Aus Datenschutzgründen wird Ihre IP-Adresse nur dann gespeichert, wenn Sie angemeldeter und eingeloggter Facebook-Nutzer sind. Wenn Sie mehr zum Thema Datenschutz wissen wollen, klicken Sie auf das i.

ESA-Experte klärt auf Ural-Einschlag eine Folge des Asteroiden?

Lichtblitze, Detonation, hunderte Verletzte: Ein Meteoritenschauer im Uralgebirge hat in Russland für Chaos gesorgt. Gibt es einen Zusammenhang mit dem Vorbeiflug des Asteroiden "2012 DA14"?

Der Einschlag eines Meteoriten am Uralgebirge hat nach Angaben deutscher Weltraumexperten nichts mit dem Asteroiden ("2012 DA14") zu tun, der am Abend knapp an der Erde vorbeirasen wird. "Das ist etwas völlig anderes", sagte ein Sprecher der europäischen Weltraumagentur ESA am Morgen. "Flugbahn und Ort des Anschlages sprechen dagegen."

Dem ESA-Ingenieur Rainer Kresken zufolge lassen sich solche Abstürze nur schwer vorher erkennen. "So ein Objekt, wie da in Russland runtergekommen ist - das maximal vielleicht einen Meter groß war, würde ich schätzen, oder zwei - ist mit den heutigen Mitteln der Technik praktisch nicht zu entdecken vorher", sagte der Raumfahrtingenieur. Aufgrund der hohen Geschwindigkeit von mindestens 11,2 Kilometern pro Sekunde könnten auch kleine Objekte großen Schaden anrichten. Am Morgen gab es am Uralgebirge laut russischen Behörden einen Meteoriten-Absturz oder Meteoriten-Schauer.

Bei einem Meteoritenregen im russischen Ural sind rund 500 Menschen verletzt worden. Drei von ihnen seien schwer verletzt, teilte ein Sprecher der örtlichen Vertretung des Innenministeriums laut einer Meldung der Nachrichtenagentur Interfax mit. In sechs Städten der Region seien Schäden registriert worden, fügte der Sprecher hinzu.

Die Behörden hatten die Opferzahl seit dem Unglück immer wieder nach oben korrigiert. Laut dem russischen Katastrophenschutzministerium stürzten Gesteinsfragmente in kaum bewohnte Gegenden in der Region von Tscheljabinsk. Die Druckwelle habe die Fenster von Gebäuden bersten lassen. Zeugen sprachen von heftigen Explosionen. Der Gesteinsregen löste Panik in der Bevölkerung aus.

Aus Datenschutzgründen wird Ihre IP-Adresse nur dann gespeichert, wenn Sie angemeldeter und eingeloggter Facebook-Nutzer sind. Wenn Sie mehr zum Thema Datenschutz wissen wollen, klicken Sie auf das i.

Artikel kommentieren

Bitte loggen Sie sich ein, um Kommentare zu schreiben.

Login

Artikel als "Nickname" kommentieren:

Noch 800 Zeichen

Leserkommentare ()
Weitere Kommentare anzeigen ()