83 Prozent aller Reptilienarten verschwanden schlagartig.

"Schlangen und Echsen wurden extrem hart getroffen", schreibt der Forscher. Eine Chance zum Überleben hatten bei den Reptilien dem Bericht zufolge nur kleine, aber weit verbreitete Spezies.

Aus Datenschutzgründen wird Ihre IP-Adresse nur dann gespeichert, wenn Sie angemeldeter und eingeloggter Facebook-Nutzer sind. Wenn Sie mehr zum Thema Datenschutz wissen wollen, klicken Sie auf das i.

Artikel kommentieren

Bitte loggen Sie sich ein, um Kommentare zu schreiben.

Login

Artikel als "Nickname" kommentieren:

Noch 800 Zeichen

Leserkommentare ()
Weitere Kommentare anzeigen ()