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"Weltweit beispiellos" Frau mit Spenderherz bringt Baby zur Welt

Als vielleicht erste Frau der Welt hat eine Argentinierin nach einer Herztransplantation ein Kind zur Welt gebracht. Die 39-Jährige hatte sich mit der Schwangerschaft einem hohen Risiko ausgesetzt.

Offenbar erstmals in der Geschichte der Medizin hat eine Frau nach einer Herztransplantation dank künstlicher Befruchtung ein Kind zur Welt gebracht. Die 39-jährige Argentinierin Juliana Finondo, die seit 13 Jahren mit einem Spenderherz lebt und viele Medikamente nehmen muss, habe am 15. Januar eine Tochter namens Emilia geboren, sagte Gustavo Leguizamón von der Cemic-Klinik in Buenos Aires. Dies sei "weltweit beispiellos", fügte der Chef der Abteilung für Risikoschwangerschaften hinzu. Weitere Mediziner bestätigten die Einschätzung.

Die Medikamente, die ein Mensch nach einer Herztransplantation nehmen muss, damit das Organ vom Körper angenommen wird, verhindern normalerweise die Bildung frischer Zellen und dadurch auch Schwangerschaften. Finondo musste daher zahlreiche Tests bestehen, um auszuschließen, dass sie ihrem Spenderherz durch die künstliche Befruchtung schadet. Das diesbezügliche Risiko sei "groß" gewesen, sagte ihr Kardiologe Sergio Perrone. Aber die Befruchtung sei bereits beim ersten Versuch erfolgreich gewesen.

Finondo selbst sagte: "Ich hatte zu keinem Zeitpunkt Angst, denn ich bin zweifellos eine Optimistin."

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