N24.de-Spezial: US-Präsidentschaftswahl 2012

N24.de-Spezial: US-Präsidentschaftswahl 2012
US-Vorwahlen

Romney gewinnt in Arkansas und Kentucky

Der Republikaner Mitt Romney hat auch die beiden Vorwahlen in den Bundesstaaten Arkansas und Kentucky gewonnen. Er steht nun kurz davor, offizieller Präsidentschaftskandidat seiner Partei zu werden. Mehr...
Sarah Jessica Parker

Eine Spenden-Party für Mr. Big

Vorbild George Clooney: Auch "Sex-and-the-City"-Star Sarah Jessica Parker will ein Spenden-Dinner für US-Präsident Barack Obama veranstalten. Das Motto der "fabelhaften" Party: "A New York Night". Mehr...
Die "Zeitbombe tickt"

Obama droht neuer Schuldenstreit

US-Präsident Obama mahnt Europa, mehr gegen ihre Schuldenkrise zu tun. Aber die USA haben ihr eigenes Problem mit dem Ausgeben auf Pump. Damit droht im Wahljahr ein Showdown um das Schuldenlimit. Mehr...
US-Vorwahlen

Romney kurz vor dem Ziel

Der Republikaner Mitt Romney steht kurz vor der Nominierung als offizieller Präsidentschaftskandidat seiner Partei. Romney siegte am Dienstag auch bei den Vorwahlen in Oregon und Nebraska. Mehr...
Barack Obama

"Der erste schwule Präsident"

Ein Titelbild, das für Wirbel sorgt: Das Newsweek-Magazin zeigt US-Präsident Barack Obama mit einem Heiligenschein in den Farben der schwulen Community. Darunter steht: "The First Gay President". Mehr...
Letzter Romney-Gegner

Ron Paul stellt Wahlkampagne ein

Nun hat auch Mitt Romneys letzter Gegner im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der Republikaner aufgegeben. Der Abgeordnete Ron Paul will für seine Kampagne ab sofort kein Geld mehr ausgeben. Mehr...
Vorwahlen der Demokraten

Häftling als Obamas größter Konkurrent

Bei den Vorwahlen der Demokraten im US-Bundesstaat West Virginia erlitt Barack Obama einen peinlichen Dämpfer. Ausgerechnet ein Häftling schnappte ihm einen Großteil der Stimmen weg. Mehr...
Kandidat in Bedrängnis

Romney schikanierte schwulen Mitschüler

Der republikanische US-Präsidentschaftskandidat Mitt Romney soll während seiner Schulzeit einen schwulen Mitschüler gemobbt haben. Er könne sich an den Vorfall nicht mehr erinnern, so Romney. Mehr...
US-Wahlkampf

Clooney sammelt Millionen für Obama

Bei einem Dinner in George Clooneys Villa hat der Schauspieler 15 Millionen US-Dollar gesammelt. Das Geld fließt aber nicht in seine Tasche, sondern in den Wahlkampf von US-Präsident Barack Obama. Mehr...
Ja zur Homo-Ehe

Obamas gefährlichstes Wahlkampfmanöver

US-Präsident Barack Obama hat sich für die Homo-Ehe ausgesprochen. Ein historischer Schritt - und ein gefährlicher. Die Republikaner wollen von Obamas Sinneswandel im Wahlkampf profitieren. Mehr...
Vorwahlen USA, Stand 09.05.2012
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StepMap Vorwahlen USA, Stand 09.05.2012


Wahlen in den USA - Fragen und Antworten

öffnenschließenWahlsystem Das System zur Wahl des US-Präsidenten stammt aus dem 18. Jahrhundert. Kern des Systems: Der Präsident wird nicht direkt vom Volk gewählt. Die Bürger wählen stattdessen insgesamt 538 Wahlmänner - das sogenannte "electoral college" - , die dann den Präsidenten und seinen Stellvertreter wählen. Dadurch kann auch ein Politiker ins Weiße Haus einziehen, der nicht die Mehrheit der Stimmen des Volkes, der sogenannten popular votes, auf sich vereinigt hat. Gewählt wird der US-Präsident alle vier Jahre am ersten Dienstag im November. 2012 findet die Wahl daher am 6. November statt. Es ist die 57. der Geschichte.

öffnenschließenVorwahlen - "primaries" und "caucuses"
  • In Vorwahlen bestimmen die Amerikaner in jeweils unterschiedlichen Verfahren und über Umwege die Kandidaten, die dann letztlich zur Präsidentschaftswahl antreten. Die Wähler bestimmen in den Vorwahlen formal lediglich Wahlmänner, die bei dem Bundesparteitag, der "national convention" im Sommer vor der Wahl, den Kandidaten bestimmen. Diese Delegierten sind in ihrem Handeln an sich frei, halten sich aber faktisch an die Empfehlung. Die erste Vorwahl findet traditionell in Iowa statt. Sie ist dieses Mal auf den 3. Januar datiert. Bei den Vorwahlen unterscheidet man grundsätzlich zwischen "primaries" und "caucuses".
  • "Primaries" sind Wahlen, bei denen ein mehr oder weniger beschränkter Kreis von Personen stimmberechtigt ist. Die Bandbreite reicht von "open primaries" (jeder kann mitwählen) über "semi open primaries" (Wahlberechtigte müssen sich für die Vorwahl einer der beiden Parteien entscheiden) und "semi closed primaries" (wählen dürfen nur Parteimitglieder und Personen, die keiner Partei angehören) bis zu "closed primaries" (bei denen sich die Wähler öffentlich zu ihrer Parteipräferenz bekennen müssen, um stimmberechtigt zu sein).
  • "Caucuses" sind eine Art Parteitage, bei denen über die Kandidaten bestimmt wird. Dabei versammeln sich Parteimitglieder bzw. registrierte Anhänger einer Partei, um zu entscheiden. In mehreren Stufen wird so von der lokalen bis zur bundesstaatlichen Ebene gewählt. Den Abstimmungen gehen dabei zumeist Debatten voraus.

öffnenschließenNominierungsparteitage Bei den Nominierungsparteitagen ("national conventions") küren die Parteien offiziell ihren Kandidaten für die Präsidentschaftswahl. Diese nationalen Versammlungen finden stets im Hochsommer vor der Wahl statt, zu der traditionell Anfang November aufgerufen wird. Delegierte bestimmen dann den Kandidaten, wobei sie sich an die Ergebnisse der Vorwahlen halten.

Wahlen in den USA - Die wichtigsten Termine

öffnenschließen3. Januar Auftakt der Vorwahlen im US-Bundesstaat Iowa (Caucus). Dem Termin kommt eine besondere Bedeutung zu, denn Kandidaten, die dort schlecht abschneiden, geben oft auf.

öffnenschließen10. Januar Vorwahlen im US-Bundestaat New Hampshire (Primary). Auch bei diesem Termin verhält es sich ähnlich wie eine Woche vorher in Iowa: Kandidaten, die bei der Vorwahl schlecht abschneiden, scheiden oft aus dem weiteren Verfahren aus. Unter Umständen wird die Führung eines Bewerbers schon nach den Wahlen in wenigen Bundesstaaten so klar, dass seine Ernennung auf dem Parteitag nur noch eine Formalität ist. Daher investieren die Kandidaten überproportional viel Zeit und Geld in frühe Wahlkämpfe.

öffnenschließen21. Januar Vorwahlen im US-Bundesstaat South Carolina (Primary)

öffnenschließen31. Januar Vorwahlen im US-Bundesstaat Florida (Primary)

öffnenschließen4. Febraur Vorwahlen im US-Bundesstaat Nevada (Caucus)

öffnenschließen6. März "Super Tuesday" mit Abstimmungen in den folgenden 12 US-Bundesstaaten (Primaries und Caucasuses): Alabama, Alaska, Arizona, Arkansas, Kalifornien, Colorado, Connecticut, Delaware, Georgia, Idaho, Illinois, Kansas, Massachusetts, Minnesota, Missouri, Montana, New Jersey, New Mexico, New York, North Dakota, Oklahoma, Tennessee, Utah, West Virginia.

öffnenschließen3. April Vorwahlen im US-Bundesstaat Texas (Primary)

öffnenschließen24. April Vorwahlen in fünf US-Bundesstaaten, darunter New York und Pennsylvania (Primary)

öffnenschließen5. Juni Vorwahlen in fünf weiteren Bundesstaaten, darunter Kalifornien (Primary)

öffnenschließen26. Juni Letzte Vorwahlen im US-Bundestaat North Carolina und Utah (Primary).

öffnenschließenParteitage
  • 27. - 30. August: Republikaner, Tampa Bay (Florida)
  • 3. - 6. September: Demokraten, Charlotte (North Carolina)

öffnenschließenSchlussphase
  • 3. Oktober: Erste von drei TV-Debatten der Kandidaten
  • 11. Oktober: TV-Debatte der Kandidaten als Vizepräsident
  • 6. November: Präsidentschaftswahl, außerdem US-Kongresswahlen

öffnenschließen20. Januar 2013 Vereidigung des neuen US-Präsidenten