Konkrete Pläne
Drastischer Stellenabbau bei Siemens
Um Kosten im Milliarden-Bereich zu sparen, will Siemens drastisch Stellen abbauen. Das sei "unvermeidlich", so der Personalvorstand. Tausende Jobs könnten betroffen sein.
Der Stellenabbau beim Münchener Technologiekonzern Siemens ist nach Angaben von Personalvorstand Siegfried Russwurm "unvermeidlich". Noch vor den Sommerferien sollen die Angestellten erfahren, ob sie von dem Sparprogramm betroffen sind, sagte Russwurm der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". Der Konzern hat angekündigt, die Kosten für Verwaltung und Vertrieb um 1,2 Milliarden Euro zu senken. Wie viele Arbeitsplätze deswegen gestrichen werden, ist dem Vorstand zufolge noch nicht entschieden. Die IG Metall rechnet im schlimmsten Fall mit dem Wegfall von 10.000 Stellen weltweit.
Seit April rede er mit dem Betriebsrat über die Eckpunkte des Sparpakets, sagte Russwurm. Der Stellenabbau solle so "sozialverträglich wie möglich abgefedert" werden. Betriebsbedingte Kündigungen werde es "wahrscheinlich nicht geben", berichtet die Zeitung unter Berufung auf die Konzernzentrale.
(AFP, N24)
15.06.2008 07:33 Uhr





