Stressfreier Arbeiten

Folien schlucken Lärm

Für Angestellte, die in einem Großraumbüro arbeiten, wird Lärm oft zur Belastung. Für sie wurden jetzt neue Schallschlucker entwickelt: Folien, die auf Kunstglas-Wände aufgezogen werden.

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So sieht das Prinzip Schallschutz aus. Die neuartigen Folien lassen sich allerdings auf Kunstglas-Stellwände aufziehen. So bleibt der Blickkontakt.

Statt von Lärmschutzdecken wird der Schall in Büroräumen künftig von durchsichtigen Folien und Wandbildern geschluckt. Die mit schallabsorbierenden Löchern versehenen Folien können zum Beispiel einfach auf Kunstglas-Stellwände aufgezogen werden, heißt es beim Händler-Zusammenschluss "creative inneneinrichter" (ci). So lassen sich einzelne Bereiche im Großraumbüro abschirmen, ohne dass der Blickkontakt verloren geht.

Kommt es auf den Blickkontakt nicht an, sind mit Stoff oder Wollfilz bespannte Tafeln eine Alternative. Außerdem gibt es mittlerweile dreidimensional gestaltete Wandbilder, die wie zerknittertes Papier oder gewellte Dünen aussehen. Sie senken den Lärmpegel, indem sie den Schall gedämpft reflektieren.

Laut dem Inneneinrichter-Zusammenschluss ist es in modernen Büros deutlich lauter als früher. Ursache dafür sind auf der einen Seite Großraumbüros. Auf der anderen Seite spiele aber auch die Architektur eine Rolle: Viel Glas, harte Oberflächen und Böden ohne Belag steigerten den Lärmpegel.

(dpa, N24)

11.10.2008 16:11 Uhr

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