Das Superwahljahr - Informationen, Hintergründe & Videos

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Endergebnis der Europawahl

öffnenschließenCDU/CSU 2009: 37,9 %; 2004: 44,5 %; - 6,6 Prozentpunkte

öffnenschließenSPD 2009: 20,8 %; 2004: 21,5 %; -0,7 Prozentpunkte

öffnenschließenGrüne 2009: 12,1 %; 2004: 11,9 %; +0,2 Prozentpunkte

öffnenschließenFDP 2009: 11,0 %; 2004: 6,1 %; +4,9 Prozentpunkte

öffnenschließenLinke 2009: 7,5 %; 2004: 6,1 %; +1,4 Prozentpunkte

öffnenschließenWahlbeteiligung 2009: 43,3 %; 2004: 43,0 Prozent; +0,3 Prozentpunkte

Reaktionen zur Europawahl

öffnenschließen"Darauf können wir aufbauen" CDU-Generalsekretär Ronald Pofalla: "Auf diesem Ergebnis können wir gut aufbauen für die Bundestagswahl. Die Union ist mit weitem Abstand stärkste politische Kraft in ganz Deutschland. Dass wir zugelegt haben zeigt, dass die Menschen auch in der Krise zu Angela Merkel und der Union Vertrauen haben."

öffnenschließen"Wir sind wieder da" CSU-Chef Horst Seehofer: "Ich darf heute vermelden: Die Christlich Soziale Union ist wieder da."

öffnenschließen"Anders erwartet" SPD-Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier: "Es ist ein enttäuschendes Wahlergebnis, da gibt es nichts drumherum zu reden. Das hätte ich anders erwartet, und insbesondere hätte ich es mir anders gewünscht." Die SPD habe einen engagierten Wahlkampf geführt, es sei ihr aber "nicht gelungen, unsere Wählerschichten an die Urnen zu bringen".

öffnenschließen"Bestes Ergebnis" FDP-Chef Guido Westerwelle: "Keine Partei hat so zugelegt wie wir." Die Partei habe ihr bestes Ergebnis bei einer Europawahl erreicht, betonte er.

öffnenschließen"Europa wird grüner" Grünen-Chefin Claudia Roth: "Wir haben ein sehr, sehr gutes Ergebnis, auch auf europäischer Ebene: Europa wird grüner."

öffnenschließen"Platz drei geschafft" Grünen-Spitzenkandidat Reinhard Bütikofer: "Wir haben Platz drei gemacht, den wollen wir auch bei der Bundestagswahl machen. Das gibt enorm Schwung" für die Bundestagswahl im September.

öffnenschließen"Schlechte Mobilisierung" Linken-Fraktionschef Gregor Gysi: "Es ist uns nicht ganz gelungen, zu mobilisieren, wie wir es wollten", sagte er. "Wir hätten auch gerne etwas mehr zugelegt."

öffnenschließen"Ein schwieriger Abend" SPD-Chef Franz Müntefering: "Das Ergebnis ist für uns schlechter als erhofft, das ist enttäuschend. Das ist für uns ein schwieriger Abend."

öffnenschließen"Das macht Mut" FDP-Bundesvize Cornelia Pieper: "Das gab es historisch noch nie." Das Ergebnis "schafft Mut und macht uns zuversichtlich, dass wir auch ein sehr, sehr gutes zweistelliges Ergebnis bei der Bundestagswahl holen können".

Surftipps für die Europawahl

öffnenschließenKandidatenwatch
  • Auf der Website können Wähler allen deutschen Kandidaten für das EU-Parlament per E-Mail Fragen stellen. Die Antworten werden für alle Nutzer sichtbar auf der Seite angezeigt.
  • Neben einigen biografischen Angaben zur Person gibt es zu jedem Kandidaten eine kurze Selbstdarstellung sowie eine nach Themen geordnete Übersicht der Parteiprogramme von CDU, CSU, SPD, FDP, Grünen und Linken.

öffnenschließenParlorama
  • Diese Website erteilt den EU-Abgeordneten Noten. Der beste unter den deutschen Europaparlamentariern (Platz 5) ist demnach Bernd Posselt (CSU). Die Noten bemessen sich daran, an wie vielen Plenar- und Ausschusssitzungen ein Abgeordneter teilgenommen hat und wie viele Berichte, Resolutionsentwürfe und parlamentarische Anfragen er verfasst hat.
  • Die von einem Mitarbeiter eines italienischen Abgeordneten erstellte Website ist allerdings heftig umstritten, weil sie zum Beispiel die Arbeit im Wahlkreis nicht berücksichtigt.

öffnenschließenVotetracker
  • Auf dieser Website der Grünen kann man nachlesen, wie die im Europaparlament vertretenen Parteien in der vergangenen Legislaturperiode zu bestimmten politischen Fragen abgestimmt haben. Auch das Abstimmungsverhalten einzelner Abgeordneter lässt sich damit nachvollziehen.

öffnenschließenWahlomat
  • Wer wissen möchte, welches Parteiprogramm seinen eigenen Vorstellungen am nächsten kommt, kann den Wahlomat benutzen. Nach Beantwortung von 38 Fragen zur Europapolitik zeigt die Website dem Nutzer an, inwieweit seine Meinungen mit denen der einzelnen Parteien übereinstimmen.