N24.de Spezial - Machtwechsel in Amerika

Die USA im Freudentaumel! Mit der Inauguration in Washington ist Barack Obama der 44. Präsident der USA. Erfahren Sie hier alles zu den Feierlichkeiten in der US-Hauptstadt und zum Machtwechsel im Weißen Haus!

790 Milliarden Dollar

US-Kongress verabschiedet Konjunkturpaket

Krisen sind Gelegenheiten Großes zu vollbringen, heißt es. Der neue US-Präsident Obama scheint das erkannt zu haben. Sein Konjunkturprogramm von 790 Milliarden Dollar wurde vom US-Kongress gebilligt. Mehr...
US-Umweltengel

Obama will schärfere Auto-Abgasregeln

Barack Obama strebt eine Wende in der amerikanischen Klimapolitik an. Der neue US-Präsident will sich für strengere Auto-Abgasnormen einsetzen - ein Bruch mit der Politik seines Vorgängers Bush. Mehr...
Strengere Regeln

Obama weist Finanzmärkte in die Schranken

US-Präsident Barack Obama sprüht vor Arbeitseifer. Nach Guantanamo gilt sein Augenmerk nun den Finanzmärkten. Vor allem Hedgefonds und Rating-Agenturen will er strengeren Regeln unterwerfen. Mehr...
Kritik im Parlament

Obama dringt auf Konjunkturpaket

Unter republikanischen Kongressmitgliedern regt sich Widerstand gegen Barack Obama und das geplante Konjunkturprogramm. Der neue US-Präsident steht vor seiner ersten großen Machtprobe. Mehr...
Mit Arbeitseifer

Obama kippt Bushs Abtreibung-Verordnung

Barack Obama drückt aufs Tempo: Der neue US-Präsident kassiert nach seinen Entscheidungen zu Guantanamo nun eine Bush-Verordnung zu Abtreibungen ein. Zudem will er enger mit der UN kooperieren. Mehr...
Gillibrand statt Kennedy

Senatsnachfolge für Clinton gefunden

Eigentlich galt als sicher, dass Caroline Kennedy die Nachfolge von Hillary Clinton im US-Senat antritt. Doch Kennedy sagte ab. Jetzt zieht Kirsten Gillibrand in den Senat ein. Mehr...
Premiere im Weißen Haus

Obama darf sein "Laster" behalten

Seine Vorgänger, Bush und Clinton, haben während ihrer Amtszeit aus Sicherheitsgründen auf E-Mails verzichtet. Nach langem Hin und Her darf Präsident Obama sein Blackberry dennoch behalten. Mehr...
Afghanistan und Nahost

Obama ernennt Krisenteam

Mit George Mitchell und Richard Holbrooke hat US-Präsident Barack Obama zwei ausgemachte Experten in Sachen Krisendiplomatie in sein außenpolitisches Team berufen. Mehr...
Aus für Guantanamo

Obama gibt US-Politik neue Wendung

Zwei Tage nach seinem Amtsantritt hat Barack Obama weiter daran gearbeitet, politische Änderungen einzuleiten. So beschloss er, das Gefangenenlager Guantanamo im kommenden Jahr zu schließen. Mehr...
Neues Engagement

Obama ernennt Nahost-Sondergesandten

Es kommt wieder Bewegung in die Nahost-Politik: Der neue US-Präsident Obama ernannte den demokratischen Senator George Mitchell zum Sondergesandten für die Krisen-Region. Mehr...

Sandmann und Hädler aus Washington

Obamas politische Positionen

öffnenschließenIrak
Obama hält sich zugute, dass er den Irak-Krieg von Beginn an abgelehnt hat. Zu Beginn des Wahlkampfs versprach er, dass er als Präsident binnen 16 Monaten alle US-Kampfeinheiten abziehen werde. Inzwischen ist er nicht mehr sehr weit von der Position seines Konkurrenten John McCain entfernt, dass sich Abzugspläne nach den Gegebenheiten vor Ort und der Absprache mit den US-Militärs richten müssten.

öffnenschließenIran
Obama ist bereit, sich in direkten Gesprächen mit der politischen Führung im Iran auseinanderzusetzen. Allerdings betont er inzwischen auch, dass er sich nicht zu Propagandazwecken missbrauchen lassen würde. Eine Nuklearmacht Iran sei für ihn auf keinen Fall hinnehmbar und müsse notfalls mit allen Mitteln verhindert werden. Obama will sich vorbehaltlos für das Existenzrecht Israels einsetzen.

öffnenschließenWirtschaft
Obama befürwortet ein Sofortpaket in Höhe von umgerechnet rund 32 Milliarden Euro zur Ankurbelung der angeschlagenen US- Wirtschaft. Die Vereinbarungen für die nordamerikanische Freihandelszone Nafta möchte er zum Nutzen der US-Arbeitnehmer modifizieren.

öffnenschließenKlima
Der demokratische Senator befürwortet den Emissionshandel. Damit soll in den USA bis zum Jahr 2050 der Ausstoß klimaschädlicher Treibhausgase auf 80 Prozent des Niveaus von 1990 gedrückt werden. "Unser eigenes Haus in Ordnung zu bringen, ist der erste Schritt", betont Obama. Er tritt für bindende und durchsetzbare Ziele zur Verringerung der Emissionen auf globaler Ebene ein, auch unter Einbeziehung Chinas, Indiens und Russlands.

öffnenschließenEnergie
Obama hat sich zwar für die Nutzung von Atomkraft ausgesprochen, allerdings hat er - anders als sein Kontrahent - bisher noch keine deutliche Position zum Ausbau bezogen. Seine ursprünglich klare Opposition gegen Ölförderungen vor der US-Küste hat er jüngst widerrufen.

öffnenschließenGesundheit
Obama möchte staatliche Mittel einsetzen, um jedem Bürger den Zugang zu einer Krankenversicherung zu ermöglichen. Er will ein nationales Gesundheitsprogramm, das allen Arbeitnehmern eine Versicherung garantiert. Für Kinder hat er eine Versicherungspflicht vorgesehen.

öffnenschließenSteuern
Obama will die unter Präsident George W. Bush eingeführten Steuererleichterung für Einkommen über 250 000 US-Dollar im Jahr abschaffen und zudem die Kapitalsteuer anheben. Zugleich strebt er eine Verringerung der Steuerlast für Familien an, die jährlich weniger als 150 000 Dollar verdienen.

öffnenschließenArmut
Obama möchte die Familien stärken und den sozial Schwachen helfen, schließt aber Wohlfahrtsprogramme nach europäischem Vorbild aus. Dennoch gehören auch in bescheidenem Maße Umschulungs- und Beschäftigungsprogramme zum Konzept Obamas. In sozialen Brennpunkten möchte er Servicenetzwerke etablieren, in denen zum Beispiel Gewaltprävention und frühkindliche Bildung gefördert werden.

öffnenschließenTransatlantische Beziehungen
Obama will die transatlantischen Beziehungen verbessern und stärken. Er erwartet aber von den wichtigen Verbündeten wie Frankreich, Großbritannien und Deutschland mehr Engagement in der Welt, höhere Verteidigungsausgaben sowie vor allem ein stärkeres militärisches Engagement in Afghanistan.