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Landtagswahl Hessen

öffnenschließenKandidaten Roland Koch (CDU)
  • geboren 24. März 1958, katholisch, verheiratet, zwei Kinder
  • 1982 erstes juristisches Staatsexamen
  • 1985 zweites juristisches Staatsexamen
  • von 1985 bis 1999 selbständiger Rechtsanwalt in Eschborn
  • von 1999 bis 2004 Aufsichtsratsvorsitzender der Flughafen Frankfurt Main AG
  • seit 1974 Mitglied der CDU
  • von 1983 bis 1987 stellvertretender Bundesvorsitzender der Jungen Union Deutschlands
  • seit 1998 Landesvorsitzender der CDU Hessen.
  • seit 7. April 1999 Ministerpräsident des Landes Hessen
Andrea Ypsilanti (SPD)
  • geboren 8. April 1957, ein Kind
  • von 1980 bis 1983 Stewardess bei der Lufthansa
  • von 1984 bis 1986 Spanisch-Studium in Madrid
  • von 1986 bis 1992 Studium der Soziologie an der Universität Frankfurt am Main
  • 1992 Abschluss als Diplom-Soziologin
  • seit 1986 Mitglied der SPD
  • seit 2003 Landesvorsitzende der SPD Hessen

öffnenschließenProgramm CDU Die CDU stellt die Innenpolitik in den Mittelpunkt des Wahlkampfes und verweist auf ihre Erfolge bei der Verbrechensbekämpfung. Seit den Übergriffen Jugendlicher in München und Frankfurt rückte verstärkt der Kampf gegen die Jugendkriminalität in den Fokus. Wirtschaftspolitisch will die CDU insbesondere den Mittelstand stärken. Dafür setzt sie auf Bürokratieabbau und den Ausbau der Infrastruktur. Ein Schwerpunkt der Bildungspolitik ist der Kampf gegen den Unterrichtsausfall.

öffnenschließenProgramm SPD Die SPD setzt besonders auf das Thema soziale Gerechtigkeit. Sie will die Einführung von Mindestlöhnen und plant ein Programm gegen Kindesvernachlässigung. Im Kampf gegen die Jugendkriminalität setzt die SPD vorwiegend auf Prävention. In der Umweltpolitik wollen die hessischen Sozialdemokraten die erneuerbaren Energien stärken und am geplanten Atomausstieg festhalten. Im Falle des Wahlsieges sollen die Studiengebühren in Hessen abgeschafft werden.

öffnenschließenProgramm FDP Mit Bürokratieabbau und dem Ausbau der Infrastruktur will die hessische FDP den Mittelstand stärken. Gemäß ihren Leitlinien setzt die Partei in der Sozialpolitik auf mehr Eigenverantwortung. Bei der Kranken- und Rentenversicherung will sie daher mehr private Vorsorge erreichen. Im Bereich der Bildungspolitik plant die FDP ein Vorschuljahr für Kinder ab fünf Jahren sowie eine individuellere Förderung.

öffnenschließenProgramm Bündnis 90/Grüne Die GRÜNEN stellen den Umwelt- und Klimaschutz in den Vordergrund. Die Partei will erneuerbare Energien fördern und ist gegen den Ausbau des Flughafens Frankfurt. Sie tritt für Mindestlöhne ein und will die Studiengebühren abschaffen. Außerdem fordern die GRÜNEN einen vollwertigen Vertretungsunterricht für die hessischen Schüler. Der Jugendkriminalität soll durch Präventionsmaßnahmen entgegengewirkt werden.

öffnenschließenProgramm DIE LINKE Für DIE LINKE steht die soziale Gerechtigkeit im Vordergrund. Die Partei fordert die Abschaffung der Agenda 2010 und einen Mindestlohn von 8 Euro. Die Bildungs- und Betreuungsangebote sollen erweitert und die Studiengebühren abgeschafft werden. Umweltpolitisch ist DIE LINKE für eine Stärkung des Personennahverkehrs, für den Ausbau regenerativer Energien und gegen die Erweiterung der Flughäfen in Frankfurt und Kassel.

öffnenschließenErgebnisse 2003 Wahlbeteiligung: 64,6 Prozent
Erststimmen
  • CDU: 52,0 Prozent
  • SPD: 33,1 Prozent
  • Die Grünen: 8,5 Prozent
  • FDP: 5,5 Prozent
  • Republikaner: 0,3 Prozent
Zweitstimmen
  • CDU: 48,8 Prozent
  • SPD: 29,1 Prozent
  • Die Grünen: 10,1 Prozent
  • FDP: 7,9 Prozent
  • Republikaner: 1,3 Prozent

Landtagswahl Niedersachsen

öffnenschließenErgebnisse 2003 Wahlbeteiligung: 67,0 Prozent
Erststimmen
  • CDU: 52,2 Prozent
  • SPD: 36,3 Prozent
  • Die Grünen: 5,9 Prozent
  • FDP: 4,4 Prozent
  • PDS: 0,4 Prozent
  • Republikaner: 0,0 Prozent
Zweitstimmen
  • CDU: 48,3 Prozent
  • SPD: 33,4 Prozent
  • Die Grünen: 7,6 Prozent
  • FDP: 8,1 Prozent
  • PDS: 0,5 Prozent
  • Republikaner: 0,4 Prozent

öffnenschließenKandidaten Christian Wulff (CDU)
  • geboren 19. Juni 1959, verheiratet, getrennt lebend; ein Kind
  • seit 1990 Rechtsanwalt in der Anwaltssozietät Dr. Funk, Prof. Dr. Tenfelde und Partner, Osnabrück (übt seinen Beruf derzeit nicht aus)
  • Senator der Max-Planck-Gesellschaft
  • seit 1994 Landesvorsitzender der CDU in Niedersachsen
  • seit 4. März 2003 Niedersächsischer Ministerpräsident
Wolfgang Jüttner (SPD)
  • geboren 21. März 1948, verheiratet, ein Kind
  • 1970 bis 1976 Studium für das Lehramt am Gymnasium
  • 1979 bis 1986 Dozent an der Heimvolkshochschule Springe
  • seit Dezember 2003: Vorsitzender der Heimvolkshochschule Springe
  • seit 1986 Mitglied des Niedersächsischen Landtages
  • 1998 bis 2003 Niedersächsischer Umweltminister
  • seit 29. Juni 2005 Fraktionsvorsitzender der SPD im Niedersächsischen Landtag

öffnenschließenProgramm CDU Wirtschaftswachstum und soziale Gerechtigkeit sind neben dem Kampf gegen die Arbeitslosigkeit die zentralen Themen im Wahlkampf der CDU. Im Fokus steht aber auch die Verbesserung der frühkindlichen Bildung und nicht zuletzt die innere Sicherheit. Dabei sollen Links- und Rechtsextremismus ebenso bekämpft werden wie Jugendkriminalität. Gepkant ist dort etwa ein sogenannter Warnarrest.

öffnenschließenProgramm SPD Die SPD setzt die Themen Arbeit, Bildung und Klimaschutz in den Mittelpunkt ihres Wahlkampfes. SPD-Spitzenkandidat Wolfgang Jüttner will nach einem Sieg bei der Landtagswahl beispielsweise ein Sofortprogramm für mehr Ausbildungsplätze starten. Kostenlose Schulbücher und die Abschaffung der Studiengebühren stehen ebenso auf der SPD-Agenda, wie das Vorantreiben der Nutzung erneuerbarer Energien.

öffnenschließenProgramm FDP Bei der FDP stehen drei Themenfelder im Mittelpunkt: Familie, Bildung und Arbeit. Sie fordert unter anderem eine weitere Flexibilisierung der Flächentarifverträge und des Kündigungsschutzes sowie eine anhaltende Deregulierung des Arbeitsmarktes. Zudem soll die staatliche Förderung der Altersteilzeit abgeschafft werden. Mehr Eigenverantwortung und die Förderung des Mittelstandes sind weitere Kernpinkte der Liberalen.

öffnenschließenProgramm Bündnis 90/Grüne Kernpunkt des Wahlprogrammes der GRÜNEN ist der Umwelt- und Klimaschutz. Die Partei will erneuerbare Energien fördern und setzt vor allem auf Windenergie, Biomasse und Erdwärme. Darüberhinaus plädiert die Partei für offene Hochschulen, also ein verbessertes Studienplatzangebot und ein gebührenfreies Erststudium. Mindestlohn und ein höheres Hartz IV stehen ebenso auf der GRÜNEN-Agenda.

öffnenschließenProgramm DIE LINKE Das Thema soziale Gerechtigkeit ist das Kernthema der LINKEN. Die Abschaffung der Agenda 2010 und damit von Hartz IV spielt dabei ebenso eine Rolle wie die Einführung eines Mindeslohns von 8 Euro. Bildungspolitisch sollen Kindergartenplatz und Studium gebührenfrei sein. Das Konzept einer integrierten Gesamtschule und eine Ausbildungsplatzumlage gehören ebenfalls zu den Forderungen der LINKEN.