Kranker Kaffeehausriese

Starbucks baut Stellen in Deutschland ab

Die amerikanische Kaffeehauskette Starbucks leidet unter zu viel Konkurrenz. In Australien sollen zwei von drei Cafes geschlossen werden. Jetzt werden auch in Deutschland Stellen abgebaut.

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Die Geschäfte bei Starbucks laufen nicht mehr so gut wie früher. Jetzt muss die Kaffeehauskette erstmals Stellen in Deutschland abbauen.

Die amerikanische Kaffeehauskette Starbucks baut in ihrer Essener Deutschland-Zentrale einem Bericht zufolge Personal ab. Bis Ende des Jahres sollen 22 der insgesamt rund 70 Stellen wegfallen, schreibt "Der Spiegel" unter Berufung auf das Unternehmen. Trotz der Krise des Unternehmens sehe Starbucks aber Entwicklungspotenzial.

Bis Ende 2009 werde es in Deutschland mehr Filialen geben. Bei der Starbucks Coffee House Deutschland GmbH in Essen war am Wochenende niemand für eine Stellungnahme erreichbar.

Zu viel Konkurrenz

Starbucks hat nach Jahren ungebremsten Wachstums mit Problemen zu kämpfen - auch, weil viele Wettbewerber das Konzept erfolgreich imitieren. Zudem machten sich die in der jüngsten Zeit eröffneten Starbucks-Filialen häufig Konkurrenz. Vor allem in den USA schließt das Unternehmen deswegen viele Filialen. Auch die Zurückhaltung der Verbraucher bekommt das Unternehmen zu spüren. Auf den deutschen Markt kam Starbucks erst im Jahr 2002 und hat heute etwa 125 Geschäfte.

In Australien schloss Starbucks in kürzester Zeit mehr als zwei Drittel der Filialen. Fast 700 Mitarbeiter verloren ihre Arbeitsplätze. In dem Land gab es 84 Starbucks-Läden. Nur in Sydney, Melbourne und Brisbane sollen insgesamt 23 Filialen erhalten werden.

(AP, N24)

10.08.2008 10:59 Uhr

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