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Alarmierende Studie Wie fit sind Sie in Erster Hilfe?

Was tun, wenn jede Sekunde zählt? Eine Umfrage des DRK deckte nun auf: Die große Mehrheit der Autofahrer leistet im Ernstfall Erste Hilfe. Das Problem: Nur jeder Dritte ist dazu überhaupt fähig.

Nur etwa jeder dritte deutsche Autofahrer kann nach Einschätzung des Deutschen Roten Kreuzes richtig Erste Hilfe leisten. Zu diesem Ergebnis kommen der ADAC und das Rote Kreuz in einer gemeinsamen Studie, die sie allerdings als wissenschaftlich nicht repräsentativ bezeichneten. Die Ergebnisse wurden am Dienstag in Berlin vorgestellt. Es wurden im vergangenen Jahr knapp 2800 Autofahrer in 14 europäischen Ländern befragt; je Land 200.

Obwohl sich die große Mehrheit der befragten deutschen Autofahrer zutraute, bei einem Unfall zu helfen, kannten nur etwa 33 Prozent alle wichtigen Maßnahmen. Besonders schlecht sind die Kenntnisse bei der Herz-Lungen-Massage. 80 Prozent der in Deutschland Befragten gaben an, keine Wiederbelebung vornehmen zu können.

"Alles in allem ein sehr ernüchterndes Ergebnis", sagte Ralf Resch, Verkehrsabteilungsleiter des ADAC. "Es liegt vor allem daran, dass die Kenntnisse lange zurückliegen. Die Bereitschaft zu Erster Hilfe ist da, aber bei den Fähigkeiten mangelt es gewaltig."

Bei knapp 38 Prozent der befragten deutschen Autofahrer liegt der letzte Erste-Hilfe-Kurs mehr als zehn Jahre zurück. Nach einer Studie der Universität Würzburg gehen bereits nach zwei Jahren 70 Prozent der Fähigkeiten wieder verloren. Deshalb rät das Deutsche Rote Kreuz, Kenntnisse spätestens alle fünf Jahre wieder aufzufrischen.

Im vergangenen Jahr kamen nach Angaben des Deutschen Roten Kreuzes 3606 Menschen bei Autounfällen ums Leben. "Etwa zehn Prozent könnten noch leben, hätte jemand Erste Hilfe geleistet", sagte Rudolf Seiters, Präsident des Deutschen Roten Kreuzes.

Am 23. März organisiert das Deutsche Rote Kreuz deshalb den "Aktionstag Erste Hilfe", bei dem an mehr als 150 deutschen Orten Erste-Hilfe-Kenntnisse erneuert werden können. Von der Politik fordert Seiters mehr Unterstützung, "zum Beispiel durch eine bundesweite Kampagne für die Erste-Hilfe-Aufklärung."

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