Vorzeitig frei

Skandal-Schiri Hoyzer kommt aus dem Knast

Die Freiheitsstrafe des in den größten Wettskandal der Bundesliga verstrickten Schiedsrichters Robert Hoyzer wird auf Bewährung ausgesetzt. Am Freitag wird er entlassen.

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Robert Hoyzer, hier bei einer Pressekonferenz im Januar 2005, will sich in der Öffentlichkeit nicht mehr zu dem Fall äußern.

Der wegen Manipulation mehrerer Fußballspiele zu einer Haftstrafe von zwei Jahren und fünf Monaten verurteilte Ex-Schiedsrichter Robert Hoyzer kommt am Freitag vorzeitig frei. "Herr Robert Hoyzer wird mit Ablauf des 18. Juli aus der JVA Hakenfelde entlassen, nachdem er die Hälfte der insgesamt verhängten Freiheitsstrafe von zwei Jahren und fünf Monaten verbüßt hat", hieß es in einem offiziellen Schreiben der Anwälte Hoyzers.

Hoyzer plant Neuanfang in Freiheit

"Das Landgericht Berlin hat - auf unseren Antrag hin und im Einvernehmen mit Justizvollzugsanstalt und Staatsanwaltschaft - mit Beschluss vom 16.07.2008 die Vollstreckung der restlichen Freiheitsstrafe zur Bewährung ausgesetzt." Weiter hieß es, Hoyzer freue sich, "dass er in Kürze wieder in Freiheit ist und ihm zum rechtlich frühest möglichen Zeitpunkt Gelegenheit für einen Neuanfang gegeben wird."

Man bitte "im Namen unseres Mandanten insbesondere die Medien, es zu respektieren, dass dieser sich auch weiterhin öffentlich nicht äußern wird." 2005 gestand der damalige Bundesliga-Schiedsrichter, 67.000 Euro für die Manipulation von Spielen erhalten zu haben. Am 17. November 2005 wurde wegen des banden- und gewerbsmäßigen Betrugs zu einer Haftstrafe von zwei Jahren und fünf Monaten ohne Bewährung verurteilt. Diese trat er am 18. Mai 2007 an.

(SID, N24)

17.07.2008 17:56 Uhr

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