Teenie-Alarm
"High School Musical 3" startet
Herz, Schmerz, Musik, Tanz - der neue Disney-Streifen "High School Musical 3" hat alles, was Teenies mögen. Der Trilogie vorerst letzte Teil kommt in die deutschen Kinos.
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Teenager jubeln, endlich ist es soweit: Der Walt-Disney-Streifen "High School Musical 3" kommt in die Kinos. Für alle über 14: In "High School Musical 3" geht es wie in den beiden Vorgängern um Schüler der fiktiven East High School - allesamt natürlich bildhübsch und total musikalisch -, die gemeinsam beim Abschlussball ein Musical aufführen. Neben viel Musik und Showeinlagen geht es in dem Streifen auch immer um das Herzklopfen der Teenager. Der Plot in Kürze: Es ist die Zeit der Abschiede, bald werden die Schüler getrennter Wege gehen. Es ist das Abschlussjahr. Zeit für letzte Tänzchen ... ... und um für den großen Auftritt der "Wildcats" bei der Abschlussfeier zu proben. Das große Imponiergehabe geht los. Schließlich wollen ja nach der High School alle auf die Uni gehen. Jahrgangsekel Sharpay Evans (Mitte) geht dabei nicht immer fair vor. Sie versucht mit allen Mitteln weiterzukommen. Und am Ende kommt der große Showdown im wahrsten Sinne des Wortes. Die Geschichte des Films ist schnell erzählt. Nicht so schlimm, geht es in dem Disney-Streifen doch auch eher um die musikalischen Elemente. Und natürlich darum, die Stars aus den ersten beiden Teilen wiederzusehen und anzuhimmeln. Denn die "High-School-Musical"-Schauspieler sind auf der ganzen Welt zu echten Stars avanciert. Jugendliche Fans, wie hier bei der Premiere des Streifens in London, benehmen sich, als handele es sich um die Backstreet Boys oder Take That. Die Unterschrift der Darsteller, hier Vanessa Hudgens, sind begehrt. Auch von hohem Marktwert: Die Signatur von Zac Efron. Da werden adoleszente Herzen schwach. Viel bejubelt auch die Deutschland-Premiere in München. Am 5. Oktober, das Oktoberfest war gerade zu Ende, bekamen Vanessa Hudgens, Corbin Bleu und Ashley Tisdale Lebkuchenherzen überreicht. Die drei wird's gefreut haben. Doch wer macht eigentlich alles mit? (Bild: "High-School-Musical"-Stars bei einem Fernsehauftritt) Das ist Zac Efron, er spielt den Troy Bolton, eine der Hauptrollen in den Filmen. Nach der ersten Folge sagte er in einem Interview, er werde hoffentlich nicht so viele Fortsetzungen drehen müssen. Nachdem die Erfolgswelle losgegangen war, hat er es sich offenbar anders überlegt. In den Filmen ist er der schöne Musterschüler, der sich die Jahrgangsperle Gabriella Montez geangelt hat. Die wird gespielt von Vanessa Hudgens. Gabriella fällt es so schwer, die East High bald verlassen zu müssen. Hudgens und Efron sind die unangefochtenen Stars in "High School Musical". Sie gewannen im Jahr 2006 in den USA den begehrten Teen Choice Award. Monique Coleman und Corbin Bleu alias Taylor McKessie und Chad Danforth. Bleu ist italienisch-jamaikanischer Abstammung und hatte schon 1996 einen Gastauftritt bei "Emergency Room". Neu in der "High-School-Musical"-Reihe ist Jemma McKenzie-Brown. Sie verkörpert die Tiara. Ashley Tisdale ist im Film Sharpay Evans, die "High-School-Musical-3"-Quertreiberin, die unter allen Umständen an ein Stipendium für die Uni kommen will. Oleysa Rulin spielt die Kelsie Nielson und ist in Moskau geboren. Mit acht Jahren kam sie in die USA und ist heute gefeierter Jungstar. Martha Cox heißt die Figur, die Kaycee Stroh darstellt. Cox steht total auf Hip Hop. Der Kopf hinter der Trilogie: Kenny Ortega, Regisseur und Choreograf der Filme. Er choreografierte bereits den Kult-Film Dirty Dancing sowie das Musikvideo zu Madonnas "Material Girl". 1992 arbeitete Ortega mit Michael Jackson zusammen und half ihm bei dessen Dangerous World Tour. Auch die Olympischen Winterspiele 2002 in Salt Lake City eröffneten mit einem von ihm inszenierten Spektakel. Für den Soundtrack konnten die Macher von "High School Musical 3" im Übrigen die Teenie-Idole US5 gewinnen. Auch der Boyband ist zu verdanken, dass der Film wohl ein Erfolg werden wird. Man glaubt es kaum, aber es ist wahr. Die hübschen jungen Damen mit den bunten Puscheln ... ... betreiben eine der gefährlichsten Sportarten der Welt. Ja, die Rede ist tatsächlich vom Cheerleading. Über die Hälfte aller schweren Sportverletzungen ziehen sich amerikanische Schülerinnen ... ... beim Schwingen der Puschel, also der Pompons zu. Zur Ehrenrettung der Mädels sei angemerkt, dass sie, wenn sie am Spielfeldrand die Teams anfeuern ... ... und in den Pausen von Football- oder Baseballspielen die Zuschauer unterhalten, ... ... sich mit ihren Darbietungen inzwischen gegenseitig übertreffen. Da werden aufsehenerregende Hebe- und Wurffiguren gezeigt, ... ... Salti und ... ... Flickflacks geschlagen ... ... und waghalsige Sprünge gezeigt. Die verschiedenen Elemente ... ... (die in der Fachterminologie "Liberty", "Toe-Touch", "Pike" oder "Basket Toss" heißen) ... ... machen das Cheerleading gefährlich. Nach einer Studie der University of North Carolina gehen sogar 55 Prozent aller schweren Verletzungen weiblicher Athletinnen ... ... auf das Konto des Cheerleadings. Da kann keine andere Sportart mithalten. Schwere Stürze aus mehreren Metern Höhe sind die Hauptursache für komplizierte Frakturen. Rein rechnerisch gesehen ist Cheerleading inzwischen gefährlicher als Bungee-Jumping. Was die Studie nicht erwähnt, sind andere Krankheiten die mit dem Cheerleading einhergehen. Hier sei nur die gemeine Grippe erwähnt. Bei Wind und Wetter zeigt die Cheerleaderin nackte Haut und holt sich so fiese Erkältungen. Böse Zungen behaupten ja, dass die Anzugsordnung nur dazu da ist, ... ... die Aufmerksamkeit des smarten Team-Spielführers zu gewinnen. Diese Unterstellung lehnen wir natürlich ab. Unsere Empfehlung: Die richtige Kleiderordnung zum Cheerleading. Vielleicht mit Hut? Oder man verlegt den Puschel-Tanz in beheizte Räume. Möglich wäre auch: Heißer Tanz an warmen Stränden. So wie hier ... ... oder hier. In jedem Fall sollten hiesige Krankenkassen umdenken und andere riskante Freizeitunternehmungen aus dem Katalog der riskanten Sportarten streichen. Stattdessen könnte Cheerleading aufgenommen werden. Video: Kein Sex, keine Gewalt - "High School Musical" kitscht sich durchs Kino Mit Paris Hilton befreundet zu sein, ist nicht leicht: Im April 2005 kam es zur Schlammschlacht mit ihrer damaligen besten Freundin Nicole Richie. Hintergründe sind bis heute nicht geklärt, aber Paris' Sex-Video soll eine Rolle gespielt haben. Und die nächste Freundin muss dran glauben: Ein Privatporno-Video von Kim Kardashian sorgte für dicke Luft zwischen den beiden. Paris musste mit weniger Publicity klar kommen und zeigte der Freundin die "kalte Schulter". Zwischen Mischa Barton und Paris wird es wohl erst gar nicht zu einer Freundschaft kommen. Mischa über Paris: "Sie scheint jeden zu hassen, der in ihrem Alter erfolgreicher ist als sie." Paris und Britney Spears sah man eine lange Zeit auf vielen Parties gemeinsam. Peinliche Auftritte mitinbegriffen. Britney wollte die Freundin mit der Veröffentichung eines erotischen Videos zur Einsicht bekehren, was nicht funktionierte. Kolleginnen stehen auf Kriegsfuß mit ihr und lästern über das selbsternannte It-Girl. Mit ihr kuscheln will wohl nur ihr kleiner Hund. Eine Gemeinsamkeit teilen sie noch: Sie standen im Jahr 2007 auf der Liste der am "schlechtesten angezogenen Frauen". Lindsay Lohan vs. Paris: "Was macht denn die Schlampe hier....?" Zu dieser Entgleisung kam es auf einer Party von Timbaland. Beide Damen buhlten angeblich um den Hip-Hop-Produzenten. Pink vs. Paris: Was die US-Sängerin von Paris Hilton hält, singt sie in ihrem Lied "Stupid Girl", natürlich mit Paris-Double. Avril Lavigne vs. Paris: Die Sängerin hält anscheinend nicht viel von Paris und ihr ausschweifendes Party-Leben. Magdalena Neuner vs. Paris: Die Biathlon-Weltmeisterin schießt auch gut mit Worten. Kurz bevor die beiden bei "Wetten dass...?" zu Gast waren, verriet Magdalena Neuner, was sie von Paris hält: "Einfach nur schrecklich!" Lisa Marie Presley vs. Paris: Ordentlich abgelästert hat die Sängerin über das Verhalten von Paris. Ihrer eigenen Tochter würde sie nicht gestatten, sich in einen "bescheuerten Schwachkopf" verwandeln zu lassen. Nick Carter vs. Paris: Hier meldet sich mal ein Ex-Freund zu Wort. Nie wieder würde er mit ihr zusammenkommen, sie sei einfach zu dumm. Paris lässt das kalt und macht das, was sie am besten kann: Rumzicken. Sogar alte Damen bleiben von Paris' Zicken-Terror nicht verschont: Sie griff mit ihrem Einkaufswagen die Dame an, weil sie ihr im Weg stand. Lange war es still um Guns N' Roses und Frontman Axl Rose. Am 23. November soll das neue Studio-Album "Chinese Democracy" erscheinen. Die Fans wird es freuen. Genau auf den Tag vor 15 Jahren veröffentlichten Guns N' Roses ihr letztes Studio-Album "The Spaghetti Incident?" am 23. November 1993. Axl Rose gründete 1985 die Band und ist seitdem Frontman und Sänger. Die anderen Gründungsmitglieder Izzy Stradlin, Slash, Duff McKagan und Steven Adler sind schon lang nicht mehr dabei. Den Durchbruch schaffte die Band in den späten 1980er Jahren mit der Veröffentlichung des ersten regulären Albums "Appetite for Destruction". "Use Your Illusion I" und "Use Your Illusion II" verschafften Guns N' Roses um Frontman Axl Rose den Höhepunkt Anfang der 1990er Jahre. "November rain" und "Don’t Cry" gehörten zu den meistgespielten Rockballaden der 1990er Jahre. Stephanie Seymour, Top-Model und Ex-Freundin von Axl Rose, spielte in den bekannten Videoclips "November Rain" und "Don’t Cry" mit. 1992 war das wohl erfolgreichste Jahr der "Gunners": Die Alben "Use Your Illusion I und II" verkauften sich weiterhin gut, die Songs platzierten sich in den Charts und der Videoclip zu "November Rain" erzielte Kult-Status. Innerhalb der Band gab es aber ein Kommen und Gehen: 1994 wurde Ex-Gitarrist Gilby Clarke nach drei Jahren von Axl aus der Band geworfen, weil er sich in der Presse negativ über ihn geäußert hat. Leadgitarrist und Gründungsmitglied Slash ging 1996: "Ich verließ Guns N’ Roses, als es noch cool war". Gründungsmitglied Duff McKagan packte 1997 seine Bass-Gitarre ein: "Das ist nicht Guns N' Roses. Guns N' Roses ist tot, seit Slash, Matt und ich die Band verließen. Das hier ist Axls Band. So nenne ich sie: Axls Band…". Mitte der 1990er Jahre blieben die musikalischen Erfolge aus und es wurde ruhig um die Band. Axl Rose erschien immer seltener in der Öffentlichkeit und verbrachte die meiste Zeit in seiner Villa in Malibu. Seit Jahren arbeitete er bereits an dem Album "Chinese Democracy" und hofft nun auf das große Comeback. AC/DC is back mit "Black Ice" und nicht umsonst erinnert der Titel an das legendäre Album"Back in Black". Der australische Fünfer um Angus und Malcolm Young präsentiert das was sie am besten können. Unverwechselbare, knochentrockene Riffs umrahmt von selbstbewusst reduzierten Grooves und eben diesem Refrain zum mitgrölen. Angefangen hatte alles irgendwann zwischen den Jahren 1973 und 1974. AC/DC gaben damals im Chequers Club in Sydney ein Konzert. Allerdings beschränkte man sich seinerzeit auf schmackhafte Rock'n'Roll-Kost, angerichtet von den Rolling Stones, Chuck Berry und den Beatles. Bei derart seichten Klängen hätte es keiner für möglich gehalten, dass diese Band mal zu den einflussreichsten in der Hardrock-Szene gehören würde. Gegründet wurde der australische Kracher von Malcolm Young (l). Der hatte seine Band "The Velvet Underground" satt,... ...nahm seinen kleinen Bruder Angus – damals 15 Jahre alt – und gründete AC/DC (Alternating Current / Direct Current). Der Kleine schmiss die Schule und widmete sich ganz und gar der Gitarre. Seinen Lebensunterhalt verdiente sich der Junge mit der Schuluniform mit Jobs als Pförtner und Schriftsetzer. Bis die Band allerdings zu ihrem ersten legendären Schlag ausholt dauert es noch einige Zeit. Der damalige Sänger David Evans war eine totale Fehlbesetzung. Nach zwei Flops fliegt er aus der Band und wird durch Ronald Belford "Bon Scott" ersetzt. Seine Stimme wird zum Markenzeichen der Australier. Bis heute gibt es viele Fans die behaupten sein Gesang ist der pure Rock'n'Roll... ...und nach der bahnbrechenden "High Voltage" und "Highway To Hell" gab es nichts mehr. Diese grandios verrauchte Stimme von Bon Scott erlischt am 19. Februar 1980. Er erstickt in London, nach reichlich Whisky, an seinem Erbrochenen. Die Frage ob die Band aufhört oder weiter macht scheint keine Rolle zu spielen. Bereits am 8. April rekrutiert man den Ex-Frontmann von "Geordie" Brian Johnson als Nachfolger. Die neue Besetzung geht sofort ins Studio und spielt den Kracher "Back in Black" ein. Die verachtenden Kommentare der Presse kommen postwendend. Allerdings spricht der Erfolg eine andere Sprache, denn das Album wird zum Megaseller. Brian Johnson hat noch einige Zeit mit dem übergroßen Schatten seines Vorgängers zu kämpfen bis in die Fans in Herz schließen. Jetzt passiert allerdings etwas Komisches. Anstatt den Erfolg mit guten Alben zu befeuern, schmeißt man mit "Flick Off The Switch" eine mittelmäßige Scheibe auf den Markt. Bis 1990 schwächelt sich die Band so durch den Rock-Altag. Das einzige was die Australier rettet, ist der Umstand, dass ihre Live-Gigs zu den besten der Rock-Welt gehören. Nicht nur, dass sie den Ruf haben die lauteste Band der Welt zu sein, auch das Show-Programm von Angus Young ist der Hammer. Dann aber zünden die fünf mit "The Razor's Edge" erneut eine Hard-Rock-Rakete. AC/DC ist nun wieder so angesagt wie seit zehn Jahren nicht mehr. Eine triumphale Tour kreuz und quer über den Globus folgt und meißelt den Namen AC/DC für alle Zeiten in die Geschichtsbücher der Rockmusik. 2000 erscheint "Stiff Upper Lip". Danach ist nicht mehr viel von AC/DC zu hören. Neuen Stoff gibt es gar nicht mehr. Vielmehr beschränken sich die in die Jahre gekommenen Australier mit Rückblicken auf die Bandgeschichte. Aber jetzt, jetzt ist AC/DC wieder da. Wie schon erwähnt mit der "Black Ice". Mit der ersten Single "Rock'n'Roll Train" erinnert die Band ganz stark an die auch hier immer wieder erwähnte "Back in Black". Die zum Album gehörende Welttournee startet das Quintett übrigens am 28. Oktober in den USA. Bereits im März rocken die Australier Deutschland. Und wie gesagt: AC/DC ist nicht mehr eine der meistgespielten Hardrock-Bands, aber immer noch einer der besten Live Acts der Welt.
Dem Soundtrack zu dem Disney-Film "High School Muscial 3" haben die amerikanischen Teenies zum Status des meistverkauften Albums von 2006 verholfen. Musik trägt schließlich auch die wenig überraschende Geschichte vom Liebespaar Troy und Gabriella durch alle Höhen und Tiefen.
Die beiden High School-Abgänger, die von Zac Efron ("The Guardian - Retter mit Herz") und Vanessa Anne Hudgens ("High School Musical", "Dreizehn") gespielt werden, sind wenig glücklich darüber, dass sich ihre Wege demnächst trennen werden. Ihre Ängste und ihren Schmerz versuchen sie mit ihren Freunden von den Wild Cats, in einem Musical zu verarbeiten.
Routiniert und fetzig hat der Choreograph und Regisseur Kenny Ortega den Teenie-Film in Szene gesetzt, so wie er bereits für die ersten beiden Folgen des High School Musicals verantwortlich zeichnete.
(dpa, N24)
22.10.2008 13:07 Uhr







