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Nordkorea sauer auf China Dieses YouTube-Video lässt Kim Jong Un toben

Das Video ist schlecht gemacht und nicht wirklich lustig. Trotzdem sorgt es für politischen Ärger. Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un will, dass China einen Satire-Clip löscht. Peking weigert sich.

Ein rund dreieinhalb Minuten langes YouTube-Video hat für politische Spannungen zwischen Nordkorea und China gesorgt. Im Zentrum des Clips steht Machthaber Kim Jong Un - beziehungsweise dessen Kopf. In verschiedenen Szenen treten Figuren mit Kims Kopf auf, die den Staatschef lächerlich erscheinen lassen. Bei den Aufnahmen handelt es sich um kurze Ausschnitte aus Sportveranstaltungen, Kinofilmen und anderen YouTube-Videos.

Dem Online-Auftritt der südkoreanischen Tageszeitung "The Chosun Ilbo" zufolge reagierte man in Pjöngjang ungehalten darauf, dass sich die qualitativ schlecht zusammengestellte Montage über soziale Netzwerke in China verbreiten konnte. Nordkorea bat Peking angeblich darum, das Filmchen zu löschen. Doch dies erwies sich als unmöglich. 

Der Grund für die Web-Persiflage liegt wohl in der Biografie ihres Machers. "The Chosun Ilbo" zufolge steckt ein Mann namens "Zang" aus der chinesischen Stadt Suzhou dahinter. Dieser soll an der Kyonggi-Universität in der südkoreanischen Stadt Suwon studiert haben. Der Norden und der Süden der koreanischen Halbinsel befinden sich auch über 60 Jahre nach Kriegsende offiziell noch im Kriegszustand.

Erst vor wenigen Tagen hatte eine Hollywood-Komödie für eine offizielle Beschwerde Nordkoreas bei der UNO gesorgt. In dem Streifen "The Interview" geht es um ein geplantes Attentat auf Kim. Einen Film über die Ermordung eines amtierenden Staatschefs zu produzieren und zu veröffentlichen sei nicht nur eine "Kriegshandlung" sondern auch eine "unverhohlene Unterstützung von Terrorismus", erboste sich Nordkoreas Botschafter bei der UNO, Ja Song Nam.

 

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