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Auf der Suche nach Wasser "Curiosity" bohrt erstmals Marsgestein an

Nach langer Suche hat der Marsrover "Curiosity" den idealen Ort für den ersten Einsatz seines Bohrers gefunden. Die "größte Herausforderung seit der Landung" soll Wasserspuren auf dem Mars nachweisen.

Der Marsrover "Curiosity" hat ein Ziel für den ersten Einsatz seines Bohrers im Visier. Der flache Stein in einer kleinen Bodensenke könnte möglicherweise Spuren von Wasser enthalten, teilte die US-Raumfahrtbehörde Nasa am Dienstag (Ortszeit) im kalifornischen Pasadena mit. "In einen Stein zu bohren, um eine Probe zu entnehmen, wird die größte Herausforderung der Mission seit der Landung", sagte Nasa-Manager Richard Cook. "Wir wären nicht überrascht, wenn beim ersten Mal nicht alles nach Plan geht."

In den kommenden Tagen soll der Rover weiter auf den Stein zurollen und dann - nach einer abschließenden Überprüfung und Zustimmung der Nasa-Forscher - anfangen zu bohren. Die entnommenen Proben soll "Curiosity" auf ihre mineralische und chemische Zusammensetzung hin untersuchen. Die Nasa-Wissenschaftler hatten die Senke namens "Yellowknife Bay" ausgesucht, weil der Boden dort jede Nacht langsamer abkühlt als an anderen Orten auf dem Mars. Woran das liegt, soll der Forschungsroboter, der seit rund einem halben Jahr auf dem Mars nach Spuren von Leben sucht, nun herausfinden.

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