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Genügsamer Nowitzki

Gehaltsverzicht für den Meistertitel

"Jeder will im Titelkampf dabei sein". Für seinen großen Traum ist NBA-Star Dirk Nowitzki sogar bereit, auf einen Teil seines Gehaltes zuverzichten.

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"Dirkules" Dirk Nowitzki sehnt sich nach dem Meistertitel.
Dirk Nowitzki wird die deutsche Fahne bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele 2008 in Peking tragen. "Es wird mir kalt den Rücken runterlaufen", sagte der Basketballer nach seiner Benennung durch den Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB).
Nowitzki folgt auf den Springreiter Ludger Beerbaum, der 2004 in Athen die Ehre hatte, als erster deutscher Sportler mit der Fahne ins Stadionrund zu laufen.
2000 bei den Olympischen Spielen in Sydney gab es eine deutsche Fahnenträgerin - die Kanutin Birgit Fischer.
Fischer ist die erfolgreichste deutsche Olympionikin der Sportgeschichte. Ihr erstes olympisches Gold gewann sie 1980 in Moskau, ihr letztes 2004 in Athen. Insgesamt wurde sie acht Mal Olympiasiegerin.
Als die Olympischen Spiele der Neuzeit 1996 ihr hundertjähriges Jubiläum feierten, trug der Fechter Arnd Schmitt die deutsche Fahne bei der Eröffnungsfeier in Atlanta.
1992 fanden die Olympischen Sommerspiele in Barcelona statt. Die gerade einmal 14 Jahre alte Franziska van Alsmick wurde dort zum neuen deutschen Schwimmstar. Fahnenträger war aber ein Ruderer: Manfred Klein.
In Seoul 1988 marschierten zwei deutsche Fahnen in das Stadion. Eine trug der westdeutsche Reiter Reiner Klimke (Archivbild von 1984), ...
... die andere hatte der ostdeutsche Kugelstoßer Ulf Timmermann in der Hand, der die damalige DDR zur Eröffnung der Olympischen Spiele anführte.
1984 in Los Angeles nahm die DDR nicht teil. Sie boykottierte die Spiele. Vier Jahre zuvor in Moskau war die BRD nicht angetreten. 1976 hieß der Fahnenträger der BRD Hans Günter Winkler (im Bild). Die DDR-Fahne trug der Leichtathlet Hans Reimann.
Dem Boxer Manfred Wolke (im Bild) oblag 1972 in München die Ehre, die DDR als Fahnenträger bei den Olympischen Spielen zu vertreten. Sein westdeutscher Gegenpart hieß Detlev Lewe und war Kanute.
Deutsche Fahnenträger 1968 in Mexiko-Stadt: Die Hürdenläuferin Karin Balzer aus Frankfurt an der Oder für die DDR (links im Bild 1964 im Duell mit der Russin Irina Press) und der Ringer Wilfried Dietrich für die BRD.
1964 in Tokio, 1960 in Rom und 1956 in Montreal liefen gesamtdeutsche Teams ins Stadion ein. Fahnenträger waren Ingrid Engel-Krämer (Wasserspringen/DDR) 1964, Fritz Thiedemann (Reiten/BRD; im Bild) 1960 sowie Thiedemann und Karl-Friedrich Haas 1956.
Da wird Bayern-Star Luca Toni noch mal nachzählen müssen: Die Fußballgehälter sollen gesenkt werden, und zwar um die Hälfte. Das finden jedenfalls 25,1 Prozent der Befragten.
Noch mehr, nämlich 31,4 Prozent sind der Meinung, dass Uli Hoeneß und seine Kollegen den Spielern 20 Prozent weniger überweisen sollten, ...
... und 18 Prozent der Befragten glauben, dass es für die hochbezahlten Fußballer wie Schalkes Rafinha auch 10 Prozent weniger im Geldbeutel tun.
21,6 Prozent der Bundesbürger sagen allerdings, dass Spieler wie Bayern-Juwel Franck Ribery genau richtig bezahlt werden, ...
... während ein Prozent tatsächlich der Meinung ist, Fußballspieler sollten noch mehr verdienen. Hoffenheims Neuzugang Timo Hildebrand hätte bestimmt nichts dagegen.
Keine Überraschung dagegen bei der Meisterumfrage: 47,3 Prozent setzen auf den FC Bayern München als Fußballkönig 08/09.
Hoffenheim liegt auf Rang zwei: Bei 26,5 Prozent der Menschen hat der Dorfclub aus dem Kraichgau die besten Chancen auf den Meistertitel.
Dann kommt lange gar nichts mehr: Nur zwei Prozent der Befragten glauben noch an einen Titelgewinn des HSV.
Noch geringer sehen die Chancen für den VfB Stuttgart ...
... und für Werder Bremen aus: Nur 1,8 bzw. 1,7 Prozent der Menschen erwarten diese Klubs am Saisonende ganz vorn.
Eine Führungposition der ganz anderen Art bekommt dagegen Energie Cottbus: Nach Einschätzung der Deutschen sind die Lausitzer heißester Abstiegskandiat (41,2 Prozent).
Knapp 35 Prozent der Befragten sehen auch Möchengladbach und Trainer Hans Meier auf dem besten Weg in die 2. Liga, ...
... und als dritter Absteiger kristallisiert sich laut Umfrage der VfL Bochum heraus (24,6 Prozent).
Weitere "gute Chancen" auf Liga 2 werden Arminia Bielefeld (21,4 Prozent), ...
... sowie dem Karlsruher SC (14,6 Prozent) eingeräumt. Auch wenn die KSC-Fans da natürlich ganz anderer Meinung sind.
Und auch Eintracht Frankfurt (11,4 Prozent) gehört zu den am häufigsten genannten Abstiegskandidaten.
Auf die Frage, wer derzeit der beste aktive Fußballer ist, gab es für 30,6 Prozent der Befragten nur eine Antwort: Nationalmannschaftskapitän Michael Ballack.
9,1 Prozent sehen in Bastian Schweinsteiger den besten Fußballer, hier mit Freundin Sarah Brandner - und "Schweini" übrigens rechts im Bild.
Gleich dahinter mit 8,6 bzw. 7,8 Prozent folgen die Vereinskollegen Miroslav Klose ...
... und Philipp Lahm.
Bayerns-Dauersorgenkind und Kölns größter Weihnachtswunsch, Lukas Podolski, wird von 6,4 Prozent derzeit favorisiert.
Keine Überraschung auch bei der Frage, wer in der Rückrunde der schärfste Rivale der Münchner Bayern sein wird: 73,3 Prozent tippen auf 1899 Hoffenheim, ...
... während 17,6 Prozent auf einen anderen Klinsmann-Jäger setzen.
Die Lichtgestalt des deutschen Fußballs, Franz Beckenbauer, wird nach wie vor als der beste deutsche Fußballer aller Zeiten angesehen. 30,5 Prozent der Befragten meinen das.
Platz zwei erreicht Uwe Seeler: 11,6 Prozent halten ihn für den besten deutschen Kicker.
Es folgen zwei weitere Weltmeister: Auf Rang drei liegt "Bomber" Gerd Müller (9,9 Prozent), vor ...
... Lauterns Urgestein, dem 2002 verstorbenen Fritz Walter (5,3 Prozent).
Auch ohne Weltmeistertitel schafft es Michael Ballack mit drei Prozent auf Platz fünf. Damit liegt er vor dem Ex-Kollegen ...
... und Torwart-Titan Oliver Kahn, den 2,8 Prozent der Menschen als besten Fußballerspieler einstufen.
Ebenfalls noch 2,8 Prozent sehen Jürgen Klinsmann als stärksten deutschen Kicker an.
46,1 Prozent der Befragten hätten sich in diesem Jahr mehr Bundesliga-Livespiele im frei empfangbaren Fernsehen gewünscht, ...
... während 48,9 Prozent der Meinung sind, dass der Fußball im Pay-TV gut aufgehoben ist.
Auch den neuen TV-Vertrag ab der Saison 09/10 findet eine große Zahl der Befragten gut (41,6 Prozent) und nur 21,3 Prozent lehnen ihn ab.
Allerdings kennen 37,1 Prozent der Befragten den Inhalt des TV-Vertrags gar nicht und mussten daher "weiß nicht" antworten.
Das nächste große Fußballereignis wird die WM 2010 in Südafrika sein. 42,4 Prozent sind der Meinung, dass die Welttitelkämpfe dort gut aufgehoben sind.
Die Mehrheit, nämlich 50,7 Prozent, glaubt dagegen, dass Südafrika kein geeigneter WM-Gastgeber ist (im Bild das noch im Bau befindliche WM-Stadion in Johannesburg).
Eindeutig sind die Meinungen, wenn es um das Fortbestehen der Formel 1 geht. 56,4 Prozent denken, dass die Königsklasse des Motorsports in Zeiten der Weltwirtschaftskrise keine Daseinsberechtigung mehr besitzt.
39,8 Prozent sind aber der Meinung, Lewis Hamilton und Co. sollten weitermachen, wie bisher.
Auch beim Thema Doping befürworten die Bürger eine härtere Gangart. 68,7 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass Dopingsünder wie Radprofi Stefan Schumacher lebenslang gesperrt werden sollten.
Nur 30 Prozent glauben dagegen, dass eine einmalige Sperre ausreichend ist, wie bei Reiter Christian Ahlmann, dessen Pferd Cöster bei Olympia 2008 gedopt war.
Im Gefängnis möchte man Dopingsünder wie Erik Zabel und Rolf Aldag aber lieber nicht sehen: 75,9 Prozent meinen, mit einer Haftstrafe sollten schwere Dopingvergehen nicht bestraft werden, ...
... während 21,6 Prozent dies befürworten.
Welche Sportart ist die populärste nach Fußball? Hier wurde Handball am häufigsten genannt, und zwar mit 42,5 Prozent ...
... deutlich vor der Leichtathletik (31,1 Prozent).
Beliebt bleibt auch Tennis (23,9 Prozent), das auf Rang drei und damit ...
... vor Schwimmen rangiert (20,4 Prozent).
Es folgen Basketball (18,9 Prozent), ...
... Reitsport (16,6) ...
... und schließlich die Formel 1 (13,5 Prozent).
Bei den Wintersportarten liegt Biathlon (33 Prozent) unangefochten an der Spitze.
Auch Ski Alpin hat noch immer einen hohen Stellenwert und kommt auf Rang zwei mit 21,4 Prozent, ...
... dicht gefolgt von Skispringen (21,1 Prozent). Hier sind die Popularitätswerte aber aufgrund der mäßigen deutschen Erfolge stark gesunken.
Auf den weiteren Plätzen folgen Langlauf (6,8 Prozent) ...
... Eiskunstlauf (3,5 Prozent), ...
... Bob (2,7 Prozent) ...
... und Eishockey mit 2,2 Prozent.
Hoffnung, dass die deutschen Skispringer unter dem neuen Trainer Werner Schuster wieder in die Weltspitze zurückkehren, haben 45,4 Prozent der Befragten, ...
... fast genauso viele denken allerdings, dass dies Martin Schmitt und Co. nicht gelingen wird (43,5 Prozent).
Eine deutsche Bewerbung für Olympische Winterspiele befüworten 59,9 Prozent, ...
... während sich 38, 9 Prozent für winterliche Höchstleistungen im eigenen Land nicht erwärmen können.
Deutlicher fällt dagegen das Ergebnis bei den Sommerspielen aus: 78,6 Prozent würden Olympia im Sommer gern in Deutschland sehen.
Nur 19,7 Prozent sind dagegen.
Erinnern Sie sich noch an die Handball-WM in Deutschland? Das war erst 2007, doch nur 37 Prozent konnten das Austragungsland korrekt benennen.
58,7 Prozent antworteten dagegen "weiß nicht". Das "Wintermärchen", das die Deutschen mit dem Titel im eigenen Land schrieben, ist offenbar nicht in den Köpfen haften geblieben.
Ähnlich sieht es auch mit der Popularität des Handball-Bundestrainers aus: nur 36,1 Prozent nannten Heiner Brand, ...
... während 63,1 Prozent keine Angaben machten konnten. Um das zu ändern muss sich Deutschland bei der Handball-WM im Januar 2009 in Kroatien mächtig reinhängen - und am besten den Titel verteidigen.

Für den ersehnten Titel würde Deutschlands Basketball-Superstar Dirk Nowitzki auf Millionen verzichten. Der Würzburger deutete gegenüber den Dallas Mavericks Gesprächsbereitschaft an, zugunsten von attraktiven Neuverpflichtungen in der Saison 2010/2011 der nordamerikanischen Profiliga NBA für weniger Geld aufzulaufen. "Ich bin definitiv bereit, diese Sache zu diskutieren. Jeder will im Titelkampf dabei sein. Wir werden sehen, was passiert", erklärte Nowitzki.

Nowitzki würde laut seines im Jahre 2011 auslaufenden Vertrages 21,5 Millionen Dollar verdienen. Aufgrund der von der Liga auferlegten Jahresgehaltsobergrenze könnte Dallas nur in neue Stars investieren, wenn Spieler des aktuellen Kaders weniger verdienen. Nowitzki würde im Fall einer Einigung seinen Vertrag kündigen und einen neuen Kontrakt zu veränderten Bedingungen unterzeichnen.

(sid, N24)

25.12.2008 13:16 Uhr

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