Steigen Autofahrer trotz Sturmwarnung in den PKW, sollten sie vor der Fahrt alle Trägersysteme abmontieren. Dachträger, Radträger oder Skiboxen fangen den Wind ein und brächten das Auto leichter ins Schleudern, warnt der Auto Club Europa (ACE). Beim Fahren gehörten beide Hände ans Lenkrad, so dass bei Seitenwind gefühlvoll gegengelenkt werden kann. Auf Brücken, an Tunnelausfahrten, Häuserschluchten und nach Lärmschutzwänden sei die Gefahr von heftigen Seitenwinden besonders groß.
Achtung vor Hindernissen
Autofahrer sollten bei Sturm immer defensiv und vorausschauend fahren. So sei es eher möglich, umherfliegenden Hindernissen wie Ästen, Reklametafeln oder Plastikplanen rechtzeitig auszuweichen. Bei niedrigerer Geschwindigkeit haben Fahrzeuge laut ACE außerdem eine bessere Fahrbahnhaftung. Darüber hinaus sollte der Sicherheitsabstand vergrößert werden. Grundsätzlich empfiehlt der ACE aber, bei Sturm das Auto stehen zu lassen. Die Fahrzeuge sollten allerdings nicht in der Nähe von Baugerüsten oder Bäumen geparkt werden. Schwere Motorräder müssen außerdem gegen das Umkippen gesichert werden.
(dpa, N24)
29.02.2008 13:56 Uhr





