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Unendliche Weiten ESA-Triebwerk für Mars-Raumschiff

Das NASA-Raumschiff "Orion" soll bemannte Missionen zum Mars und zu anderen Zielen im All ermöglichen. Jetzt steht fest: Europa wird dafür das Antriebsmodul liefern.

Weiter als je zuvor soll das bemannte Raumschiff "Orion" ins Sonnensystem vordringen und Europa ist dabei mit an Bord. Die Europäische Weltraumorganisation ESA liefert der NASA ein Service-Modul, welches unter anderem auch das Triebwerk des Raumschiffs beinhaltet. Das Modul, das unmittelbar an der viersitzigen Kommandokapsel angedockt ist, beherbergt auch Teile des Energieversorgungs-, Steuerungs- und Lebenserhaltungssystems.

Mit dem europäischen Antrieb sollen Missionen bis zum Mond, zum Mars und zu anderen Himmelskörpern realisiert werden. Der Countdown dafür läuft bereits. 2017 soll der Shuttle-Nachfolger zu seiner Jungfernreise Richtung Internationale Raumstation ISS aufbrechen. Ab 2020/2021 folgen dann Missionen in abgelegenere Orte des Sonnensystems, die noch nie ein Mensch zuvor besucht hat.

Der ESA-Direktor für bemannte Raumfahrt, Thomas Reiter, bezeichnete die Kooperation als "neue Seite", die in der transatlantischen Zusammenarbeit aufgeschlagen worden sei. Weiterhin schwärmte Reiter von den "fantastischen Perspektiven" die "Orion" den Menschen weit über den erdnahen Raum hinaus biete. Sein NASA-Pendent Bill Gerstenmaier beschrieb "Orion" als das mondernste bemannte Raumschiff, das je entwickelt worden sei.

Die ESA wird insgesamt 450 Millionen Euro mit dem Service-Modul-Projekt einnehmen. Damit will sie in Zukunft ihre Betriebskosten für die Internationale Raumstation ISS begleichen. Bisher werden diese Kosten durch Nachschub-Missionen des europäischen Weltraumfrachters ATV finanziert, die aber 2015 eingestellt werden. Doch das Servicemodul soll Europa auch einen Platz in der ersten Reihe sichern, wenn "Orion" auf Entdeckungsreise geht.

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