COP 17 - UN-Klimagipfel in Durban (Südafrika)

UN, Klima, Klimawandel, Erderwärmung, Umwelt, Ökologie, Treibhauseffekt

Zwischen dem 28. November und dem 09. Dezember suchen bei einem Klimagipfel in Durban (Südafrika) Vertreter aus aller Welt nach einer Annäherung im Ringen um ein Nachfolgeabkommen des Kyoto Protokolls.

Eigenen Plan verfolgen

Kanada steigt aus Kyoto-Protokoll aus

Einen Tag nach dem Ende der Weltklimakonferenz hat Kanada seinen Ausstieg aus dem Kyoto-Protokoll erklärt. Das Abkommen sei eher ein "Hindernis" als der "Weg nach vorne", hieße es zur Begründung. Mehr...
Pokern beim Klimagipfel

EU setzt in Durban auf Alles oder Nichts

Die EU und Umweltminister Röttgen (CDU) setzen zum Abschluss des UN-Klimagipfels alles auf eine Karte. Mit vollem Risiko wollen sie die großen Blockierer wie die USA und China zum Einlenken zwingen. Mehr...
Bündnis aus 120 Staaten

In den Klimastreit kommt Bewegung

Die EU und Entwicklungsländer machen nun gemeinsam Druck: Insgesamt 120 Staaten haben sich auf dem Klimagipfel in Durban zusammengeschlossen, um die großen CO2-Sünder zu einem Kompromiss zu bewegen. Mehr...
Klimawandel findet statt

2011 gehört zu den zehn wärmsten Jahren

Das Wetter hat 2011 den Trend zur Erderwärmung weiter bestätigt. Besonders stark stiegen die Temperaturen mit bis zu neun Grad über Normal in Nordrussland, wo riesige Mengen Methan im Eis schlummern. Mehr...
Wenig Hoffnung

UN-Klimagipfel startet ohne Stargäste

Der UN-Klimagipfel in Durban zieht 20.000 Menschen an. Die Regierungschefs der wichtigen Industriestaaten sind nicht dabei, auch wenn neue Studien einmal mehr die Gefahren des Klimawandel aufzeigen. Mehr...
Klimagipfel in Durban

Auftakt zum 17. UN-Klimagipfel

Am Vorabend des UN-Klimagipfels in Durban haben Experten der UN, der EU und zahlreicher Umweltorganisationen an die Regierungen in Peking und Washington appelliert, in der Klimapolitik einzulenken. Mehr...
Klimagipfel in Durban

ifo-Chef stellt deutschen Klimaschutz in Frage

Die Klimaanstrengungen der Europäischen Union sind nach Ansicht des Ökonomen Hans-Werner Sinn nutzlos, solange nicht die größten Verursacher von Treibhausgasen mehr unternehmen. Mehr...

Fragen zum Klimagipfel

öffnenschließenIn den letzten Jahren ist es ruhig geworden um den Klimawandel - Ist das ein Zeichen zur Entwarnung? Nein. Wissenschaftler schließen nicht aus, dass der Klimawandel womöglich noch schneller vonstattengeht als befürchtet. Stefan Rahmstorf vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) warnt, dass insbesondere der Meeresspiegel schneller ansteigen könnte als noch vom Weltklimarat IPCC 2007 vorhergesagt. Bis Ende des Jahrhunderts werde jener voraussichtlich um rund einen Meter ansteigen, im besten Fall um 75 Zentimeter, im schlechtesten Fall bis zu 1,90 Meter. Der Weltklimarat warnte zuletzt, dass Extremwetterereignisse aufgrund des Klimawandels zunehmen werden. Selbst wenn die Staaten ihre Zusagen zur Minderung des Treibhausgasausstoßes, die sie im vergangenen Jahr gemacht haben, einhalten würden, würde die globale Temperatur voraussichtlich um mehr als drei Grad ansteigen. Wissenschaftler gehen von vier bis fünf Grad aus.

öffnenschließenWas sind die Erwartungen an die Klimakonferenz in Durban? Ein großer Wurf wird nicht erwartet. Nach der gescheiterten Klimakonferenz von Kopenhagen vor zwei Jahren sind die Verhandlungen ins Stocken geraten. Ergebnisse, die auf der Klimakonferenz in Cancún im vergangenen Jahr erzielt wurden, sind bislang kaum mit Leben gefüllt worden. Ein international verbindliches Klimaabkommen erwartet niemand mehr. Wie schon in Cancún wird es in diesem Jahr vor allem um eine mögliche Neuauflage des Kyoto-Protokolls gehen, das derzeit das einzige international verbindliche Klimaabkommen darstellt und dessen erste Verpflichtungsperiode Ende 2012 ausläuft.

öffnenschließenWie sind die Chancen für eine Fortsetzung des Kyoto-Protokolls? Auch hier ist ein Kompromiss nicht in Sicht. Reihum schieben sich die Staaten den Schwarzen Peter zu. Die EU ist zwar grundsätzlich zu einer Neuauflage des Kyoto-Abkommens bereit, allerdings nur unter der Bedingung, dass sich andere große Verschmutzer auf absehbare Zeit beteiligen. Australien und Neuseeland wollen sich nur dann auf eine zweite Verpflichtungsperiode einlassen, wenn die USA und China ebenfalls teilnehmen. Und von den USA ist derzeit aufgrund der innenpolitischen Lage kaum etwas zu erwarten. Immerhin haben sich die Kyoto-Staaten im vergangenen Jahr indirekt zu einer zweiten Verpflichtungsperiode bekannt, wenn die erste Ende 2012 ausläuft. Experten allerdings sind skeptisch, ob darauf aufgebaut werden kann.

öffnenschließenIst es sinnvoll, mit 194 Staaten einen Konsens erzielen zu wollen? Immer öfter ist mittlerweile die Rede von Parallelveranstaltungen, auf denen sich die großen Emittenten auf eine gemeinsame Linie verständigen. «Man muss den Teilnehmerkreis verkleinern und die Instrumente erweitern», sagt etwa der Chefökonom des PIK, Ottmar Edenhofer. Es habe sich gezeigt, dass Verhandlungen im Kreise aller Staaten ein «miserables Instrument» seien, «um Kompromisse auszuloten». Auch Bundesumweltminister Norbert Röttgen setzt seit der gescheiterten Klimakonferenz in Kopenhagen auf bilaterale Projekte. Die Grünen werben für eine «Klimapolitik der unterschiedlichen Geschwindigkeiten». Den UN-Klimaprozess aufgeben wollen sie alle aber nicht.

öffnenschließenWas geschieht, wenn auch in Durban kein Durchbruch gelingt? Das Worst-Case-Szenario wäre ein Scheitern der internationalen Klimadiplomatie. Nach Auslaufen des Kyoto-Protokolls in gut einem Jahr gäbe es überhaupt keine Verpflichtungen zur Reduzierung des Treibhausgasausstoßes mehr. Wahrscheinlich würden diejenigen Staaten, die bereits Anstrengungen zur Drosselung des CO2-Ausstoßes unternommen haben, diesen Pfad nicht gleich wieder verlassen. Der Druck auf Staaten, die dem Kyoto-Protokoll nicht angehören, wäre allerdings verschwunden. Denkbar ist allerdings auch, dass sich die Staaten in Durban ein weiteres Mal vertagen, um weiterzuverhandeln. Voraussichtlich 2014 wird der nächste große Sachstandsbericht des Weltklimarats erwartet. Experten hoffen dann auf eine neue Dynamik für einen neuerlichen Anlauf für ein globales Abkommen. Der Direktor des PIK, Hans Joachim Schellnhuber, spricht vom «Endgame für den Klimaschutz».

Klimagipfel im Überblick

öffnenschließenRio de Janeiro 1992 Die Staaten vereinbarten, den Ausstoß der Treibhausgase so zu begrenzen, dass sich "die Ökosysteme auf natürliche Weise den Klimaänderungen anpassen können" und "die Nahrungsmittelerzeugung nicht bedroht wird". Aus Sicht von Klimaforschern kann dieses Ziel erreicht werden, wenn die mittlere globale Temperatur nicht stärker als zwei Grad Celsius über den Wert vor der Industrialisierung steigt. 194 Staaten haben die Klimarahmenkonvention (UNFCCC) ratifiziert, darunter auch die USA. Zudem beschloss die Konferenz die Konventionen zur Artenvielfalt und zur Wüstenbekämpfung.

öffnenschließenKyoto 1997 Das Protokoll von Kyoto gilt als erster konkreter Schritt, um die Ziele der Rio-Konvention umzusetzen. Die Industriestaaten verpflichteten sich im japanischen Kyoto, den Ausstoß der wichtigsten Treibhausgase bis 2012 um mindestens fünf Prozent im Vergleich zu 1990 zu senken. Die Entwicklungsländer erhielten damals noch keine Auflagen. 192 Staaten sind dem Protokoll beigetreten, nicht jedoch die USA.

öffnenschließenKopenhagen 2009 Da die erste Phase des Kyoto-Protokolls 2012 endet, sollte rechtzeitig ein neues Abkommen vereinbart werden. In diesem Punkt scheiterte die Konferenz. Die Staaten nahmen lediglich "zur Kenntnis", dass die Erdtemperatur um nicht mehr als zwei Grad ansteigen sollte.

öffnenschließenCancún 2010 Das Zwei-Grad-Ziel wurde offiziell in den UN-Verhandlungsprozess eingeführt. Zahlreiche Staaten legten unverbindliche Klimaschutzziele vor, die zusammen jedoch nicht ausreichen, um das Ziel einzuhalten. Die Konferenz beschloss einen Klimafonds, zur Anpassung ärmerer Staaten an den Klimawandel und für ihre klimafreundliche Entwicklung. Er soll ab 2020 jährlich 100 Milliarden Dollar (74 Milliarden Euro) bereitstellen.

öffnenschließenDurban 2011 Damit der Grüne Klimafonds arbeitsfähig wird, muss er Strukturen erhalten und Geld, um eine Verwaltung aufzubauen. Gänzlich gefüllt wird er auf der Konferenz sicherlich nicht. Klimaschützer hoffen auf ein umfassendes Verhandlungsmandat, dass etwa im Jahr 2015 zu einem umfassenden Klimavertrag führen könnte.

öffnenschließenRio+20 2012 Vom 4. bis 6. Juni nächsten Jahres sollen die Staaten in Rio de Janeiro ein Dokument zum Grünen Wirtschaftswachstum und der Armutsbekämpfung vereinbaren.

Tipps zum Stromsparen

öffnenschließenStand-by-Falle vermeiden Etwa zehn Prozent des Stromverbrauchs eines Haushalts machen im Durchschnitt Leerlaufverluste aus. Die einfachste Sparmaßnahme ist daher, elektrische Geräte wie den Fernseher vollständig auszuschalten und nicht im Stand-by-Betrieb laufen zu lassen.Energiesparlampen nutzen: Energiesparlampen kommen im Vergleich mit einer handelsüblichen Glühlampe bei gleicher Leuchtstärke mit einem Viertel der elektrischen Energie aus.

öffnenschließenBeim Waschen und Trocknen sparen Die Waschmaschine sollte nur ganz voll laufen. Um die Trockenzeit zu verkürzen, sollte die Wäsche vorher gut geschleudert werden. Denn: Je kürzer der Trockner läuft, desto weniger Strom verbraucht er. Am sparsamsten ist allerdings die gute alte Wäscheleine. Augen auf beim Gerätekauf: Beim Kauf von Kühlschrank, Waschmaschine und Co. lohnt es sich, die Energiekosten im laufenden Betrieb zu vergleichen. Hier gibt es erhebliche Unterschiede.

öffnenschließenZeitschaltuhren nutzen Wenn alle Bewohner schlafen oder bei der Arbeit sind, müssen Wohnräume nicht voll beheizt werden. Der Zeitschalter der Heizungsanlage oder programmierbare Thermostatventile sorgen dafür, dass es morgens oder am Feierabend trotzdem gemütlich ist. Richtig lüften: Lüften ist wichtig, um Schimmelbefall in Räumen zu verhindern. Allerdings sollte der Heizkörper abgedreht werden, bevor das Fenster geöffnet wird. Dabei gilt: Stoßlüften ist die beste Methode, um für frische Luft zu sorgen, ohne übermäßig viel Energie zu verschleudern.

Alle Klimawandel-Videos im Überblick

öffnenschließenFrühwarnsystem Wüste
Namibias Küstenwüste schlägt Alarm: Die Namib ist ein einmaliges, uraltes und hoch sensibles Wüstenbiotop. Ihre empfindliche Tier- und Pflanzenwelt gibt einen Besorgnis erregenden Ausblick auf die Auswirkungen des Klimawandels im Süden Afrikas.
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öffnenschließenKlarinetten, Flöten und Co.
Musikinstrumente schaden dem Klima: Was haben Holzblasinstrumente mit dem Klimawandel zu tun? In Tansania, wo das Hartholz für die Herstellung geschlagen wird, kennt man die Antwort.
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öffnenschließenJob mit Zukunft
Mehr Extremstürme bringen die Kassen amerikanischer Sturmjäger zum klingeln: Ab Windstärke zwölf beginnt das Geschäft von Sturmjägern. Mit ihrer Videokamera wagen sie sich in die Naturgewalten und verdienen damit gutes Geld. Der Klimawandel dürfte ihr Geschäft weiter ankurbeln.
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öffnenschließenRinderherden dezimiert
Jahrhundert-Trockenheit tötet die weltberühmten argentinischen Rinder: Wie in einem Horrorfilm bedecken Rinderkadaver den Hof von Miguel Aure. Weil ihm niemand half, musste der Bauer zusehen, wie seine Tiere während einer langen Trockenheit verdursteten.
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öffnenschließenEnde der Massai?
Das naturnahe Nomadenleben leidet unter dem Klimawandel: Weil sich das Wetter verändert, müssen die Massai ihre Wanderungen anpassen. Aber im modernen Ostafrika sorgt das für zusätzliche Konflikte. Hilfsorganisationen bangen ums Überleben der Hirtenkultur.
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öffnenschließenBangladesch in Angst
150 Millionen fürchten die Auswirkungen des Klimawandels: Bangladescher fürchten den Klimawandel, denn kein Land ist stärker betroffen. In die Slums der Hauptstadt Dhaka flüchten sich diejenigen, die auf dem Land keine Zukunft mehr sehen.
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öffnenschließenWetterchaos in Fernost
China wird von Wetterextremen gebeutelt: Trockenheit, Schneestürme, Überschwemmung und Versteppung. Die Umweltorganisation Greenpeace warnt vor einem sprunghaften Anstieg von Naturkatastrophen.
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öffnenschließenKaffeebauern vor dem Aus
Zu warm für Kaffeebohnen? Der Klimawandel trifft Uganda hart. Denn bald soll Kaffeeanbau dort nicht mehr möglich sein, warnt eine Studie der Hilfsorganisation Oxfam. Ein Disaster für die Wirtschaft des Landes.
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öffnenschließenInnovation aus Hamburg
Lenkdrachen sollen Frachtschiffe antreiben: Frachtschiffe sind die Packesel der Weltwirtschaft. Sie stoßen mehr CO2 aus als die Industrienation Deutschland. Ein Hamburger Unternehmer meint, eine Lösung gefunden zu haben: Segeln mit Lenkdrachen.
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öffnenschließenKlima-Haus gefällig?
Ein englisches Bauunternehmen will Null-CO2-Häuser zur Massenware machen: Private Haushalte verursachen in manchen Ländern 30 Prozent der Klimagasemissionen. Emissionsarme Eigenheime sollen das ändern und den Häuslebauer-Markt im Sturm erobern.
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öffnenschließenPazifik-Auster im Watt
Nordseelandschaft leidet unter Klimawechsel: Der Klimawandel bedroht Seehunde und die gesamte Artenvielfalt im Wattenmeer. Meeresforscher in Wilhelmshaven wundern sich indes über einen Neuankömmling – die pazifische Auster.
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öffnenschließenSüdseestaat Tuvalu
Flucht vom versinkenden Inselparadies: Tuvalu ist ein Paradies im Pazifischen Ozean. Aber die Idylle trügt. Der steigende Meeresspiegel macht sich bemerkbar, die flache Insel ist dem Untergang geweiht. Die Bewohner wollen weg, aber wohin?
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öffnenschließenTraurige Heuler
Robbenbabys in Gefahr: Vor St. Petersburg bevölkern Ringelrobben die kalte Ostsee. Die Kinderstube der süßen Tiere ist das Packeis, aber die milderen Winter werden ihnen zum Verhängnis
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öffnenschließenLondon in Angst
Verheerende Flutkatastrophen drohen:1953 verwüstete ein verheerendes Themse-Hochwasser London. Seitdem schützt ein gigantisches Flutwehr die Metropole. Aber hält das Sperrwerk auch dem steigenden Meeresspiegel stand?
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öffnenschließenTödliche Tropenseuche
Der Malaria-Erreger erobert Nairobis Hochplateau: Die Anopheles-Mücke dringt jetzt in die Hochgebiete Kenias ein. Auf 2000 Metern war das Fieber in Nairobi bisher selten, jetzt ist es auf dem Vormarsch.
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öffnenschließen„Sie quaken um Hilfe“
Überleben Australiens Frösche? Der Klimawandel droht viele Froscharten auszurotten. Umweltschützer im Amphibien-Eldorado Australien schlagen Alarm, denn für manchen spezialisierten Frosch wird es jetzt eng.
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öffnenschließenRuinen am Schwarzen Meer
Heftige Stürme zerstören georgische Küstensiedlungen: Schwarzes Meer und Kaukasus sorgten für Georgiens mildes Klima. Aber jetzt gerät das Wetter aus dem Gleichgewicht, heftige Stürme zerstören Küstendörfer. Die Bewohner fühlen sich allein gelassen.
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öffnenschließenGefährliches Eisklettern
Umweltschützer warnen vor instabilen Eislandschaften: Eisklettern ist Trendsport und alpiner Nervenkitzler. Neuerdings sorgen Temperaturschwankungen aber für eine stark erhöhte Unfallgefahr, denn der Naturraum Alpen wird insgesamt instabiler.
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öffnenschließenGespeichertes Klimagas
Explodiert Sibiriens CO2-Bombe? Die sibirische Taiga ist eine globale CO2-Senke. Aber weil auch hier die Temperaturen steigen, könnte es damit bald vorbei sein. Dann droht der Austritt einer regelrechten CO2-Bombe.
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öffnenschließenFlammeninferno
Zunahme von Waldbränden setzt dem Libanon zu: Im Land des Zedernbaums sorgt der Klimawandel für neue verheerende Waldbrände. Während ungewöhnlich heißer Sommer ist die Feuerwehr im Dauereinsatz.
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öffnenschließenGrüner Daniel Düsentrieb
Solarlösungen fürs Eigenheim aus Australien: Private Verbraucher stoßen weit mehr klimaschädliches CO2 aus als unbedingt nötig. In Australien versucht ein findiger Solartüftler, Eigenheime mit seinen Haushaltsgeräten auf Klimakurs zu bringen.
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öffnenschließenFrom Russia with Love
Klimawandel versetzt sibirische Zirkustiger in gefährlichen Liebesrausch: Weil die Winter ungewöhnlich warm sind, flauen die Frühlingsgefühle bei russischen Zirkustigern nicht ab. Angespannt und gereizt werden die Tiere zu einem Risiko für ihre Dompteure.
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öffnenschließenBegräbnis auf kanadisch
Klimafreundliche Bestattung: Jetzt soll selbst der Tod die globale Erwärmung stoppen. Ein Unternehmen in Kanada hat sich auf nachhaltige Bestattungen spezialisiert und damit eine Marktlücke erschlossen.
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öffnenschließenRiffschönheit stirbt
Amerikanische Riff-Forscher sehen größte Bedrohung seit Jahrmillionen: Überfischung, Verschmutzung und Tourismus setzen den spektakulären Korallenriffen der Florida Keys schon lange zu. Aber der Klimawandel dürfte den prähistorischen Überlebenskünstlern den Rest geben.
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öffnenschließenGrüne Pisten im Skiresort
Wintertourismus ist in Audibergue passé: In dem französischen Skiort hat man vor zwei Jahren eine neue Pistenraupe angeschafft, aber noch nie eingesetzt. Denn der Schnee bleibt neuerdings aus – und die Touristen zu Hause.
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öffnenschließenFischmigranten der Adria
Tropenfische profitieren vom Klimawandel: In den Netzen von Adria-Fischern zappeln seit neuestem seltsame Geschöpfe. Die steigende Wassertemperatur ermöglicht Fischmigranten aus wärmeren Gefilden, den Norden des Mittelmeers zu erobern.
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öffnenschließenEntfesselte Naturgewalten
Katastrophenhelfer ändern ihre Taktik: Weil der Klimawandel die Zerstörungskraft der Natur entfesselt, ändern Krisenhelfer wie das Rote Kreuz ihre Taktik: In gefährdeten Gebieten sollen sich die Menschen selbst retten.
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öffnenschließenHollands Architekten
Schwimmende Häuser statt überfluteter Keller: Kreative holländische Architekten wollen das Land der Deiche in das Land der Schwimmhäuser verwandeln. Der Grund: Durch den steigenden Meeresspiegel wird es schwerer, tief liegende Regionen zu schützen.
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öffnenschließenUnbeständige Monsunregen
Indische Bauern verstehen die Welt nicht mehr: Das Herzstück indischen Agrarreichtums sind fruchtbare Monsunregen in regelmäßigen Abständen. Aber die Regenzeiten sind aus dem Gleichgewicht, auf lange Trockenheit folgen Überschwemmungen.
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öffnenschließenSpaniens Wassernot
Können Meerentsalzungsanlagen helfen? Während die Millionenstadt Barcelona um Trinkwasser bangt, leidet auch die durstige Agrarindustrie. Spaniens Regierung setzt auf Meerentsalzungsanlagen, aber Verteilungskämpfe sind programmiert.
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öffnenschließenReis wertvoller als Gold
Schwankungen im Lebensmittelhandel bescheren Thailand fette Profite: Durch Lebensmittelkrisen und Engpässe stieg der Reispreis teils über den Goldpreis. Weil andere Produktionsländer ihren Export verringern, jubelt Thailands Agrarindustrie.
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öffnenschließenÄgyptisches Nildelta
Feldern der Pharaonen droht Übersalzung: Der Klimawandel könnte zum Zusammenbruch der biblischen Agrarregion am Nil führen. Die Versalzung der Kornkammer im Delta scheint unaufhaltsam, die Existenz ägyptischer Bauern ist bedroht.
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öffnenschließenSurfen in Südafrika
Der steigende Meeresspiegel verspricht bessere Wellen: Südafrikas Surfer freuen sich über bessere Wellen und bedanken sich beim Klimawandel. Ozeanforscher geben ihnen recht, sehen aber auch Gefahren für den Wassersport.
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öffnenschließenMilderes Klima
Schlaue Zugvögel verkürzen ihre Reise: Zugvögel haben mit bemerkenswerter Geschwindigkeit auf den Klimawandel reagiert. So wie Europäische Kraniche, die ihr Winterquartier in Ungarn aufschlagen. Ihre Faulheit wird sogar belohnt.
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öffnenschließenTrinkwasserversorgung
Chiles Metropole fürchtet das Abschmelzen der Gletscher: Der Echaurren-Gletscher liefert Santiago de Chile das Trinkwasser. Aber wegen des Klimawandels könnte er schon in wenigen Jahrzehnten abgeschmolzen sein. Der Stadt bliebe nur eine Umsiedlung.
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öffnenschließenBelastung fürs Klima
Indisches Hinterhof-Recycling ist Endstation für globalen Elektroschrott: Der Bedarf an Elektroartikeln steigt, und damit die Belastung von Umwelt und Klima durch Computer & Co. Deutlich wird die mangelnde Nachhaltigkeit der Branche beim Recyceln in Entwicklungsländern.
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