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Gefahr für Artenvielfalt USA erklären Katzen zum Vogelfeind Nr. 1

Der Mensch? Pestizide? Unsinn: Die Katze ist in gemäßigten Breitengraden die größte Gefahr für Vögel. Wissenschaftlern zufolge töten Katzen allein in den USA bis zu 3,7 Milliarden Vögel pro Jahr.

Mögen Katzen auf dem heimischen Sofa noch so friedlich schnurren, im Garten gehen sie rücksichtslos auf Jagd und gefährden damit die Artenvielfalt: Einer in der Fachzeitschrift "Nature Communications" veröffentlichen Untersuchung zufolge töten Katzen in den USA bis zu 3,7 Milliarden Vögel im Jahr. Hinzu kommen bis zu 20,7 Milliarden Mäuse und andere kleine Säugetiere.

Ein Team von Biologen am Smithsonian Conservation Biology Institute in Washington kam zu dem Schluss, dass Katzen eine größere Gefahr für die Artenvielfalt darstellen als landwirtschaftliche Pestizide oder die Zerstörung der natürlichen Lebensräume durch den Menschen. In den gemäßigten Klimazonen Nordamerikas und Europas tötet eine Katze demnach zwischen 30 und 47 Vögel sowie zwischen 177 und 299 kleine Säugetiere im Jahr.

In den USA gibt es der Untersuchung zufolge etwa 84 Millionen Hauskatzen, von denen aber einige Millionen die meiste Zeit in der Wohnung bleiben und somit weniger jagen. Die meisten toten Vögel gehen demnach auf das Konto streunender Katzen, von denen es Schätzungen zufolge zwischen 30 und 80 Millionen in den USA gibt.

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