Biathlon-Weltcup
Martina Beck siegt in Östersund
Fehlerfrei zum 14. Weltcup-Sieg: Martina Beck entschied beim Biathlon-Weltcup im schwedischen Östersund das 10-Kilometer-Verfolgungsrennen für sich. Kati Wilhelm übernahm die Weltcup-Gesamtführung.
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Frau Glagow fährt nun als Frau Beck die Siege ein: Martina Beck überzeugte beim Jagdrennen in Östersund und kam als Erste ins Ziel.
Das Sportjahr 2008 wurde von zwei absoluten Highlights beherscht: Der Fußball-Europameisterschaft in Österreich und der Schweiz und den Olympischen Spielen in Peking. Kraftausdrücke und andere verbale Gefühlsausbrüche gab es aber mehr.
Mit dem Bild seiner verstorbenen Frau auf dem Podest sagte Gewichtheber Matthias Steiner nach seinem Olympiasieg: "Wahnsinn, Wahnsinn, ich kann das nicht erklären. Dieses Gold widme ich Susann."
"Noch eine Woche warmer Reis und mir wachsen Blätter." (Degenfechterin Imke Duplitzer über das Essen im olympischen Dorf)
"Man muss ehrgeizig sein wie ein Terrier, ...
... aber nicht so verbissen wie eine Bulldogge", sagte ...
... Mountainbike-Olympiasiegerin Sabine Spitz über ihr Erfolgsrezept.
"Das war das i-Tüpfelchen auf dem i-Tüpfelchen auf dem i- Tüpfelchen auf dem Sahnehäubchen." (Vielseitigkeitsreiter Hinrich Romeike zu seinem Olympia-Doppelsieg)
"Essen, schlafen und schwimmen, das ist alles, was ich kann." (Der achtmalige Schwimm-Olympiasieger Michael Phelps über sich)
"Mit einem vierten Platz kann man nur wenige Rechnungen bezahlen." (Diskuswerfer Robert Harting nach der knapp verpassten Medaille)
"Man fühlt sein Magengeschwür wachsen." (Hockey-Bundestrainer Markus Weise nach dem Siebenmeter-Krimi im olympischen Halbfinale gegen die Niederlande)
"Peking war toll - wenn nur die Radrennen nicht gewesen wären." (Die Olympia-Bilanz von Radprofi Stefan Schumacher)
Slaven Bilic, Fußball-Nationaltrainer Kroatiens sagte zum Europameisterschaftsspiel seiner Elf gegen Deutschland: "Robert Kovac weiß alles über Miroslav Klose, aber Klose weiß auch alles über Kovac. Es ist also ein Vorteil und ein Nachteil gleichermaßen."
"Hoffentlich hat die Frau Merkel demnächst nicht so viel Arbeit, die diplomatischen Beziehungen wieder zu verbessern." (Bayern-Manager Uli Hoeneß im April zum Engagement von Lothar Matthäus als Coach des israelischen Clubs Maccabi Netanya)
"Kokosnüsse." (Fußball-Bundestrainer "Jogi" Löw sagt, was ihn auf die Palme bringt)
"Ich stelle immer fest, dass die Spieler früher im Bett sind, wenn die Frauen im Hotel sind." (DFB-Teammanager Oliver Bierhoff während der Fußball-EM zum Familien-Besuch im Mannschaftshotel) (Im Bild: Bastian Schweinsteiger und Freundin Sarah Brandner)
"Es ist schön, wenn die Freundinnen mal ins Hotel kommen können und man früher ins Bett gehen kann." (Nationalspieler Philipp Lahm zum selben Thema)
"Immerhin bleibt die Schneefallgrenze so hoch, dass davon der EM- Spielbetrieb nicht negativ beeinflusst werden sollte. Selbst hoch geschlagene Flanken sollten ohne Vereisung des Balles im Strafraum ankommen." (Deutscher Wetterdienst vor der EM)
"Nee, allein der Gedanke schreckt mich schon. In kurzen Hosen da rumzulaufen, dass kann ich keinem mehr zumuten." (Franz Beckenbauer, warum er keine Lust hat, bei der EM zu spielen)
"Ein Trainer-Angebot aus Katar hatte ich schon. Aber da fehlen mir die Blumen rundherum." (Der zurückgetretene ehemalige Diskuswurf-Olympiasieger Lars Riedel im Juni zu seinen künftigen beruflichen Perspektiven)
"Der Frosch ist ins Milchglas gefallen. Jetzt kann er entscheiden, ob er ertrinken will oder so lange strampelt, bis aus der Milch Butter geworden ist und er raussteigen kann. Wir werden strampeln." (Frauen-Handball-Bundestrainer Armin Emrich)
"Willi hat mit Watte geworfen." (Box-Bundestrainer Adolf Angrick zum olympischen Erstrunden-Aus von Federgewichtler Wilhelm Gratschow) Man kann Watte aber auch essen!
"Wenn der Ball so aufgesprungen wäre, wie ich gedacht habe, hätte ich ihn gehalten, glaube ich." (Stuttgarts Torhüter Jens Lehmann im August über den ersten Gegentreffer beim 0:2 gegen Leverkusen am 2. Bundesliga-Spieltag)
"Wenn es hier nach Schweiß stinkt, bin ich das. Das Spiel war so aufregend." (BVB-Trainer Jürgen Klopp im September zu seinem Schalker Kollegen Fred Rutten auf dem Weg zur Pressekonferenz nach dem 3:3 im Derby)
"Ich beneide dich nicht, trink ein paar Wiesn-Maß heute Abend." (Rat von Bayern-Präsident Franz Beckenbauer an Trainer Jürgen Klinsmann im September nach dem 2:5-Heimdebakel gegen Bremen) ...
... "Ich nehme immer jeden Ratschlag von Franz gerne an, aber diesem werde ich nicht nachkommen." (Klinsmanns Antwort auf die Idee des Vereins-Präsidenten)
"Bitte nicht so schnell sprechen wie Hoffenheim gespielt hat." (Medienchef Andreas Kuhnt von Hannover 96 zu den Fragestellern in der Pressekonferenz nach dem 2:5 im Oktober gegen Hoffenheim)
"Wenn wir am Ende vor den Bayern stehen, steigen wir zu 100 Prozent nicht ab." (Hoffenheims Trainer Ralf Rangnick nach dem 5:2 in Hannover)
"Wir dürfen jetzt nicht den Sand in den Kopf stecken." (Mittelfeldspieler Zvjezdan Misimovic vom 1. FC Nürnberg im Februar nach dem mageren 1:1 gegen Hansa Rostock)
"Bis zum 1:0 haben wir gut gespielt. Leider fiel das Tor schon in der 6. Minute." (Leverkusens Sportdirektor Rudi Völler zum 2:0-Sieg in Frankfurt)
"Ich war sehr aufgeregt und musste vorher zweimal mehr pinkeln als sonst." (Trainer Hans Meyer zu seinem Comeback bei Borussia Mönchengladbach)
"Stell Dir vor, der zieht wirklich mal richtige Fußball-Schuhe an." (Bayern-Präsident Franz Beckenbauer über das rosafarbene Schuhwerk von Franck Ribéry und mögliche Leistungssteigerungen)
Österreichs Ski-Star Hermann Maier sagte über das bald vielleicht auf der Dopingliste stehende ...
... Potenzmittel Viagra: "Das betrifft unseren Sport nicht, weil bei uns nur keusch gelebt wird."
"Wir sind momentan gefühlter 19." (Trainer Armin Veh vom VfB Stuttgart drei Tage vor seiner Entlassung im November)
"Es ist eine Freude für mich, neben Uli (Hoeneß) auf der Bank zu sitzen - ...
... obwohl wir nicht immer einer Meinung sind." (Trainer Jürgen Klinsmann in einem dpa-Interview im Dezember über den Manager des FC Bayern München, der bei Spielen des deutschen Fußball- Meisters sein Bank-Nachbar ist)
Es geht natürlich auch anders ...
2005 präsentiert sich der "Beetle Blue Max" auf der Motor Show in Essen. Der umgebaute Käfer im Dragster Look wird von einem Bristol Siddeley Viper-Flugzeug-Triebwerk befeuert.
Ein sehr eigenwillig gestyltes Monotrace präsentiert sich 2004. Angetrieben wird das mit zwei unterschiedlich großen und breiten Reifen ausgerüstete Bike von einem Motor mit 1000 ccm Hubraum der 150 PS auf die Straße bringt.
Es wäre schade, wenn dieses Auto nicht Wirklichkeit werden würde.
Jeanette Biedermann durfte sich 2006 auf einem bizarren Motorrad im "Skelettdesign" zeigen.
Miss Germany, Isabelle Knispel muss 2006 fiktive Kühe auf der Ladefläche des "Hollywood Cowboy-Mobiles" füttern.
Was gehört noch zu einem gut getunten Auto? Richtig, der Sound. Hier wird eine 4000 Watt starke Anlage mit vier Subwoofern und zehn Hochtönern gezeigt. 2003 kostete der Spaß 6.000 Euro.
Nick Pugh zeigt 2003 seinen goldenen Roadster Xeno III, der zum Teil mit echtem Gold veredelt wurde. Das rund eine Million Dollar teure Auto wird von einem 500 PS starken V8-Rennboot-Motor angetrieben.
Auf einer richtigen Motor Show darf natürlich auch Harley-Davidson nicht fehlen. Hier die "Simply the Best". Auf der "Daytona Bike Week" 2002 wird das 45.000 Euro-Motorrad als schönstes Vehikel prämiert.
Ebenfalls 2002 zu bewundern, zwei ausgefallene Harley-Davidson Motorräder: Das 35.000 Euro teure "Pink Batmobile Bike" (l) mit Stilelementen aus den 50zigern und das "New Ness Patrol Bike" für rund 30.000 Euro.
Auch nicht zu verachten, dass 2008 vorgestellte "K-Wedge" Motorrad.
2006 wird der Lowrider-Truck "Sunset Dreams" präsentiert. Das Unikat hat vergoldete Speichen sowie ein komplett verchromtes Fahrwerk auf der Basis eines Chevrolet S10 Blazer.
Auch das Edelbike "JFK", eine Motorradhommage an John F. Kennedy, den 35. Präsidenten der USA, wurde 2008 in Essen ausgestellt.
Dieses Motorrad mit 48 Zylindern, gebaut von Simon Whitelock aus London, konnte 2003 in Essen bewundert werden.
2005 zeigte sich Rennfahrer Klaus Ludwig vom Fulda-Maybach-Prototyp Exelero begeistert. Ludwig hat mit diesen extra konzipierten Reifen einen Rekord von 352 km/h für Serienreifen aufgestellt.
Das modifizierte Boss Hoss Motorrad "Drachentöter" präsentiert 2007 in Essen vier seiner acht Auspufftöpfe. Das 150.000 Dollar teure Showbike hat sagenhafte 1100 PS.
Noch vor der Auto-Krise präsentiert der französische Autobauer Peugeot 2003 eine Designstudie.
Schon in der Realität angekommen ist 2003 das "Dragster-Raketenauto" mit 2500 PS. Grundlage für das Modell war ein Chevrolet aus dem Jahre 1939.
Total abgefahren kommt 2002 das "Gothic Coach Car" daher. Entworfen hat die fahrende Gothikkirche für die Crazy Car Ausstellung der Amerikaner Richard Fletcher.
Auf seinem Mono-Wheeler rast 2004 der US-Amerikaner Kerry McLean durch die Messehallen der Motor Show Essen.
Ebenfalls zu den fantasievollen Kuriositäten gehörte 2004 ein umgebauter Hummer H2 Get Real Geländewagen.
Das Heck eines getunten Mini wird 2005 in Essen der Öffentlichkeit vorgestellt.
Aber auch die Front des Zwerges wurde überarbeitet.
Ebenfalls 2005 zu sehen, der Lowrider "The Omen". Der rund 550 PS starke Chevrolet Straßenkreuzer aus dem Jahr 1938 wurde komplett umgebaut.
Den Wheelstander-Monstertruck "Backdraft Wheelie Firetruck" präsentiert 2006 der britische Konstrukteur Steve Murty. Das 20 Tonnen wiegende Ungetüm hat eine Leistung von über 500 PS.
"Phantoms" hat der Bildhauer William Burge aus Houston das Fahrzeug getauft, das er 2007 in Essen präsentiert.
Es ähnelt einem Bugatti Atlantic aus dem Jahr 1936.
Aber auch das Innenleben der Autos wird aufgewertet. Ein komplett verchromter Chevrolet Impala Motor strahlt 2007 auf der Messe.
Schöne Autos brauchen schöne Frauen? Denkste! Dennysou und Liane (l) beweisen 2008 das Gegenteil: "Hot cars don't need hot girls".
Basierend auf dem 2,9 Tonnen schweren, 4,80 Meter langen, zwei Meter breiten und hohen Hummer H2 baute Bill Carlton aus Houston (Texas/USA) im Jahr 2007 einen spektakulären, goldlackierten Lowrider.
Das bullige Bike mit Namen "All In" wird 2007 präsentiert. Es verfügt über gleich zwei T.P.-Motoren mit je zwei Liter Hubraum und Turbo-Aufladung.
Der Stola Prototyp aus Turin wird 2008 in Essen vorgestellt.
Auch die Designstudie "Sbarro Aero", vom Schweizer Designer Franco Sbarro wird 2008 auf der Motor Show vorgestellt.
Auf offener Straße sorgt der Schweizer mit seinem Bike für einiges Aufsehen.
Ein Audi A3 wird 2004 mit Flügeltüren und viel anderem Tuning präsentiert.
Die Beatles lassen 2004 grüßen. Der amerikanischen Showcar-Designers Richard Fletcher zeigt sein "Yellow Submobile" in Essen.
Der Lowrider "The Passion" präsentiert sich 2006 mit Flügeltüren.
Die Basis für das Unikat liefert ein VW Jetta.
Im Jahr 2006 bauten 18 Schüler, auf der Basis eines Volvos, dieses Kunstwerk aus Styropor, Perlen, Spiegeln und anderen Stoffen.
Bereits vor der Krise der Autoindustrie werden 2007 umweltfreundliche Flitzer gezeigt.
Das Concept Car Italdesign Giugiaro Vadho hat einem Wasserstoff-Achtzylinder von BMW.
Immer wieder ein Hingucker: Bugatti. Hier gleich drei. Der Typ 37 (vorne) von 1927, ein Typ 30 (l) von 1922 und einen ganz moderner Bugatti EB 110 S von 1997. In Essen 2004 zu sehen.
Bugatti 2008: Der Bugatti Gangloff (vorne), Baujahr 1936 und der nagelneue Bugatti Veyron für rund 1,2 Millionen Euro.
Angetrieben wird das Bike von einem V2-Zylinder-Motor mit 135 PS.
Aber auch dieses Bild gehört zu einer guten Motor Show. Mit Vollgas rast ein VW über eine Rennbahn in einer der Messehallen.
Schneller als die Polizei erlaubt?
Nicht wenn die Polizei selber getunt hat. Jedenfalls stellen sich die Beamten so ihre Einsatzfahrzeuge im Jahr 2009 vor.
Es muss ja nicht immer vier Räder haben. 2008 ist ein Forschungsmobil zu sehen, das von Lotus für eine Trans-Antarktis-Expedition gebaut wurde.
Ein besonders beliebter Bereich auf der Motor Show sind die Oldtimer. 2007 darf Miss Germany Nelly Marie Bojahr einen Mercedes 320n Special Roadster von 1937 streicheln.
Hier kann man(n) sich aussuchen, ob er sich mit Sophia und Taina oder mit dem Sbaro Pendolauto in die Kurven legen möchte. Sicherer ist das vierrädrige Motorrad. Dank seiner besonderen Radaufhängung bietet es extreme Stabilität.
Dass der Frauen-Fetisch Schuh auch Mobilität verleihen kann beweist 2002 der "High-Heel-Schuh" auf drei Rädern. Entworfen wurde der "Red Stiletto" vom Amerikaner David Crow.
Was zeichnet ein Auto unten herum aus? Die Felgen. Richtig!
Das Concept Car eXasis mit einer durchsichtigen Hightech-Polycarbonat Hülle wird 2008 vorgestellt.
Das mit Bioethanol angetriebene Zweizylindertriebwerk leistet 150 PS.
Noch eine Designstudie präsentiert Peugeot 2006. Ein Motorrad auf zwei überdimensionierten Rädern.
Wer wollte nicht schon immer mal einen Blick unter die Motorhaube eines Duesenberg von Murphy aus dem Jahre 1929 riskieren? Das rund 5,5 Millionen Euro wertvolle und 265 PS starke Sammlerstück war 2006 in Essen zu sehen.
Diese Konzeptstudie von Magna Steyr war 2008 zu sehen.
In der Kategorie "Zukunftsfahrzeuge" präsentierte sich 2003 dieses Jetcar.
Das ist "Rex the Rabbit". Der deutsche Rammler für die Straße wurde auf einen VW-Käfer aufgesetzt und war bereits 2001 eines der Highlight in Essen.
Die "Rennpappe" aus Zwickau, auch Trabant genannt, 1989 in Essen als Monster truck getarnt.
Ein amerikanisches Super bike abseits der Kult-Marke Harley präsentierte sich 2001 auf der Motor Show. Die "Arlen Ness" wird von 92 PS angetrieben und kostet 75.000 Dollar.
Bei dem Motorrad von Tom Wiberg aus dem schwedischen Göteborg stellt sich 1998 die Frage, ob es sich nicht eher um einen Traktor handelt. Das Bike wird mit einem 12 Zylinder Jaguar-Motor, der ganze 300 PS auf die Straße drückt, angetrieben.
Hier der My 38 Lowrider. Aufgebaut auf einen Chevrolet aus dem Jahre 1938. Zu sehen im Jahr 2004.
Die Studie des Pagani Zonda Roadster war ebenfalls 2004 auf der Motor Show zu sehen.
Hier noch einmal etwas Ausgefallenes aus dem Jahr 2003. Harrod Blank aus den USA zeigte seine fahrenden Musikbox "Pico de Gallo".
Der Tuner unter den Tunern: Ein Brabus Mercedes K8 bei der Motor-Show in Essen 2002.
2002 präsentiert Alfa Romeo den Brera in Essen. Der fahrfertige Prototyp mit Achtzylinder-V-Motor leistet 400 PS und fährt über 300 Km/h.
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Erstmals hat Martina Glagow als Frau Beck ein Weltcup-Rennen gewonnen und damit den vielversprechenden Saison-Auftakt der deutschen Biathletinnen in Östersund gekrönt. "Einfach Wahnsinn. Viermal Null und auch vom Laufen her war es gut", freute sich die Bayerin über ihren 14. Karriere-Erfolg. "Besser kann es nicht laufen. Auch die Ergebnisse der anderen sind sehr gut", sagte Bundestrainer Uwe Müssiggang. In allen drei Rennen schafften es seine Skijägerinnen auf das Podium, das Michael Greis am Sonntag als Vierter im Verfolgungsrennen knapp verpasste.
Magdalena Neuner war im Sprint am Samstag dank einer herausragenden Leistung am Schießstand auf Rang drei gestürmt. Bei schlechten Lichtverhältnissen patzte die Weltcup-Titelverteidigerin dann am Sonntag aber vor allem im liegenden Anschlag und beendete die Auftaktwoche nach sechs Strafrunden auf Rang 18. Kati Wilhelm kämpfte sich nach ihrem sechsten Platz im Sprint über die 10 Kilometer auf Rang vier vor und übernahm die Spitze der Weltcup-Gesamtwertung. Starke Fünfte in der Verfolgung wurde Andrea Henkel.
Starker deutscher Auftritt bei den Männern Auch Michael Greis bewies tolle Frühform. Der Olympiasieger wurde vier Tage nach seinem Einzel-Erfolg über die 20 Kilometer am Sonntag in der Verfolgung beim Sieg von Tomasz Sikora (Polen) nach nur einem Schießfehler starker Vierter. "Ich bin sehr zufrieden. So einen Start hatte ich mir erhofft, rechnen kann man damit aber nicht", sagte er. Die Oberhofer Christoph Stephan und Alexander Wolf sorgten mit den Plätzen sieben und acht für weitere Achtungserfolge. "Das ist ein hervorragender Einstieg", befand Bundestrainer Frank Ullrich.
Am Samstag war auch Magdalena Neuner noch hochzufrieden gewesen. "Dass so ein Super-Ergebnis rauskommt, ist absolut überraschend", wunderte sich die 21-Jährige. "Ich hatte einen harten Sommer, hatte viel mit meiner Gesundheit zu tun. Vor der Saison lag ich nochmal komplett zwei Wochen flach, wo ich gar nix machen konnte", sagte sie.
Wilhelm "nicht ganz bei der Sache" Einen schönen Sommer verlebte Martina Beck, die in der Saison 2002/2003 als erste deutsche Biathletin den Gesamtweltcup gewonnen hatte. "Kein Trainingstag ist ausgefallen. Ich war immer gesund und habe mich auf den Winter gefreut." Im Juli läuteten auch die Hochzeitsglocken, sie heiratete den früheren österreichischen Biathleten Günther Beck. In der Weltcup-Gesamtwertung hat die Mittenwalderin nach den ersten drei Rennen sieben Punkte Rückstand auf Kati Wilhelm (135/Zella-Mehlis). Titelverteidigerin Magdalena Neuner (114) ist Fünfte.
Kati Wilhelm hat in ihrem wahrscheinlich vorletzten Winter als Biathletin viel verändert. Gleich zwei neue Trainer sorgen für frischen Schwung. "Veränderungen locken mich aus der Reserve", sagte die 32-Jährige. Den durchaus möglichen Sieg im Verfolgungsrennen am Sonntag vergab sie durch insgesamt drei Fehler am Schießstand. "Beim dritten Schießen war ich wohl nicht ganz bei der Sache. Ich habe mehr auf den Stadionsprecher gehört, als mich auf mein Schießen zu konzentrieren", sagte sie.
(sid, N24)
07.12.2008 14:08 Uhr
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