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Bildung in Deutschland

Akademiker-Kinder studieren öfter

An deutschen Universitäten studiert ein exklusiver Kreis - und zwar junge Menschen aus Akademiker-Familien. Auf- und Quereinsteiger finden sich selten. Das geht aus dem EU-Studentenreport hervor.

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Da hat Deutschland noch Nachholbedarf: Kinder aus nicht-akademischen Familien studieren seltener als Akademiker-Kinder.

Quereinsteiger und junge Menschen aus nicht- akademischen Elternhäusern finden in Deutschland nach einer Studie nur selten den Weg an die Hochschulen. Wie das Magazin "Der Spiegel" mit Bezug auf den noch unveröffentlichten "EU-Studentenreport" berichtet, besuchen Kinder von Eltern ohne akademischen Abschluss seltener eine Hochschule als zum Beispiel in Finnland oder den Niederlanden.

Ähnlich schwer hätten es auch Quereinsteiger mit Berufserfahrung, aber ohne Abitur oder einem vergleichbaren Abschluss. In Deutschland habe demnach nur jeder hundertste Student einen solchen Lebenslauf, in Großbritannien oder der Schweiz liege die Quote deutlich höher.

Der EU-Studentenreport wurde vom Hochschul-Informations-System (HIS) in Hannover erstellt und vergleicht die soziale und wirtschaftliche Lage der Hochschüler in 23 europäischen Staaten. Er wird am 26. September in Berlin vorgestellt.

(dpa, N24)

21.09.2008 10:44 Uhr

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