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Wissen Klimawandel: Wird es zu schwül zum Arbeiten?

Zunehmende Hitze und hohe Luftfeuchtigkeit können in den kommenden Jahrzehnten die Arbeitskraft der Menschen deutlich einschränken. Das berichten US-Forscher im Fachblatt «Nature Climate Change».

Demnach wird es infolge des Klimawandels in vielen Regionen der Welt einen ausgeprägten Hitzestress geben, der den Menschen das Arbeiten erschwere. Bis zum Ende des Jahrhunderts könnte es in den Sommermonaten in Washington heißer werden als es heute in New Orleans ist, das dann wiederum einen Hitzestress erleben könnte, der heutzutage die Bewohner Bahrains plagt.

John Dunne und seine Mitarbeiter von der National Oceanic and Atmospheric Administration in Princeton hatten mit Hilfe verschiedener Klimamodelle die Entwicklung der Temperatur und die von bestimmten Daten zur Luftfeuchtigkeit bis zum Jahr 2200 simuliert. Sie betrachteten einerseits ein Szenario, bei dem die Konzentrationen des Kohlendioxids (CO2) sich nach dem Jahr 2060 langsam stabilisieren wird und andererseits ein Szenario, bei dem der CO2-Level bis 2200 weiter steigt. Dann entnahmen sie militärischen und industriellen Richtlinien Grenzwerte, bei denen ein gesunder Mensch noch dauerhaft sicher und ohne gesundheitliche Schäden arbeiten kann.

Die Berechnung ergab, dass selbst bei dem optimistischen Szenario im Jahr 2100 große Teile Eurasiens und der Karibik-Region einen Hitzestress erleiden könnten, der heute für Indien typisch ist. Um das Jahr 2050 herum könne dies die Arbeitskapazität der Menschen auf 80 Prozent reduzieren, schreiben die Wissenschaftler.

Unsicherheiten dieser Berechnungen lägen in den Klimamodellen selbst, schränken die Forscher ein. Außerdem berücksichtige ihre Studie nicht, wie sich die Bevölkerung in den kommenden Jahrzehnten entwickelt und wie sie sich auf dem Erdball verteilt. Auch wirtschaftliche oder technologische Entwicklungen seien zum jetzigen Zeitpunkt unsicher.

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