Der lange Weg nach Südafrika
Sie benötigen einen Flashplayer, mindestens in Version 8 sowie aktiviertes JavaScript.
Alternativ können Sie sich die Medien-Inhalte (Bilder und Videos) über folgende Links direkt ansehen:
Vom Freudentaumel direkt in die nächste Arbeitsrunde: Jogi Löw hat bereits die Weltmeisterschaft in Südafrika im Visier (Bild vom 25.06.2008 mit Co-Trainer Hansi Flick).
"Angela Merkel feiert die Tore wie jemand, der nicht gewohnt ist, das zu tun - sie ist ja auch Fan von Energie Cottbus", schrieb die spanische Sporttageszeitung AS über die Bundeskanzlerin.
"Ja, jetzt würde der Trainer Frings den Spieler Frings aufstellen." Nach seinem Rippenbruch musste Nationalspieler Torsten Frings das Halbfinale gegen die Türkei von der Bank aus verfolgen.
"Ein Rippenbruch ist schon schlimmer als eine Tätowierung", meinte der mit Tatoos verzierte Torsten Frings auf die Frage, was mehr schmerzt.
Kroatiens Trainer Slaven Bilic verwies nach dem 1:0-Sieg beim Auftaktspiel gegen Polen auf Folgendes: "Wisst Ihr, wann wir das letzte Mal bei einer Europameisterschaft gewonnen haben? Da hat die Hälfte von euch noch einen Schnuller im Mund gehabt."
Griechenlands Trainer Otto Rehhagel meinte vor dem Spiel gegen Schweden: "Ich habe mich mit der schwedischen Mannschaft schon 1958 beschäftigt, als Pele sein erstes Tor geschossen hat."
Völlig entnervt zeigte sich ARD-Experte Günter Netzer in der Halbzeitpause des Vorrundenspiels Griechenland – Schweden: "Es ist ja so furchtbar, es ist ja so furchtbar!"
"Das Gelb, das ich nicht mag, ist grelles Gelb. Das war mehr Senfgelb", so Spaniens Nationaltrainer Luis Aragones auf die Frage, ob er nach dem 3:0 gegen Russland das gelbe Auswärtstrikot immer noch hasse.
Vor dem Halbfinale gegen die Türkei meinte Franz Beckenbauer: "Wir Münchner sagen ja: Never change a winning team!"
Als Nationaltrainer von Aserbaidschan sagte Berti Voigt über EM-Halbfinalist Russland: "Die Russen laufen schneller rückwärts als meine Spieler vorwärts.“
"Mit David Odonkor will ich mich dennoch nicht messen. Fußball ist nicht nur rennen, da ist auch der Ball dabei. Und es ist wichtig, dass man den trifft", so Michael Ballack über die Tatsache, dass er bei der EM der schnellste deutsche Spieler ist.
"Der Verdienst Italiens war es, die Gegner gezwungen zu haben, 120 Minuten lang unter ihrem Niveau zu spielen", schrieb die Zeitung La Repubblica über das EM-Viertelfinale Spanien-Italien.
"Gegen die Türkei darfst du erst aufhören zu spielen, wenn deren Spieler im Bus sitzen", warnte Bayer Leverkusens Ex-Manager Reiner Calmund vor dem Halbfinalspiel.
"Ich sage immer: Oberhalb der Gürtellinie, also mental, sind die Deutschen sehr stark, unterhalb lediglich normal." (Polens Fußball-Ikone Zbigniew Boniek)
"Man muss einer Kuh zu trinken geben, wenn man sie melken will, das ist eine alte volkswirtschaftliche Wahrheit." Dies war die Antwort von DFB-Präsident Theo Zwanziger als er zum Kostenaufwand für die Nationalmannschaft befragt wurde.
Für Lothar Mathäus war seine Aufgabe als EM-Experte bei Eurosport auch eine Berg-Tour: "Obwohl es im Alpenraum viele Berge gibt, möchte ich mit meiner Meinung nicht hinter selbigem halten."
"Immerhin bleibt die Schneefallgrenze so hoch, dass davon der EM-Spielbetrieb nicht negativ beeinflusst werden sollte. Selbst hoch geschlagene Flanken sollten noch ohne Vereisung des Balles im Strafraum ankommen", so der Deutsche Wetterdienst.
"Es gibt einige Sachen, die wir besser hätten machen können. Die Torchancen nutzen und dem Schiedsrichter eine Brille kaufen", so der enttäuschte französische Nationaltrainer Raymond Domenech nach dem 1:4 gegen die Niederlande.
Teammanager Oliver Bierhoff meinte nach dem Familienbesuch im deutschen Mannschaftshotel: "Ich stelle immer fest, dass die Spieler früher im Bett sind, wenn die Frauen im Hotel sind."
Der späte deutsche Siegtreffer beim 3:2-Halbfinalspiel gegen die Türkei veranlasste Jens Lehmann zu folgenden Kommentar: "Wir waren vielleicht heute die besseren Türken, die selber nicht damit gerechnet haben, dass wir diesmal zurückkommen."
Genau! Auch bei der EM 2008 in Wien begruben die Spanier die Titelträume des Capitano. Deutschland unterlag Spanien im Finale mit 0:1.
Nur ein paar Wochen war es damals her, dass er mit dem FC Chelsea das Champions-League-Finale 2008 gegen Manchester United verlor.
Mehr als die Teilnehmermedaille konnte er nicht mit nach Hause nehmen - Ballack war tief enttäuscht.
Es war schon ein ManU-Trauma, das er mit Chelsea in der damaligen Saison erlebte. Auch die Meisterschaft 2008 in der englischen Premier League verpasste Chelsea knapp. Den Titel feierte Manchester.
Verlorenes Champions-League-Finale: Das kam Michael Ballack (hier mit Trainer Klaus Toppmöller) schon bekannt vor. Bereits 2002 war er mit Bayer Leverkusen nur zweiter Sieger im Endspiel gegen Real Madrid.
Auch damals musste er bedröppelt aus dem Stadion schleichen.
Das WM-Turnier 2002: Ballack sah bereits in der Vorrunde gegen Kamerun Rot...
... erreichte mit Deutschland aber später das Finale gegen Brasilien. Dieses fand aber ohne Ballack statt - nach dem Halbfinale gegen Südkorea (im Bild) war er fürs Finale gesperrt.
Wieder ein Platz auf der Bank: Vor dem WM-Eröffnungsspiel 2006 sorgte sich ganz Deutschland um die "Wade der Nation". Ballack musste im Auftaktmatch gegen Costa Rica verletzt passen.
Mit einem großen Finale wurde es für Ballack aber auch 2006 nichts. Deutschland schied gegen Italien im Halbfinale aus, ...
... Michael Ballack konnte es nicht fassen. Wieder war ein großer Traum geplatzt.
Philipp Lahm traf zum Sieg, und für die deutschen Fans gab es kein Halten mehr…
Millionen feierten in der Nacht auf Straßen und Plätzen den Finaleinzug bei der Fußball-EM.
Allein in der Berliner Fanzone verfolgten laut Veranstalter 500.000 Menschen den dramatischen 3:2-Sieg gegen die Türkei.
In vielen Städten verbrüderten sich Deutsche und Türken und feierten gemeinsam. Und dennoch...
...die Spanne von himmelhoch jauchzend...
...bis...
...zu Tode betrübt, war gerade bei den türkischen Fans zu spüren.
Besonders große war die Katerstimmung in Istanbul nach der 3:2-Niederlage. Auf dem Taksim-Platz in der Innenstadt herrschte nach dem Siegtreffer der deutschen Nationalmannschaft durch Philipp Lahm minutenlang betretenes Schweigen.
Dabei hatten sich die Menschen auf das Spiel vorbereitet wie auf eine heiße Silversternacht.
Schon am Nachmittag gab es keine Türkei-Trikots, keine Flachbildschirme und auch keine Pistazien oder Erd- und Haselnüsse mehr zu kaufen. Zudem wurden in der Stadt kostenfrei tausende Türkei-Fahnen verteilt.
Doch, was des einen Leid...
...ist des anderen Freud.
In Deutschland fand der Jubel kaum ein Ende. Bis in die frühen Morgenstunden wurde gefeiert.
Für die deutschen Fans gilt seit gestern Nacht: Der Europameister 2008 heißt Deutschland. Der Pokal wurde schon mal geküsst.
Der Sieg der deutschen Nationalmannschaft ist nicht primär auf ihr Spiel zurückzuführen, aber vielleicht auf indianischen Zauber?
Oder darauf, dass die Deutschen Zähne zeigten?
Im Zweifelsfall soll ja auch stoische Ruhe helfen.
Was es auch immer war, die Freudenfeuer wurden entzündet und vielleicht springt der Funke ja auf die deutsche Nationalmannschaft über.
Wir hoffen natürlich, dass es am Sonntag erneut zum Freudentaumel reicht.
Optimistische Stimmung in Basel vor dem Match: Die deutschen Fans sind siegessicher.
Manch einem fiel die Entscheidung für eine Mannschaft allerdings schwer.
Mit dem Adler auf dem Kopf...
...und viel Farbe im Gesicht waren die Fans fürs Spiel gerüstet.
Der Bomber ist auch dabei: Ein Fan in Gerd-Müller-Verkleidung.
Er durfte sich nach seiner Sperre wieder frei im Stadion bewegen: Bundestrainer Joachim Löw vor dem Spiel.
Mit ihrer Unterstützung musste es doch klappen: Kanzlerin Angela Merkel war wieder mit dabei. Die Brille noch mal zurechtgerückt für den vollen Durchblick.
Shake-Hands vor der Partie: Deutschlands Kapitän Michael Ballack und sein türkischer Kollege Rüstü.
Danach schenken sich beide Teams nichts mehr: Thomas Hitzlsperger kämpft hier mit Semih Senturk um den Ball.
Nach dem gegenseitigen Abtasten in den ersten Minuten gerieten die Deutschen zusehens unter Druck. Michael Ballack versucht, sich hier gegen Gokhan Zan zu behaupten.
Jens Lehmann stand in seinem Tor mehr und mehr unter Beschuss: Erste Schrecksekunde in der 13. Minute durch einen Lattenknaller der Türken. Kurz danach versuchte sich Hamit Altintop (M.).
In der 22. Minute schließlich der Schock für die deutschen Fans: Ugur Boral trifft zur Führung für die Türken.
Torwart Jens Lehmann geschlagen...
... und - ganz bitter - getunnelt!
Die Türken feiern, doch der Freudentaumel währt nicht lange.
In der 27. Minute verlädt Bastian Schweinsteiger mit dem rechten Außenrist den türkischen Keeper Rüstü.
Deutschland gleicht aus, damit ist die Partie wieder offen. Und "Schweini" jubelt...
... genauso wie die deutsche Bank.
Einer der ersten Gratulanten ist wie immer Kollege Poldi.
Fußballerisch passiert bis zur Pause nicht mehr viel. Simon Rolfes verletzt sich noch an der Augenbraue, muss minutenlang behandelt werden. In der Pause kommt Frings für ihn.
In der zweiten Halbzeit gibt es über weite Strecken ein zerfahrenes Spiel zu sehen...
... oder alternativ dieses Bild: Wegen eines Stromausfalls in Wien kam minutenlang kein Bild nach Deutschland.
Doch dann erlöst Miroslav Klose in der 79. Minute mit dem 2:1 die Deutschen - zumindest vorübergehend.
Klose jubelt - aber noch sind ja reichlich zehn Minuten zu spielen.
Prompt werden die "Last-Minute-Türken" ihrem Ruf gerecht: Semih (vorn) trifft in der 87. Minute zum 2:2.
Doch diesmal schlagen die Deutschen zurück: Philipp Lahm schenkt den Türken ein "Last-Last-Minute"-Tor in der 90. Minute ein.
Deutschland steht im Finale der EM und trifft dort auf die Spanier oder die russische Mannschaft.
Philipp Lahm feiert den Sieg...
...während sich Schweini schon wieder fein gemacht hat zum Jubelsturm.
Jetzt kann das Sommermärchen endlich kommen - mit dem EM-Sieg am Sonntag.
Sie haben's schon vorher gewusst.
Wenn man sich Deutschlands EM-Top-Stürmer, Lukas Podolski, genauer anschaut, könnte er auch...
... Niederländer sein und Robin van Persie heißen.
Der russische Youngster Andrej Arschawin könnte auch adlige Wurzeln haben und aus dem...
... britischen Königshaus stammen. Die roten Haare verraten die Ähnlichkeit mit Prinz Harry.
Bastian Schweinsteiger, nach dem Sieg im EM-Viertelfinale gegen Portugal als "deutscher" Cowboy verkleidet, hat dank des Hutes...
... eine gewisse Ähnlichkeit mit der US-Sängerin Sheryl Crow.
Auch Christoph Metzelder, im neuen Vollbart-Look, hat einen "Doppelgänger".
Mit Sonnenbrille und Zigarre könnte Metze, wenn die Haare weiter wachsen, Paul Breitner Konkurrenz machen. (Archivbild)
Der Torwart Antonios Nikopolidis wird in seiner Heimat auch...
... "griechischer Clooney" genannt. Warum wohl?
Auch bei den Trainern kann es, wegen nicht von der Hand zu weisender Ähnlichkeiten, zu Verwechslungen kommen. Hier im Bild Tschechiens Trainer Karol Brückner...
... hier im Bild: Günter Netzer.
Auch der portugiesische Coach Luiz Felipe Scolari, demnächst Trainer bei Chelsea London und damit von Michael Ballack, könnte bei der Geburt getrennt worden sein. Zumindest scheint er dem US-Schauspieler...
... Gene Hackman wie aus dem Gesicht geschnitten.
Reinhold Messner hat zwar den Yeti noch nicht gefunden, ...
... dafür aber vielleicht einen Zweig seiner Familie in Spanien? Carlos Puyol, beinharter spanischer Verteidiger.
Der jubelnde Ruud van Nistelrooy stammt aus den Niederlanden, deswegen auch das orangefarbene Nationalmannschafts-Trikot.
Auch ganz in "Oranje"-Jubelpose: Angela Merkel, Bundeskanzlerin, Deutschland.
Vorfreude in Schwarz-Rot-Gold vor dem Viertelfinalspiel gegen Portugal.
Cristiano Ronaldo als Miniausgabe: Ein portugiesischer Fan im Stadion.
Bundestrainer Joachim Löw durfte zwar mit der Mannschaft ins Stadion fahren...
... musste dann aber das Spiel von der Tribüne aus verfolgen und die Verantwortung Co-Trainer Hansi Flick überlassen, hier mit Andreas Köpke.
Hier gehts gleich richtig zur Sache: Christoph Metzelder im Zweikampf mit Portugals Petit.
Nach knapp einer halben Stunde schlägt Bastian Schweinsteiger zu: Die 1:0-Führung nach Vorarbeit von Lukas Podolski.
Da fällt ganz viel von ihm ab: Nach seiner Sperre im letzten Gruppenspiel lieferte Schweinsteiger gegen Portugal eine tolle Vorstellung.
Gratulation von Klose: Schweinsteiger feiert sein Tor zum 1:0.
Portugals Superstar Cristiano Ronaldo hatte sich das so nicht vorgestellt.
Deutschland legt nach: Schon steigt Klose hoch...
... und köpft den Ball zur 2:0-Führung ins Netz.
Auch für Miroslav Klose ein Befreiungsschlag.
Da kann man doch schon mal vom Finale träumen.
Lukas Podolski streckt sich hier im Zweikampf mit Portugals Raul Meireles.
Kurz vor der Pause der Anschluss für die Portugiesen: Metzelder kommt nicht mehr entscheidend ran...
... und Torschütze Nuno Gomes lässt sich feiern. Die Portugiesen schöpfen wieder Hoffnung.
Doch Deutschlands Kapitän Michael Ballack sorgt für die Vorentscheidung: Er haut den Ball zum 3:1 ins Netz.
So sieht ein Sieger aus: Michael Ballack bejubelt seinen Treffer...
... was Deutschland wieder in kollektive Euphorie versetzt.
Portugals Trainer Luiz Felipe Scolari hat genug gesehen: Er ist restlos bedient.
Zwar kamen die Portugiesen nach einmal auf 3:2 heran und machten die letzten Minuten spannend, aber dann lagen sich die Deutschen in den Armen.
Wer hätte ihnen diese Leistung nach den letzten Spielen zugetraut?
Matchwinner: Jetzt werden Poldi und Schweini erst einmal gebührend feiern, dann steht das Halbfinale an - gegen Krotien oder die Türkei.
Alternativ können Sie sich die Medien-Inhalte (Bilder und Videos) über folgende Links direkt ansehen:
Die 90. Minute ist deutsch: Fiiinaaaleee! | ![]() | Russland abgebügelt: Spanien steht im Finale | ![]() | Torfestival: Deutschland schickt Portugal heim | ![]() | Spanien siegt im Elfmeterschießen | ![]() |
So lecker ist die EM! - Halbzeitschnittchen | ![]() | Die besten EM- | ![]() | Körperkult - Die Tattoos der Fußball- | ![]() | Torfestival: Deutschland schickt Portugal heim | ![]() |


Die besten Torschützen
![]() |
|

Das Abschneiden der Deutschen
![]() |
|

Alle Endspiele
![]() |
|

Alle Europameister
![]() |
|





























Der Turniermodus



