Mobile World Congress

Handy-Branche zeigt mobile Techniktrends

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Video: Barcelona - Weltgrößte Mobilfunk-Messe

Auf der weltgrößten Mobilfunk-Messe, dem Mobile World Congress in Barcelona, sind zurzeit die neuesten Trends der Mobilfunk-Branche zu sehen. Der Handy-Weltmarktführer Nokia etwa, der in Deutschland kürzlich mit seiner Produktionsverlagerung ins Ausland für Schlagzeilen sorgte, prescht massiv mit GPS-Ortung auf dem Handy voran. Nokia-Chef Olli-Pekka Kallasvuo zeigte in Barcelona den neuen Dienst, der nicht nur Autofahrer, sondern auch Fußgänger durch die Städte führen soll. Außerdem will Nokia sein Daten-Portal Ovi mit weiteren Diensten ausbauen.

Android kommt in Fahrt

Google stellt in Barcelona erstmals Prototypen seiner mit Spannung erwarteten Handys mit dem Betriebssystem Android vor. Sechs Handy-Zulieferer zeigten voll funktionsfähige Konzepte. Auf den ersten Blick lassen sich die Geräte wie andere moderne Handys bedienen. Allerdings wird erwartet, dass Android als offenes Betriebssystem einen Schub für neue Dienste und Programme geben wird.

Sony Ericsson nun auch mit Windows

Microsoft hat sich den Handy-Hersteller Sony Ericsson ins Boot geholt, um sein Handy-Betriebssystem Windows Mobile voranzutreiben. Damit hätten alle großen Hersteller Geräte mit Windows Mobile im Programm. Außerdem will Microsoft die Software-Firma Danger kaufen, die unter anderem Kommunikations-Werkzeuge für soziale Netzwerke entwickelt.

Motorola baut weiter Handys

Motorola hat sich in Barcelona zu seiner kriselnden Handy-Sparte bekannt. «Motorola wird an seinem Mobilfunkgeschäft festhalten», sagte Vorstandschef Gregory Brown. Die Sparte war zuletzt in die Verlustzone gerutscht, vor allem da kein Nachfolger für den Verkaufsschlager «Razr» gefunden worden war.

Handys beamen schon 2008

Der Elektronikkonzern Texas Instruments zeigt erstmals in Europa den Prototypen eines Handys mit eingebautem digitalem Projektor. Dieser zeigt Bilder bis zur Größe des DIN A3-Formats. Der Projektor läuft mit der von Texas Instruments entwickelten DLP-Technologie, bei der das Bild mit Hilfe mikroskopisch kleiner Spiegel auf einem Halbleiter-Chip erzeugt wird. Die ersten Geräte mit dem Mini-Beamer sollen bereits in der zweiten Jahreshälfte auf den Markt kommen.

(dpa, N24)

11.02.2008 19:31 Uhr

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