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Mobile World Congress Was kann die "Super-Smartwatch" von Rapper will.i.am?

Die Deutsche Telekom kündigt die mit künstlicher Intelligenz versehene Smartwatch "dial" des US-Rappers will.i.am an. Handfeste Details zur digitalen Uhr verrät der Konzern aber nicht sehr viele.

Bei ihrem Vorstoß in die Welt der tragbaren Elektronik holt sich die Deutsche Telekom populäre Unterstützung: den US-Rapper, Hip-Hop-Produzent und Sänger will.i.am. Den Start der Zusammenarbeit soll eine Smartwatch mit der Bezeichnung "Dial" machen.

"Das ist keine Smartwatch, das ist eine Revolution", sagte will.i.am zum Auftakt des Mobil World Congress in Barcelona. will.i.am heißt tatsächlich William Adams ist als Mitglied der Black Eyed Peas berühmt geworden und hat jetzt die Firma i.am+ gegründet. "Was ,Dial' kann, das kann kein Computer, kein Smartphone und keine andere Smartwatch", sagte der Musiker.

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Die Uhr reagiert auf Sprachbefehle und Wischgesten. Im Unterschied zu den meisten anderen Smartwatches benötigt sie dafür keine Verbindung zu einem Smartphone. Die Telekom will die Uhr in ihren Märkten in Europa zusammen mit einer Sim-Karte vermarkten, die aus der Uhr praktisch ein Smartphone macht.

Smartwatch gibt es nur mit monatlichem Tarif

Dadurch ist die Uhr ständig über Mobilfunk mit dem Internet verbunden. Zum genauen Marktstart und den Kosten der "Dial" macht die Telekom noch keine Aussagen. Sie wird aber mit einem monatlichen Tarif vermarktet, da zur Nutzung auch ein Musik-Streaming-Dienst notwendig ist.

Die "Dial" hat eine Frontkamera. (Foto: Deutsche Telekom)

Nutzer können mit der Uhr telefonieren und auch Kurznachrichten versenden und empfangen. Sie arbeitet den Angaben zufolge mit einem eigenen Voice-Betriebssystem, das AneedA genannt wird und von seinem Nutzer stetig dazulernt.

"Wir nutzen dafür künstliche Intelligenz", sagte der Musiker will.i.am, ohne auf weitere Details eingehen zu wollen. Die Uhr lerne ständig von ihrem Nutzer dazu und merkt sich beispielsweise auch Name und Alter, wenn die Informationen einmal mitgeteilt wurden.

Uhr findet Musik und Restaurants

Die Uhr findet auf Zuruf beispielsweise Musik, Restaurants in der Nähe, Instagram-Bilder und Informationen über Musiker, ohne dabei nur auf Weblinks zu verweisen, wie es viele andere Smartwatches machen.

Die Suche ist kontextbezogen. Darüber hinaus ist das Gerät ein Fitness-Tracker, der automatisch erkennt, ob sein Nutzer läuft, rennt oder im Auto fährt. Das Tracking muss also nicht erst gestartet werden.

Zwar greift die Suche für die Spracherkennung auf Server im Internet zu, doch die nutzerbezogenen Informationen bleiben den Angaben zufolge auf dem Gerät gespeichert.

Auch Selfies sind möglich

Für Selfies hat die Uhr eine Frontkamera. Der Akku ist im Armband untergebracht und kann von der Uhr getrennt werden. Dadurch ist das Armband jedoch nicht beweglich.

Die Uhr soll stetig neue Funktionen hinzubekommen. Dafür plant i.am+ eine Art App-Store, den will.i.am aber Skill-Store nennt. Dafür soll das System AneedA für fremde Entwickler geöffnet werden.

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"Starke Partnerschaften sind Bestandteil unserer Innovationsstrategie", sagte Telekom-Chef Timotheus Höttges zum Start der Partnerschaft, die in Zukunft noch über die Uhr hinausgehen soll. Auf diese Weise wolle die Telekom zum "internationalen Player für Digitalisierung und Vernetzung der Dinge" werden.

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