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Asteroiden-Abwehr So will die NASA unseren Planeten beschützen

Immer wieder rasen Asteroiden haarscharf an der Erde vorbei. Damit die Gesteinsbrocken uns nicht mehr zu nahe kommen, soll eine neue Abteilung der NASA die Erde beschützen.

Es ist der 15. Februar 2013. Ein 600 Kilogramm schwerer Gesteinsbrocken rast mit einer Geschwindigkeit von circa 67.000 km/h auf Mutter Erde zu. Der Meteorit durchquert die Erdatmosphäre und explodiert knapp 24 Kilometer über dem russischen Tscheljabinsk.

7000 Häuser werden beschädigt. Umherfliegende Fensterscheiben verletzen dabei etwa 1500 Menschen. Die erhobene Daten der NASA zeigen, mit 30 Mal mehr Wucht als die Atombombe von Hiroshima ist der Tscherbakul Meteorit explodiert.

Mit einer neuen Abteilung will die Raumfahrtorganisation genau solche Zwischenfälle vermeiden. Das Planetary Defense Coordination Office, kurz PDCO, soll die Erde vor gefährlichen Einschlägen schützen.

Bis jetzt 13.500 erdnahe Objekte entdeckt

Wie die US-Weltraumagentur mitteilte, bündelt das neue Büro alle Projekte der NASA, die bis jetzt Asteroiden und Meteoriten beobachtet haben. Seit 1988 überwacht die NASA den kosmischen Durchgangsverkehr. Seitdem hat sie 13.500 erdnahe Objekte entdeckt.

Um einen Einschlag zu verhindern, entwickelt die NASA Abwehrmechanismen. Allerdings wird das noch etwas dauern. Erste Ideen gibt es aber schon. Der Asteroid soll dabei nicht etwa gesprengt werden, wie der Film Armageddon zeigt. Stattdessen fliegt eine Sonde zum Asteroiden und entfernt von seiner Oberfläche einen schweren Felsbrocken, mit dessen Gravitation die Flugbahn verändert wird.

Wie das funktionieren soll, zeigt die NASA im Video.

 

Auch wenn bis jetzt keine konkrete Gefahr bekannt ist - Vorfälle wie der Einschlag des Tscherbakul Meteoriten im Februar 2013 zeigen, der Himmel muss weiter wachsam beobachtet werden. Bislang geht die NASA davon aus, 90 Prozent der erdnahen Objekte entdeckt zu haben. Doch jedes Jahr kommen 1500 neue Himmelskörper dazu.

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