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Kandidaten
Roland Koch (CDU)
Programm CDU
Die CDU stellt die Innenpolitik in den Mittelpunkt des Wahlkampfes und verweist auf ihre Erfolge bei der Verbrechensbekämpfung. Seit den Übergriffen Jugendlicher in München und Frankfurt rückte verstärkt der Kampf gegen die Jugendkriminalität in den Fokus. Wirtschaftspolitisch will die CDU insbesondere den Mittelstand stärken. Dafür setzt sie auf Bürokratieabbau und den Ausbau der Infrastruktur. Ein Schwerpunkt der Bildungspolitik ist der Kampf gegen den Unterrichtsausfall.

Programm SPD
Die SPD setzt besonders auf das Thema soziale Gerechtigkeit. Sie will die Einführung von Mindestlöhnen und plant ein Programm gegen Kindesvernachlässigung. Im Kampf gegen die Jugendkriminalität setzt die SPD vorwiegend auf Prävention. In der Umweltpolitik wollen die hessischen Sozialdemokraten die erneuerbaren Energien stärken und am geplanten Atomausstieg festhalten. Im Falle des Wahlsieges sollen die Studiengebühren in Hessen abgeschafft werden.

Programm FDP
Mit Bürokratieabbau und dem Ausbau der Infrastruktur will die hessische FDP den Mittelstand stärken. Gemäß ihren Leitlinien setzt die Partei in der Sozialpolitik auf mehr Eigenverantwortung. Bei der Kranken- und Rentenversicherung will sie daher mehr private Vorsorge erreichen. Im Bereich der Bildungspolitik plant die FDP ein Vorschuljahr für Kinder ab fünf Jahren sowie eine individuellere Förderung.

Programm Bündnis 90/Grüne
Die GRÜNEN stellen den Umwelt- und Klimaschutz in den Vordergrund. Die Partei will erneuerbare Energien fördern und ist gegen den Ausbau des Flughafens Frankfurt. Sie tritt für Mindestlöhne ein und will die Studiengebühren abschaffen. Außerdem fordern die GRÜNEN einen vollwertigen Vertretungsunterricht für die hessischen Schüler. Der Jugendkriminalität soll durch Präventionsmaßnahmen entgegengewirkt werden.

Programm DIE LINKE
Für DIE LINKE steht die soziale Gerechtigkeit im Vordergrund. Die Partei fordert die Abschaffung der Agenda 2010 und einen Mindestlohn von 8 Euro. Die Bildungs- und Betreuungsangebote sollen erweitert und die Studiengebühren abgeschafft werden. Umweltpolitisch ist DIE LINKE für eine Stärkung des Personennahverkehrs, für den Ausbau regenerativer Energien und gegen die Erweiterung der Flughäfen in Frankfurt und Kassel.

Ergebnisse 2003
Wahlbeteiligung: 64,6 ProzentLinks zur Hessen-Wahl![]()


Ergebnisse 2003
Wahlbeteiligung: 67,0 Prozent
Kandidaten
Christian Wulff (CDU)
Programm CDU
Wirtschaftswachstum und soziale Gerechtigkeit sind neben dem Kampf gegen die Arbeitslosigkeit die zentralen Themen im Wahlkampf der CDU. Im Fokus steht aber auch die Verbesserung der frühkindlichen Bildung und nicht zuletzt die innere Sicherheit. Dabei sollen Links- und Rechtsextremismus ebenso bekämpft werden wie Jugendkriminalität. Gepkant ist dort etwa ein sogenannter Warnarrest.

Programm SPD
Die SPD setzt die Themen Arbeit, Bildung und Klimaschutz in den Mittelpunkt ihres Wahlkampfes. SPD-Spitzenkandidat Wolfgang Jüttner will nach einem Sieg bei der Landtagswahl beispielsweise ein Sofortprogramm für mehr Ausbildungsplätze starten. Kostenlose Schulbücher und die Abschaffung der Studiengebühren stehen ebenso auf der SPD-Agenda, wie das Vorantreiben der Nutzung erneuerbarer Energien.

Programm FDP
Bei der FDP stehen drei Themenfelder im Mittelpunkt: Familie, Bildung und Arbeit. Sie fordert unter anderem eine weitere Flexibilisierung der Flächentarifverträge und des Kündigungsschutzes sowie eine anhaltende Deregulierung des Arbeitsmarktes. Zudem soll die staatliche Förderung der Altersteilzeit abgeschafft werden. Mehr Eigenverantwortung und die Förderung des Mittelstandes sind weitere Kernpinkte der Liberalen.

Programm Bündnis 90/Grüne
Kernpunkt des Wahlprogrammes der GRÜNEN ist der Umwelt- und Klimaschutz. Die Partei will erneuerbare Energien fördern und setzt vor allem auf Windenergie, Biomasse und Erdwärme. Darüberhinaus plädiert die Partei für offene Hochschulen, also ein verbessertes Studienplatzangebot und ein gebührenfreies Erststudium. Mindestlohn und ein höheres Hartz IV stehen ebenso auf der GRÜNEN-Agenda.

Programm DIE LINKE
Das Thema soziale Gerechtigkeit ist das Kernthema der LINKEN. Die Abschaffung der Agenda 2010 und damit von Hartz IV spielt dabei ebenso eine Rolle wie die Einführung eines Mindeslohns von 8 Euro. Bildungspolitisch sollen Kindergartenplatz und Studium gebührenfrei sein. Das Konzept einer integrierten Gesamtschule und eine Ausbildungsplatzumlage gehören ebenfalls zu den Forderungen der LINKEN.
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