Ganz oder gar nicht
Ronaldo will in Rio spielen - oder aufhören
Ronaldo will ab 2009 beim Traditionsverein Flamengo Rio spielen. Die Vorraussetzung dafür ist, dass er wieder zur Topform findet. Ansonsten will der brasilianische Fußballstar ganz aufhören.
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Ronaldo beim Training in Rio de Janeiro. Der Fußballstar will seine frühere Topform zurück. Doch bis dahin ist es noch ein sehr weiter Weg.
Die Bayern sind wieder zurück! Jürgen Klinsmann und Ulli Hoeneß können sich am 9. Spieltag über einen 4:2-Sieg gegen Wolfsburg freuen.
Vor dem Spiel war der umstrittene Schwabe offenbar noch skeptisch, holte sich Tipps von Vorgänger Felix Magath.
Zunächst bestätigten sich die Befürchtungen aller Zweifler. Beim Strafstoß von Grafite war Bayern-Keeper Michael Rensing in der 31. Minute machtlos.
Und das 0:2 durch Edin Dzeko (li) folgte auf dem Fuß: Zwei Minuten später war Bayern wieder tief in der Klinsmann-Krise.
Doch dann das Comeback: Franck Ribéry schaffte noch vor der Pause den Anschlusstreffer, Mark van Bommel glich in der 51. Minute aus.
Mittelfeldstratege Tim Borowski brachte die Bayern dann in Front (im Hintergrund: Franck Ribéry und Miroslav Klose). Bastian Schweinsteiger erhöhte in der 80. dann auf 4:2 - der Endstand.
Nicht so prickelnd lief es für Schalke 04 im Duell mit Arminia Bielefeld.
Weiter besonders im Fokus: Kevin Kuranyi nach seinem Abgang aus der Nationalmannschaft.
Die Meinung zu Bundestrainer Löw bei den Schalker Fans war eindeutig: Wenn Jogi so weiter macht, dann fährt er alleine nach Südafrika.
Sei's drum. Abgesehen vom Geplänkel neben dem Platz bot das Spiel wenig - und endete 0:0. Ein herber Rückschlag für den Vorjahresdritten aus Gelsenkirchen.
Und ein weiterer Meisterschaftsaspirant - Werder Bremen - tritt auf der Stelle. Im Nord-Derby mit Hannover 96 (im Bild: die beiden Trainer Dieter Hecking und Thomas Schaaf) gab's zum Schluss nur ein 1:1.
Christian Schulz brachte die Hannoveraner früh in Führung.
Hugo Almeida glich noch vor der Pause aus. Für Werder war es das fünfte Pflichtspiel in Folge ohne Sieg.
Und auch in Hannover blickten die Zuschauer besonders auf einen DFB-Aufmüpfigen.
Torsten Frings hatte sich ja in den vergangenen Tagen gemeinsam mit Kumpel Michael Ballack mit Nationalcoach Löw angelegt.
Ein Comeback nach Maß feierte Wieder-Gladbach-Coach Hans Meyer. Nach fünfeinhalb Jahren saß er bei der Borussia wieder auf der Bank ...
... und zeigte allen, dass er's noch kann.
Aber auch seine Jungs brachten die Partie gegen den Karlsruher SC gut über die Bühne. Kapitän Patrick Paauwe erzielte das goldene Tor in der 51. Minute.
Die Badener schafften es in der Folge nicht, die Abwehr der Borussen zu bezwingen.
Da konnte sich Hans Meyer getrost vor die Kameras trauen. Die "rote Laterne" gab sein Team nämlich ...
... an Energie Cottbus ab. Die erschienen nach einer 2:0-Führung im Keller-Duell gegen Eintracht Frankfurt zunächst ...
... als die sicheren Sieger.
Doch Eintracht-Keeper Oka Nikolov peitschte seine Mannschaft noch einmal nach vorne.
Und den Hessen gelang durch Treffer von Michael Fink, Martin Fenin (im Bild) und Nikos Liberopoulos noch die Wende.
Bereits am Vorabend vermieste Bayer Leverkusen dem Kölner Coach Christoph Daum - hier noch gut gelaunt - den 55. Geburtstag.
Viel Kampf und Krampf über weite Strecken des Spiels.
Bis zuerst Manuel Friedrich und hier Theofanis Gekas (per Elfmeter gegen Mondragon) den Sieg der Werkself perfekt machten.
Die Kölner, hier Pedro Geromel, waren mächtig bedient.
Hoffenheim entzaubert den HSV und Chinedu Ognuke Obasi hat allen Grund, seinen Treffer zum 3:0 zu bejubeln.
Zuvor hatte Obasi schon das 1:0 gegen den HSV geschossen.
Dortmunds Trainer Jürgen Klopp war über das müde 1:1 seiner Mannschaft gegen Hertha BSC wenig erfreut.
Umso mehr bejubelten Dortmunds Neven Subotic (oben) und Nelson Valdez (M, Paraguay) den Treffer des am Boden liegenden Sebastian Kehl zum 1:1.
Mario Gomez (r), war der zweifache Torschütze für den VfB Stuttgart. Im Zweikampf mit dem Torhüter Daniel Marcio Fernandes (l) blieb er der Sieger. Der VfB Stuttgart gewinnt mit 2:0.
Mario Gomez (M) war der entscheidende Spielmacher für die Stuttgarter.
Schmerzhafte Mode: Sich ein Tattoo stechen zu lassen, ist keine angenehme Sache. Dafür ...
... sieht es nachher umso schicker aus. Wie dieses Exemplar, eines der bekanntesten; ...
... das geflügelte Kreuz im Nacken von Englands Superstar David Beckham.
Fußballer lieben es, ihre Körper zu verzieren. Mitunter ist das ein wenig prahlerisch. Dieser Gladiator ...
... gehört zu Italiens Ex-Kapitän Francesco Totti.
Oder die Tattoos entlarven Fußballer als ein bisschen selbstverliebt. Was diesen Herren dazu bewogen hat, ein Kinderfoto von sich selbst stechen zu lassen ...
... weiß er wohl nur selbst: Paradiesvogel Marcelinho.
Nur ein Beispiel dessen, was sich ...
... Torsten Frings auf seinen Körper stechen ließ. Der Bremer gilt als "Mr. Tattoo" im deutschen Team.
Doch Frings ist bei weitem nicht der einzige deutsche Nationalspieler, der seinen Körper verzieren ließ. "Scorpion" steht für das verewigte Sternzeichen von ...
... HSV-Verteidiger Marcell Jansen.
Oder dieser Tiger - er gehört zu ...
... Flügelflitzer David Odonkor.
Zum Vorschein kommen die Tätowierungen der Kicker eigentlich fast immer nur dann, wenn sie sich entblößen. Dieses hier war nur zu sehen, ...
... weil sich Antonio Cassano leicht bekleidet über Italiens Viertelfinaleinzug bei der Euro 2008 freut.
Und dieser Panther machte im Rahmen einer Unterwäsche-Werbekampagne ...
... Schwedens Frederik Ljungberg zum Sexsymbol.
Weniger beliebt, vor allem in Frankreich, ist der Träger dieser Tattoos.
Denn der Unterarm gehört zu Marco Materazzi, der im WM-Finale den damaligen französischen Kapitän zur Weißglut gebracht hatte.
Was natürlich, neben Symbolen und Bildern, beliebt ist: sich den Namen der Freundin auf den Arm schreiben zu lassen. "Coleen" ...
... ist der Vorname von Wayne Rooeys Gattin.
Weniger glücklich ist der Träger dieses Tattoos damit, dass er den Namen seiner Frau Adrijana auf dem Handgelenk stehen hat.
So heißt die Frau von Kroatiens Coach Slaven Bilic - die Ehe der beiden wurde geschieden.
David "Becks" Beckham ist laut -France Football- bestbezahlter Fußballer der Welt. Der Brite ...
...verdient 31 Millionen Euro im Jahr und das obwohl er derzeit in der lediglich als zweitklassig geltenden US-Liga MLS kickt.
Im Vorjahr verdiente der -Glamour boy- und englische Nationalkicker lediglich 17 Millionen Euro.
Brasiliens Ronaldinho, im vergangenen Jahr noch Bestbezahltester, kommt derzeit auf ein Jahressalär von 24,1 Millionen Euro - trotz Bankplatz beim FC Barcelona.
Lionel Messi, argentinischer Jungstar und ebenfalls beim FC Barcelona unter Vertrag, liegt mit 23 Millionen Euro auf Platz drei.
Über 19,5 Millionen Euro kann sich der Portugiese Cristiano Ronaldo freuen. Er gilt als derzeit bester Fußballer der Welt und spielt für den derzeitigen Premier-League-Spitzenreiter Manchester United.
Frankreichs Topstürmer Tierry Henry erzielt laut -France Football- ein Einkommen von 16,8 Millionen Euro. Im vergangenen Jahr waren es für den Barca-Star noch 15,7 Millionen Euro.
Chelseas Kapitän John Terry kommt auch dank Herrn Abramowitsch auf ein Jahressalär von 13,9 Millionen Euro und liegt damit auf Platz sechs...
Michael Ballack ist sein Geld wert: Mit seinem 1:0 brachte er Chelsea auf die Siegerstraße. Die "Blues" treffen nun im Champions-League-Halbfinale auf die "Reds" von Liverpool.
Der einstige Weltfußballer Ronaldo, derzeit verletzt und außer Form, bekommt 13,4 Millionen Euro für sein fußballerisches Können - Platz acht. Vor einem Jahr waren es noch 15,2 Millionen Euro und Rang fünf.
Brasiliens neuer Star und Weltfußballer Kaka - in Diensten des AC Mailand - liegt derzeit auf Platz neun mit 12,9 Millionen Euro. Sein Marktwert dürfte aber weiter steigen.
Das Jahreseinkommen von Steven Gerrard, seines Zeichens Engländer und Kapitän des FC Liverpool, bezifferte -France Football- auf 11,8 Millionen Euro.
Der brasilianische Fußball-Weltstar Ronaldo will sein Comeback nach langer Verletzungspause im kommenden Jahr in seiner Heimat am Zuckerhut beim Traditionsverein Flamengo Rio de Janeiro versuchen. "Wenn alles klappt, will ich dort (bei Flamengo) spielen", verriet der 32-Jährige am Montagabend im brasilianischen Fernsehen. Er schliesse aber auch nicht aus, dass er schon 2009 die Stiefel an den Nagel hängt.
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"Wenn ich mich nicht fit genug fühle, um guten Leistungssport zu betreiben, dann ist das eine Möglichkeit", sagte Ronaldo als Gast der Sport-Talksendung "Bem Amigos". Er habe Angst vor Pfiffen der Fans im Maracaná-Stadion.
Hauptproblem Übergewicht Er habe bislang allerdings die Hoffnung nicht aufgegeben, wieder zur alten Form zurück zu finden und sogar in die brasilianische Nationalmannschaft berufen zu werden. "Ich bin ein verletzter, kein toter Soldat", beteuerte der mit 15 Treffern erfolgreichste WM-Torschütze aller Zeiten. Noch kämpfe er vor allem mit der Waage, da er seit Februar außer Gefecht und zu dick geworden sei.
"Dicker ging es wirklich nicht, ich hatte ja kaum noch passende Kleidung", scherzte der Weltmeister von 1994 und 2002. Er habe bereits viel Gewicht verloren und den Körperfettanteil von 16 auf 14 Prozent reduziert, müsse aber - so Ronaldo - noch viel schlanker werden.
Seit September wieder im Training Ronaldo hat sein letztes Spiel vor mehr als acht Monaten bestritten. Der Mann, der dreimal Weltfußballer wurde, zog sich am 13. Februar einen Patellasehnenriss am linken Knie zu. Für negative Schlagzeilen sorgte Ronaldo im April, als er in einem Stundenhotel in Rio Ärger mit Transvestiten hatte und zur Polizeiwache musste.
Seit dem 30. Juni ist Ronaldo außerdem arbeitslos, weil der AC Mailand den ausgelaufenen Vertrag mit dem verletzten Stürmer nicht verlängern wollte. Anfang September nahm Ronaldo die Trainingsarbeit bei Flamengo wieder auf, aber erst seit wenigen Tagen darf er wieder mit dem Ball arbeiten.
(dpa, N24)
28.10.2008 08:10 Uhr
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