Rückkehr in drei Monaten?

Ronaldo kündigt Comeback an

Der dreimalige "Weltfußballer des Jahres", Ronaldo, plant sein Comeback. Der Stürmer teilte mit, dass er nach seinen Verletzungen deutliche Fortschritte macht. Jetzt fehlt nur noch ein Verein.

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Ronaldo beim Rehabilitationstraining in Rio de Janeiro.
Andreas Brehme: "Ich sag nur ein Wort: Vielen Dank!"
Otto Rehhagel: "Wir spielen am Besten, wenn der Gegner nicht da ist."
Jens Jeremies: "Ich mache immer das, was mir gesagt wird. Das habe ich im Osten gelernt."
Mario Basler: "Ich lerne nicht extra französisch für Spieler, wo diese Sprache nicht mächtig sind."
Richard Golz: "Ich habe nie an unserer Chancenlosigkeit gezweifelt."
Olaf Thon: "Wir lassen uns nicht nervös machen, und das geben wir auch nicht zu!"
Thomas Doll: "Ich brauche keinen Butler. Ich habe eine junge Frau!"
Steffen Freund: "Es war ein wunderschöner Augenblick, als der Bundestrainer sagte: 'Komm Stefan, zieh Deine Sachen aus, jetzt geht´s los.'"
Lothar Matthäus: "Ich hab gleich gemerkt, das ist ein Druckschmerz, wenn man drauf drückt."
Toni Polster über sein verbessertes Verhältnis zu Trainer Peter Neururer: "Wir lassen uns beide von unseren Frauen scheiden und ziehen zusammen."
Rudi Völler: "Zu 50 Prozent stehen wir im Viertelfinale, aber die halbe Miete ist das noch lange nicht!"
Andreas Möller: "Mein Problem ist, dass ich immer sehr selbstkritisch bin, auch mir selbst gegenüber."
Paul Breitner: "Da kam dann das Elfmeterschießen. Wir hatten alle die Hosen voll, aber bei mir lief´s ganz flüssig."
Sean Dundee: "Ich bleibe auf jeden Fall wahrscheinlich beim KSC."
Mehmet Scholl als werdender Vater: "Es ist mir völlig egal, was es wird. Hauptsache er ist gesund!"
Berti Vogts vor dem WM-Spiel gegen Kroatien 1998: "Die Kroaten sollen ja auf alles treten, was sich bewegt - da hat unser Mittelfeld ja nichts zu befürchten."
Franz Beckenbauer: "Berkant Oktan ist erst siebzehn. Wenn er Glück hat, wird er nächsten Monat achtzehn."
Thomas Häßler: "Ich bin körperlich und physisch topfit."
Aleksandar Ristic: "Wenn man ein 0:2 kassiert, dann ist ein 1:1 nicht mehr möglich."
Platz 10: Ulf Kirsten, 34 Tore in 100 Länderspielen
Platz 9: Oliver Bierhoff, 37 Tore in 70 Länderspielen
Platz 8: Michael Ballack, 38 Tore in 87 Länderspielen
Platz 7: Uwe Seeler, 43 Tore in 72 Länderpielen
Platz 6: Miroslav Klose, 44 Tore in 84 Länderspielen
Platz 5: Karl-Heinz Rummenigge, 45 Tore in 95 Länderspielen
Platz 3: Jürgen Klinsmann, 47 Tore in 108 Länderspielen
Ebenfalls Platz 3: Rudi Völler, 47 Tore in 90 Länderspielen
Platz 2: Joachim Streich, 55 Tore in 102 Länderspielen
Platz 1: Gerd Müller, 68 Tore in 62 Länderpielen
Rekordspieler Zinédine Zidane: Für Frankreich hatte er 14 Einsätze bei Europameisterschaften (1996, 2000, 2004) und erzielte sechs Tore.
Bei seinem letzen großen internationalen Auftritt wurde "Zizou" allerdings zum tragischen Held: Im WM-Finale 2006 sah er nach dem Kopfstoß gegen den Italiener Marco Materazzi die Rote Karte, Frankreich verlor.
Auch Portugals Frauenschwarm Luis Figo kann 14 EM-Einsätze (1996, 2000 und 2004) vorweisen. Er schoss aber nur zwei Tore.
14 Einsätze (1996, 2000 und 2004) hat Karel Poborsky für Tschechien auf dem Konto, zweimal versenkte er den Ball im Netz.
Auch Frankreichs Lilian Thuram lief 14 Mal (1996, 2000 und 2004) bei Europameisterschaften auf. Tore erzielte der Abwehrspieler nicht.
Der große und der kleine Bergkamp: Vater Dennis war 13 Mal (1992, 1996 und 2000) für die Niederlande im Einsatz, schoss dabei vier Tore. Vielleicht schafft Sohn Mitchell das auch einmal.
Der Franzose Laurent Blanc kann 13 EM-Spiele vorweisen (1992, 1996 und 2000), feierte 1998 mit dem Kollegen Didier Deschamps den Weltmeistertitel.
Deschamps folgt in der Spielerstatistik: Auch er lief 13 Mal bei Europameisterschaften auf (1992, 1996 und 2000), blieb aber torlos.
Der erste Deutsche kommt ebenso auf 13 EM-Einsätze (1988, 1992, 1996 und 2000): Thomas "Icke" Hässler (hier mit Andreas Möller). Er schoss zudem zwei Tore.
Dem steht auch Jürgen Klinsmann nicht nach: Er hat 13 EM-Spiele auf dem Konto (1988, 1992 und 1996), bejubelte dabei fünf Treffer.
Ein Italiener mit 13 EM-Spielen (1992, 1996 und 2000): Paolo Maldini, hier als Champions-League-Sieger 2007 mit dem AC Milan. Er schoss aber keine Tore.
Ebenfalls keine Tore geschossen, dafür aber sehr viele verhindert hat Dänemarks Torwart Peter Schmeichel. Er blickt auf 13 EM-Einsätze (1988, 1992, 1996 und 2000) zurück.
13 Mal lief Philip Cocu für die Niederlande auf (1996, 2000 und 2004), einmal traf er dabei ins Schwarze.
Oranje-Kollege Edwin van der Sar stand bei Europameisterschaften ebenfalls 13 Mal im Tor (1996, 2000 und 2004).
Zwölf EM-Spiele (1984, 1988 und 1992) und ein Tor: Das ist die Bilanz von Andreas Brehme.
Ebenfalls auf zwölf EM-Spiele kommt Frankreichs Marcel Desailly (1996, 2000 und 2004), er blieb aber torlos.
Der ehemalige Bayernspieler Bixente Lizarazu stand für Frankreich in zwölf EM-Spielen auf dem Feld (1996, 2000 und 2004), Tore gabs auch für ihn nicht.
Zwölf Mal für Portugal im Einsatz (1996, 2000 und 2004), dabei einen Treffer erzielt: Der langjährige Kapitän Fernando Couto.
Der quirlige Tscheche Pavel Nedved stand bei drei Europameisterschaften (1996, 2000 und 2004) auf dem Platz, erzielte ein Tor. Weitere Spiele gibts nicht, er sagte seinem Coach für die EM 2008 ab.
Noch ein ganz Cooler mit ebenfalls zwölf EM-Einsätzen für die Niederlande (1996, 2000 und 2004): Edgar Davids. Tore erzielte er nicht.

Der zweimalige Fußball-Weltmeister Ronaldo plant ein erneutes Comeback. "Ich hoffe, dass ich in zwei bis drei Monaten wieder zurückkehren kann", sagte der 31-jährige Brasilianer der französischen Sportzeitung "LÉquipe". "Ich leide zwar, mache aber Fortschritte." Der Stürmer ist seit Februar verletzt. Derzeit sucht er einen neuen Verein. Ende Juni war sein Vertrag vom AC Mailand nicht verlängert worden.

Manchester City zieht Angebot zurück

Zuletzt hatte der englische Premier-League-Verein Manchester City Interesse an der Verpflichtung des früheren Torjägers der "Seleção" bekundet. "Es wäre eine große Chance für mich", sagte Ronaldo, der dreimal zum "Weltfußballer des Jahres" (1996, 1997, 2002) gewählt wurde. Manchester soll jedoch das Interesse zurückgezogen haben, meldete die englische Tageszeitung "The Guardian" am Freitag.

Comeback für einen Monat

Das letzte Comeback des Brasilianers dauerte nur einen Monat. Beim Ligaspiel gegen den AS Livorno am 13. Februar riss Ronaldos Patellasehne im linken Knie. Zuvor hatte er sich im Sommer 2007 eine Oberschenkelverletzung zugezogen und an der Wade verletzt. Die längste Zeit musste der WM-Torschützenkönig von 2002 nach einer schweren Verletzung im rechten Knie pausieren.

Das erste Pflichtspiel für seinen damaligen Arbeitgeber Inter Mailand gab Ronaldo nach 17 Monaten im September 2001. Ronaldo, der in 96 Spielen für Brasilien 54 Tore erzielte, begann seine Karriere bei Cruzeiro EC in Belo Horizonte (Brasilien). Seit seinem Wechsel nach Europa 1994 gaben der PSV Eindhoven, der FC Barcelona (1996), Inter Mailand (1997), Real Madrid (2002) und der AC Mailand (2007) laut "LÉquipe" insgesamt 104,5 Millionen Euro für ihn aus.

(dpa, N24)

19.09.2008 15:08 Uhr

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