Wintersport: Tour de Ski

Axel Teichmann feiert zweiten Tour-Sieg

Der Thüringer Axel Teichmann hat die vierte Etappe der Tour de Ski gewonnen. Mit dem zweiten Sieg beim Weltcup kann er noch auf den Gesamterfolg hoffen.

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Axel Teichmann (vorn) hat das 15-km-Klassikrennen in Nove Mesto gewonnen.
Alle Augen sind auf Martin Schmitt gerichtet: Dank aufsteigender Form und zuletzt guten Weltcupergebnissen ist er plötzlich wieder zum deutschen Hoffnungsträger ...
... für die 57. Vierschanzentournee avanciert, die am Montag mit dem ersten Wertungsspringen in Oberstdorf endlich startet.
Es folgen Garmisch-Partenkirchen, Innsbruck und Bischofshofen: Zwei Länder, vier Schanzen, neun Tage - und das Ganze über den Jahreswechsel. Am Ende wird der König der Springer gekrönt, das macht den Reiz der Tournee aus.
Auf den Gesamtsieg hat Martin Schmitt aber allenfalls eine Außenseiterchance, als Topfavorit ist der Schweizer Simon Amman zu nenen.
Bei ihm läuft in der bisherigen Saison alles rund, vier Siege hat er bereits eingefahren. Es wäre der erste Tourneesieg für die Schweiz überhaupt. Die schärfste Konkurrenz kommt aus dem Nachbarland ...
... Österreich. Gregor Schlierenzauer hat den Sieg ebenso ins Auge gefasst, ...
... wie der Vorjahreszweite Thomas Morgenstern ...
... und Teamkollege Wolfgang Loitzl. Ihm gelang in der Qualifkation von Oberstdorf mit 135 Metern der weiteste Satz.
Welche Rolle Schmitt spielen kann, bleibt erst einmal abzuwarten. Fest steht, dass er die Vierschanzentournee in Deutschland wieder in den Blickpunkt der Öffentlichkeit gerückt hat. Magere Jahre liegen schließlich hinter den deutschen Springern, ...
... auch wenn Michael Neumayer die letzte Tour als Gesamtdritter beendete. Wahrgenommen haben das nur wenige.
In den vergangenen Jahren setzten andere die Maßstäbe, allen voran Rekordsieger Janne Ahonen. 2007/08 gewann er die Tournee zum fünften Mal.
Über viele Jahre hinweg war er das Maß der Dinge im Skispringen. Inzwischen hat er seine aktive Karriere beendet.
2006/07 jubelte ein Norweger: Schlierenzauer und Amman zogen den Kürzeren, Anders Jacobsen holte sich den Gesamtsieg.
Ein Novum 2005/06: Am Ende standen zwei punktgleich ganz oben: Janne Ahonen (r.) und der Tscheche Jakub Janda teilten sich den Sieg. Im Jahr davor siegte Ahonen ebenfalls.
Der Norweger Sigurd Pettersen ließ sich 2003/04 von seinen Kollegen durch die Luft wirbeln. An diesen Erfolg konnte er aber nicht wieder anknüpfen, ...
... derzeit startet Pettersen im Continental-Cup. Immerhin fährt er dort aber wieder Siege ein.
2002/03 war wieder - wie konnte es anders sein - Janne Ahonen am Zug.
Der letzte und der größte deutsche Triumph liegt bereits sechs Jahre zurück: 2002 holte sich Sven Hannawald den Gesamtsieg.
Er schaffte das, was bis dahin und auch danach keinem Skispringer gelungen war: Er gewann auf allen vier Schanzen der Tournee ...
... und versetzte Deutschland in ein kollektives Skisprung-Fieber.
Gemeinsam mit Martin Schmitt wurde Hannawld zum Teenie-Idol: Die beiden machten Skispringen besonders beim jüngeren Publikum salonfähig und bescherten dem Fernsehen Rekordeinschaltquoten.
2005 beendete Hannawald seine Karriere und wird seither nur noch mit solchen Fortbewegungsmitteln auf Schnee gesichtet.
Vorgänger Hannawalds in der Tourneesiegerhistorie war der Pole Adam Malyz, der 2000/01 die Tournee gewann.
Er ist der letzte Österreicher, der ganz oben auf dem Podium stand: Andreas Widhölzl siegte 1999/2000.
Im Jahr zuvor stand der erste Triumph für Janne Ahonen zu Buche, mit dem seine glanzvolle Karriere begann.
1997/98 gewann ein Japaner: Kazuyoshi Funaki holte sich den Gesamtsieg.
Überflieger 1996/97 wurde Primoz Peterka (l.) aus Slowenien, hier mit Dieter Thoma.
Bevor Janne Ahonen kam, war er der Rekordsieger bei der Vierschanzentournee: Jens Weißflog, der "Floh vom Fichtelberg". Von den Schanzen ist er einfach nicht wegzudenken, ebensowenig wie der damalige Dauerkonkurrent ...
... Dieter Thoma. Beide sind als Fernsehexperten auch weiterhin im Weltcupgeschehen dabei.
"Goldi" stand 1994/95 ganz oben: Der Österreicher Andreas Goldberger holte sich den Sieg.
Er war Weißflogs ärgster Rivale über viele Jahre: Der Norweger Espen Bredesen gewann die Vierschanzentournee 1993/94.
"Goldi", die Erste: Bereits 1992/93 war Andreas Goldberger der beste Skispringer bei der Tournee.
Im Jahr zuvor dominierte ein noch viel größeres Milchgesicht: Der Finne Toni Nieminen, damals gerade 16 Jahre alt. Er gehörte zu den ersten, die den V-Stil sprangen und Erfolge feierten.
Deutscher Jubel Anfang der 90er: Jens Weißflog war bester Springer 1992, im Jahr davor ...
...siegte Dieter Thoma.
1988/89 holte sich der Finne Risto Laakonen den Sieg, im Jahr davor triumphierte sein Landsmann Matti Nykänen (hier ein Foto aus dem Jahr 2002). Nykänen war in den 80er Jahren einer der Vorzeigespringer, ebenso wie ...
... der Österreicher Ernst Vettori, der die Tournee gleich zwei Mal hintereinander (1986 und 1987) gewann.
Sein Vorgänger, ebenfalls in doppelter Ausführung: Jens Weißflog. Er siegte 1984 und 1985, insgesamt kommt er damit auf vier Tourneesiege. Was seine Leistung noch bemerkenswerter macht: Ihm gelangen die Triumphe sowohl im V-Stil, wie auch ...
... Mitte der 80er Jahre noch im Parallelstil.
Faszination Biathlon: Die Sportart ist ein Phänomen.
Während anderen Wintersportarten die Sponsoren wegbrechen und die Zuschauer ausbleiben, sind die Biathlon-Rennen im Fernsehen ein Zuschauermagnet. Die Arenen - wie AufSchalke - prall gefüllt.
Der Sport fasziniert durch das Zusammenspiel von Natur und ...
... Sport oder anders ausgedrückt: ...
... dem Kampf Mann gegen Mann beziehungsweise Frau gegen Frau. Und das nicht nur ...
... mit Skiern auf der Strecke, sondern ...
... auch mit dem Gewehr am Schießstand.
Der Zuschauer ist hautnah dabei.
Ein weiterer Pluspunkt der Sportart: Die Stars der Szene kommen aus Deutschland und sind "zum Anfassen". Ein Autogramm der mehrfachen Weltmeisterin Martina Beck, ehemals Glagow, ist ...
... bei den Schlachtenbummlern ...
... genauso beliebt ...
... wie die bekannten Pins, die es an jedem Weltcup-Ort gibt.
Zur deutschen Dominanz in den vergangenen Jahren trugen etwa Stars wie Uschi Disl, ...
... Ricco Groß, ...
... Sven Fischer oder ...
... Superschütze Frank Luck ...
...ihr Scherflein bei. Zudem konnten sie in der Regel nach ihrem Karriereende adäquat ersetzt werden. Vor allem bei den Frauen stehen oft Deutsche auf dem Siegertreppchen - und da meist auf der obersten Stufe.
Neben den Thüringerinnen Kati Wilhelm (3x Olympiagold, 3x Weltmeistein), ...
... und Andrea Henkel (2x Olympiasiegerin, 6-fache Weltmeisterin) zählen vor allem ...
... Martina Beck (geb. Glagow; 3-fache Weltmeisterin) aus Garmisch-Partenkirchen und ...
... Magdalena Neuner aus Wallgau zu den absoluten Top-Stars.
Vor allem Magdalena Neuner (Spitzname "Gold-Lena") brachte dem Biathlon-Sport in Deutschland einen neuen Schub. In ihrer Debüt-Saison 2007/2008 wurde sie sowohl Doppel-Weltmeisterin bei den Juniorinnen, als auch Dreifach-Weltmeisterin bei den Frauen.
Neuner räumte in ihrer Debüt-Saison auch den Gesamt-Weltcup bei den Frauen ab. Und das trotz mäßiger Schießleistungen.
An Erholung war danach nur selten zu denken:
Neuner wurde zum "Juniorsportler des Jahres 2007" gewählt. Und auch ...
... die Auszeichnung zum "Sportler des Jahres 2007" erhielt die im Februar 1987 Geborene. Bei den Männern gewann Turner Fabian Hambüchen.
Auftritte in großen Fernseh-Shows waren die Folge.
Mit ihren Teamkolleginnen Andrea Henkel (M) und Kati Wilhelm (r.) ...
... war Neuner unter anderem 2008 bei "Wetten, dass ...?" in Erfurt.
Auf der Gästecouch saß damals auch Paris Hilton (l.).
Bei den Männern gewann mit Michael Greis 2006/2007 zuletzt ein Deutscher den Gesamt-Weltcup.
Der gebürtige Füssener wohnt seit Jahren in Nesselwang. Greis ist dreifacher Olympiasieger und Weltmeister.
Die Hauptkonkurrenten von Greis um die Weltcup-Einzel-, und um den Gesamtsieg kommen aus Russland und Norwegen. Stärkster Widersacher war in den vergangenen Jahren Ole Einar Björndalen.
Der Norweger gilt als der erfolgreichste Biathlet aller Zeiten. Er gewann beispielsweise bei den Olympischen Spielen 2002 in Salt Lake City alle vier ausgetragenen Biathlon-Wettbewerbe.
Mit Emil Hegle Svendsen erwächst Björndalen aber im eigenen Team bereits starke Konkurrenz.
Die deutschen Hoffnungen ruhen unter anderem auf Alexander Wolf (Oberhof), ...
... Michael Rösch (Zinnwald), ...
... Andreas Birnbacher, der für den SC Schleching startet, und ...
... dem Gräfenrodaer Daniel Graf.
Der Biathlon-Gesamtweltcup umfasst zehn Weltcup-Stationen und die WM, die in dieser Saison im südkoreanischen Pjöngjang stattfindet. Die Saisonhighlights sind dabei die Weltcup-Rennen in der Rennsteig-Arena in Oberhof (im Bild), ...
... in der Chiemgau-Arena in ...
... Ruhpolding und ...
... in Antholz (Italien).
Weltcup-Disziplinen sind dabei der Sprint, bei dem jeweils zwei Mal geschossen wird (je ein Mal liegend und stehend) und der bei den Frauen 7,5 Kilometer und bei den Männern 10 Kilometer lang ist. Gelaufen werden drei Runden - im sogenannten Skating-Stil.
Im Einzel geht es über 15 Kilometer bei den Frauen und 20 Kilometer bei den Männern. Es wird insgesamt vier Mal geschossen, jeweils zwei Mal liegend und stehend. Der Unterschied zum Sprint besteht darin, ...
... dass Fehlschüsse nicht mit Strafrunden sondern mit Strafminuten ausgeglichen werden. Im Einzel sind daher eher sichere Schützen bevorteilt, beim Sprint schnellere Läufer.
Eine weitere Weltcup-Disziplin ist die Verfolgrung. Dabei wird nach dem Einlauf und den Zeitabständen im Sprint gestartet: Der Sprint- oder Einzelsieger läuft als Erster los. Der Rest der Starter folgt in den jeweiligen Zeitabständen.
Bei der Verfolgung werden insgesamt fünf Runden gelaufen, es wird vier Mal geschossen - wieder jeweils zwei Mal liegend und stehend. Dasselbe Szenario gilt beim Massenstart-Wettbewerb. Allerdings starten hier die 30 Weltcupbesten gleichzeitig.
Königsdisziplin ist der Staffel-Wettbewerb. Jedes Land wird durch vier Athleten vertreten, die nacheinander ins Rennen gehen. Gelaufen werden jeweils drei Runden. Es wird ein Mal liegend und ein Mal stehend geschossen.
Bei Fehlschüssen darf insgesamt drei Mal nachgeladen werden. Sollte dann immer noch eine Scheibe nicht gefallen sein, muss eine Strafrunde pro Fehler gelaufen werden.
Der Staffel-Wettbewerb ist in etwa mit dem DFB-Pokal vergleichbar: Er hat seine eigenen Gesetze. Die Spannung bleibt meist bis zum letzten Läufer erhalten, da ein Patzer eines Starters durch die anderen aufgefangen werden kann.
Biathlon ist mehr als nur ein simpler Wintersport, Biathlon ist eine Frage der Konzentration und Nerven: Hat man sie im Griff, ...
... kann man den Sieg genießen!
Fußball dominiert die Sportwelt in vielen Staaten Europas, Afrikas, Südamerikas und Asiens. Doch nicht überall auf der Welt ist „Soccer“ die Sportart Nummer Eins. Auch im Sport gilt nämlich: Andere Länder, andere Sitten.
In den USA ist American Football ähnlich beliebt wie bei uns der Fußball. Beim Football geht es darum, einen eiförmigen Ball so weit wie möglich in das gegnerische Feld und bis an dessen Ende zu bringen. Für diesen „Touchdown“ gibt es nämlich die Punkte.
Starke Ähnlichkeit mit Football hat das besonders in Frankreich und Großbritannien beliebte Rugby. Dabei müssen die Spieler ebenfalls versuchen, den eiförmigen Ball an den gegnerischen Spielern vorbei zum Ende des Spielfelds zu tragen.
Die eigentliche Nationalsportart der USA ist Baseball. Auch in Kuba, Japan, Venezuela und Taiwan steht dieses Spiel ganz oben auf der Beliebtheitsskala.
Basketball gehört ebenfalls in den USA zu den beliebtesten Sportarten, aber auch auf den Philippinen und in den baltischen Ländern.
Eishockey gehört vor allem in Kanada, Russland, Tschechien, Schweden, der Schweiz und Finnland zu den beliebtesten Sportarten.
Hockey wird auch auf dem Rasen gespielt. Feldhockey ist die Nationalsportart von Indien. In anderen Ländern fristet die Sportart nur ein Schattendasein. Das Spielziel ist mit dem des Eishockeys identisch.
Cricket ist in Großbritannien, Indien und Pakistan äußerst populär. Zwei Schlagleute einer Mannschaft versuchen das so genannte „Wicket“, eine wackelige Konstruktion aus Holzstäben, mit ihren Holzschlägern vor den Ballwürfen der Gegner zu schützen.
Die irische Nationalsportart ist das Hurling. Ein Ball wird mit einem Holzschläger getragen oder geschlagen, mit den Füßen getreten oder mit der flachen Hand geschlagen.
Tischtennis ist bei uns nur ein gelegentlicher Zeitvertreib. In China ist es aber die absolut wichtigste Sportart. Die hektisch agierenden Spieler bringen es dabei auf wahre Rekordleistungen.
In Chinas kleinem Nachbarland, dem Königreich Bhutan, ist hingegen das Bogenschießen die angesagteste Sportart. Dabei wird aus einer Entfernung von bis zu 90 Metern auf eine Zielscheibe geschossen.
Ansonsten steht Asien ganz im Zeichen des Kampfsports. In Kambodscha und Laos ist das Kickboxen besonders beliebt. Es ist eine Mischung aus Karate und Boxen. Erlaubt sind neben Schlägen auch Tritte, mitunter auch unterhalb der Gürtellinie.
In Korea ist das Taekwondo die offizielle Nationalsportart. Der Kampfsport ähnelt der Karate, ist jedoch wesentlich schneller und dynamischer. Zudem wird mehr mit den Füßen und Beinen gearbeitet.
Kabaddi ist die Nationalsportart von Bangladesch. Ein Spieler muss so viele Gegner wie möglich durch Berührung „markieren“ und dabei die gesamte Zeit die Luft anhalten. Punkte gibt es für jeden „markierten“ Gegner.
In der Mongolei erfreut sich das Ringen großer Beliebtheit. Die Regeln entsprechen denen des europäischen Ringens. Die beiden Kontrahenten versuchen, den Gegner zu Fall zu bringen und dessen Schultern auf den Boden zu drücken.
Eine Variante des Ringens ist das Schwingen. Bei diesem Schweizer Nationalsport wird versucht, den Gegner auf den Rücken zu legen. Dabei werden spezielle Schwungtechniken verwendet.
Eine weitere eidgenössische Spezialität ist das Hornussen. Ein Spieler schlägt den „Hornuss“ mit einem Schläger auf das gegnerische Spielfeld. Die gegnerische Mannschaft versucht, diesen mit Schutzschilden aufzuhalten, bevor er den Boden berührt.
Beim kanadischen Nationalsport Lacrosse haben die Spieler Schläger, die an einem Ende ein Fangnetz besitzen. Damit wird der Gummi-Spielball gefangen, getragen, gepasst und ins Tor geschossen.
Der argentinische Nationalsport ist das Pato. Dabei stehen sich zwei Mannschaften auf Pferden gegenüber und versuchen, den Spielball in den gegnerischen Korb zu befördern. Ursprünglich wurde dafür eine lebende Ente verwendet.
In Chile gilt das Rodeo als Nationalsport. Die berittenen Teilnehmer müssen so schnell und so elegant wie möglich diverse Vierbeiner einfangen.
Nichts für Vegetarier: Beim Nationalsport von Kirgisistan, dem Buzkashi, wird ein Tierkadaver – eine tote Ziege oder ein Kalb – auf dem Spielfeld abgelegt. Reiter versuchen diesen an den anderen Spielern vorbei zum Schiedsrichter zu schaffen.
Da wird Bayern-Star Luca Toni noch mal nachzählen müssen: Die Fußballgehälter sollen gesenkt werden, und zwar um die Hälfte. Das finden jedenfalls 25,1 Prozent der Befragten.
Noch mehr, nämlich 31,4 Prozent sind der Meinung, dass Uli Hoeneß und seine Kollegen den Spielern 20 Prozent weniger überweisen sollten, ...
... und 18 Prozent der Befragten glauben, dass es für die hochbezahlten Fußballer wie Schalkes Rafinha auch 10 Prozent weniger im Geldbeutel tun.
21,6 Prozent der Bundesbürger sagen allerdings, dass Spieler wie Bayern-Juwel Franck Ribery genau richtig bezahlt werden, ...
... während ein Prozent tatsächlich der Meinung ist, Fußballspieler sollten noch mehr verdienen. Hoffenheims Neuzugang Timo Hildebrand hätte bestimmt nichts dagegen.
Keine Überraschung dagegen bei der Meisterumfrage: 47,3 Prozent setzen auf den FC Bayern München als Fußballkönig 08/09.
Hoffenheim liegt auf Rang zwei: Bei 26,5 Prozent der Menschen hat der Dorfclub aus dem Kraichgau die besten Chancen auf den Meistertitel.
Dann kommt lange gar nichts mehr: Nur zwei Prozent der Befragten glauben noch an einen Titelgewinn des HSV.
Noch geringer sehen die Chancen für den VfB Stuttgart ...
... und für Werder Bremen aus: Nur 1,8 bzw. 1,7 Prozent der Menschen erwarten diese Klubs am Saisonende ganz vorn.
Eine Führungposition der ganz anderen Art bekommt dagegen Energie Cottbus: Nach Einschätzung der Deutschen sind die Lausitzer heißester Abstiegskandiat (41,2 Prozent).
Knapp 35 Prozent der Befragten sehen auch Möchengladbach und Trainer Hans Meier auf dem besten Weg in die 2. Liga, ...
... und als dritter Absteiger kristallisiert sich laut Umfrage der VfL Bochum heraus (24,6 Prozent).
Weitere "gute Chancen" auf Liga 2 werden Arminia Bielefeld (21,4 Prozent), ...
... sowie dem Karlsruher SC (14,6 Prozent) eingeräumt. Auch wenn die KSC-Fans da natürlich ganz anderer Meinung sind.
Und auch Eintracht Frankfurt (11,4 Prozent) gehört zu den am häufigsten genannten Abstiegskandidaten.
Auf die Frage, wer derzeit der beste aktive Fußballer ist, gab es für 30,6 Prozent der Befragten nur eine Antwort: Nationalmannschaftskapitän Michael Ballack.
9,1 Prozent sehen in Bastian Schweinsteiger den besten Fußballer, hier mit Freundin Sarah Brandner - und "Schweini" übrigens rechts im Bild.
Gleich dahinter mit 8,6 bzw. 7,8 Prozent folgen die Vereinskollegen Miroslav Klose ...
... und Philipp Lahm.
Bayerns-Dauersorgenkind und Kölns größter Weihnachtswunsch, Lukas Podolski, wird von 6,4 Prozent derzeit favorisiert.
Keine Überraschung auch bei der Frage, wer in der Rückrunde der schärfste Rivale der Münchner Bayern sein wird: 73,3 Prozent tippen auf 1899 Hoffenheim, ...
... während 17,6 Prozent auf einen anderen Klinsmann-Jäger setzen.
Die Lichtgestalt des deutschen Fußballs, Franz Beckenbauer, wird nach wie vor als der beste deutsche Fußballer aller Zeiten angesehen. 30,5 Prozent der Befragten meinen das.
Platz zwei erreicht Uwe Seeler: 11,6 Prozent halten ihn für den besten deutschen Kicker.
Es folgen zwei weitere Weltmeister: Auf Rang drei liegt "Bomber" Gerd Müller (9,9 Prozent), vor ...
... Lauterns Urgestein, dem 2002 verstorbenen Fritz Walter (5,3 Prozent).
Auch ohne Weltmeistertitel schafft es Michael Ballack mit drei Prozent auf Platz fünf. Damit liegt er vor dem Ex-Kollegen ...
... und Torwart-Titan Oliver Kahn, den 2,8 Prozent der Menschen als besten Fußballerspieler einstufen.
Ebenfalls noch 2,8 Prozent sehen Jürgen Klinsmann als stärksten deutschen Kicker an.
46,1 Prozent der Befragten hätten sich in diesem Jahr mehr Bundesliga-Livespiele im frei empfangbaren Fernsehen gewünscht, ...
... während 48,9 Prozent der Meinung sind, dass der Fußball im Pay-TV gut aufgehoben ist.
Auch den neuen TV-Vertrag ab der Saison 09/10 findet eine große Zahl der Befragten gut (41,6 Prozent) und nur 21,3 Prozent lehnen ihn ab.
Allerdings kennen 37,1 Prozent der Befragten den Inhalt des TV-Vertrags gar nicht und mussten daher "weiß nicht" antworten.
Das nächste große Fußballereignis wird die WM 2010 in Südafrika sein. 42,4 Prozent sind der Meinung, dass die Welttitelkämpfe dort gut aufgehoben sind.
Die Mehrheit, nämlich 50,7 Prozent, glaubt dagegen, dass Südafrika kein geeigneter WM-Gastgeber ist (im Bild das noch im Bau befindliche WM-Stadion in Johannesburg).
Eindeutig sind die Meinungen, wenn es um das Fortbestehen der Formel 1 geht. 56,4 Prozent denken, dass die Königsklasse des Motorsports in Zeiten der Weltwirtschaftskrise keine Daseinsberechtigung mehr besitzt.
39,8 Prozent sind aber der Meinung, Lewis Hamilton und Co. sollten weitermachen, wie bisher.
Auch beim Thema Doping befürworten die Bürger eine härtere Gangart. 68,7 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass Dopingsünder wie Radprofi Stefan Schumacher lebenslang gesperrt werden sollten.
Nur 30 Prozent glauben dagegen, dass eine einmalige Sperre ausreichend ist, wie bei Reiter Christian Ahlmann, dessen Pferd Cöster bei Olympia 2008 gedopt war.
Im Gefängnis möchte man Dopingsünder wie Erik Zabel und Rolf Aldag aber lieber nicht sehen: 75,9 Prozent meinen, mit einer Haftstrafe sollten schwere Dopingvergehen nicht bestraft werden, ...
... während 21,6 Prozent dies befürworten.
Welche Sportart ist die populärste nach Fußball? Hier wurde Handball am häufigsten genannt, und zwar mit 42,5 Prozent ...
... deutlich vor der Leichtathletik (31,1 Prozent).
Beliebt bleibt auch Tennis (23,9 Prozent), das auf Rang drei und damit ...
... vor Schwimmen rangiert (20,4 Prozent).
Es folgen Basketball (18,9 Prozent), ...
... Reitsport (16,6) ...
... und schließlich die Formel 1 (13,5 Prozent).
Bei den Wintersportarten liegt Biathlon (33 Prozent) unangefochten an der Spitze.
Auch Ski Alpin hat noch immer einen hohen Stellenwert und kommt auf Rang zwei mit 21,4 Prozent, ...
... dicht gefolgt von Skispringen (21,1 Prozent). Hier sind die Popularitätswerte aber aufgrund der mäßigen deutschen Erfolge stark gesunken.
Auf den weiteren Plätzen folgen Langlauf (6,8 Prozent) ...
... Eiskunstlauf (3,5 Prozent), ...
... Bob (2,7 Prozent) ...
... und Eishockey mit 2,2 Prozent.
Hoffnung, dass die deutschen Skispringer unter dem neuen Trainer Werner Schuster wieder in die Weltspitze zurückkehren, haben 45,4 Prozent der Befragten, ...
... fast genauso viele denken allerdings, dass dies Martin Schmitt und Co. nicht gelingen wird (43,5 Prozent).
Eine deutsche Bewerbung für Olympische Winterspiele befüworten 59,9 Prozent, ...
... während sich 38, 9 Prozent für winterliche Höchstleistungen im eigenen Land nicht erwärmen können.
Deutlicher fällt dagegen das Ergebnis bei den Sommerspielen aus: 78,6 Prozent würden Olympia im Sommer gern in Deutschland sehen.
Nur 19,7 Prozent sind dagegen.
Erinnern Sie sich noch an die Handball-WM in Deutschland? Das war erst 2007, doch nur 37 Prozent konnten das Austragungsland korrekt benennen.
58,7 Prozent antworteten dagegen "weiß nicht". Das "Wintermärchen", das die Deutschen mit dem Titel im eigenen Land schrieben, ist offenbar nicht in den Köpfen haften geblieben.
Ähnlich sieht es auch mit der Popularität des Handball-Bundestrainers aus: nur 36,1 Prozent nannten Heiner Brand, ...
... während 63,1 Prozent keine Angaben machten konnten. Um das zu ändern muss sich Deutschland bei der Handball-WM im Januar 2009 in Kroatien mächtig reinhängen - und am besten den Titel verteidigen.
Was waren die Nation, Boris "Bobbele" Becker und Sandy Meyer-Wölden glücklich. Ein Traumpaar! Und verlobt hatten sie sich auch schon. Doch aus der Hochzeit wurde nichts.
Nur wenige Wochen nach der Verlobung trennten sich die beiden wieder.
Seither herrscht Rosenkrieg. Wer hat Schuld an dem Drama? Für Boris steht fest: "Auf meiner Seele ist herumgetrampelt worden."
Bei einem anderen Überraschungs-Promi-Pärchen läuft alles glatt. Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy angelte sich Model und Sängerin Carla Bruni, am 2. Februar heirateten die beiden.
Er hat die Macht, sie die Schönheit. Der Bürgermeister des 8. Pariser Arrondissements, Francois Lebel, urteilte folgerichtig: "Die Braut war in Weiß, sie war wunderschön, wie immer. Der Gatte war auch nicht schlecht."
Weniger glanzvoll war der Auftritt des Herrn rechts im Bild. Moderator Thomas Gottschalk schaute ganz schön belämmert drein, als der designierte Träger des Deutschen Fernsehpreises, Marcel Reich-Ranicki, verkündete:
"Ganz offen gesagt, ich nehme den Preis nicht an. Es ist schlimm, dass ich das erleben musste." Sein Auftritt löste ein weitreichende Debatte über die Qualität des deutschen Fernsehens aus. Mal sehen, ob sich 2009 etwas ändert.
Er hier trägt wahrscheinlich nicht dazu bei. Zur Reich-Ranicki-Posse sagte Pop-Titan Dieter Bohlen: "Wenn Reich-Ranicki alle als Dreck bezeichnet, dann ist das OK, weil er ja Euer Kulturpapst ist." Er selbst ist nämlich ähnlich schonungslos, wenn er ...
... in Casting-Shows die Kandidaten rund macht. Für sein Dafürhalten kann er sich das auch leisten: "Ich würde sogar ...
... ein Kilo Hackfleisch in die Charts kriegen." Traurig, aber wahr: Der Mann hat Recht.
Zu ernsthafteren Themen: Harald zur Hausen erfuhr im Oktober, dass er den Medizin-Nobelpreis erhalten würde. Vor Glückwünschen konnte sich der Forscher kaum retten. Zur Hausen freute sich sicherlich drüber. Schwer aber, ...
... da nicht die Bodenhaftung zu verlieren: "Mir wächst langsam ein Heiligenschein am Kopf." Glückwunsch nochmal, Herr zur Hausen!
Vorsicht, Hochkultur! Einmal im Jahr Jahr schaut die Welt auf Bayreuth, wenn dort die Wagner-Festspiele stattfinden.
Bei solch einer Medienpräsenz ist es kein Wunder, dass sich dort auch allerlei Prominenz tummelt. Auch die Kanzlerin und ihr Gatte gaben sich die Ehre. Doch manch einem geht das gegen den Strich.
Der Berliner Theaterintendant Claus Peymann sagte: "Bayreuth, das ist ein Tummelplatz für Deppen." Er meinte aber die Nachfolgeregelung bei den Festspielen.
Dieser Mann schockte die Welt: Inzest-Vater Josef Fritzl hat unter seinem Haus ein weitreichendes Tunnelsystem errichtet, in dem ...
... er seine Familie jahrelang eingesperrt hatte. Als der Fall bekannt wurde, drängelten sich die Medien im österreichischen Amstetten. Die Politik bemühte sich, ...
... den Imageschaden für Österreich zu minimieren. Bundeskanzler Alfred Gusenbauer: "Das können wir nicht akzeptieren. Es gibt keinen Fall Amstetten, es gibt keinen Fall Österreich, es gibt nur einen Einzelfall."
Erst Knut, dann Flocke: Das Nürnberger Eisbärenbaby entzückte kurz nach seiner Geburt die Menschen. Sein Gehege ...
... belagerten bei seinem ersten öffentlichen Freigang unzählige Fotografen. Nicht jedem passte die Aufmerksamkeit für den kleinen Knuddel.
Der Vorsitzende des Wal- und Delfinschutz-Forums, Jürgen Ortmüller, urteilte: "Flocke wird zum Affen gemacht." Wie das geht, fragt man sich da? Fell braun spritzen und das Klettern beibringen?
Neben dem Börsengang musste sich auch die Bahn mit Tierischem auseinandersetzen. Ende April verunglückte ein ICE, als er in der Nähe von Fulda in einem Tunnel in eine Schafherde raste.
Der sonst so abgebrühte Bahn-Manager Hartmut Mehdorn rang um Fassung: "So eine verrückte Idee, dass da plötzlich 60 Schafe im Tunnel stehen, das ist unmöglich."
Das englische Königshaus sorgte 2008 immer wieder für Schlagzeilen. Paparazzi verfolgten vor allem die beiden Prinzen William und Harry (hier mit Freundin Chelsy) auf Schritt und Tritt.
Harry musste nach Afghanistan, wurde aber aus Sicherheitsbedenken zurückbeordert. Zum Unmut Harrys: "Ich will nicht in Windsor rumsitzen. Ich mag England allgemein nicht so gerne. Und es ist schön, weit weg von all der Presse und den Zeitungen zu sein."
Leider im Jahr 2008 immer wieder ein Thema: Kindstötungen, oft in ostdeutschen Bundesländern. Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Wolfgang Böhmer provozierte dies zu einer umstrittenen Aussage:
"Es kommt mir so vor, als ob Kindstötungen - die es allerdings immer schon gab - ein Mittel der Familienplanung seien. Ich erkläre mir das vor allem mit einer leichtfertigen Einstellung zu werdendem Leben in den neuen Ländern."

Die Freude über den zweiten Tagessieg bei der Tour de Ski war kurz. Schon Minuten nach seinem Erfolg über 15 Kilometer im klassischen Stil im tschechischen Nove Mesto kehrte am Mittwoch die Skepsis ins Gesicht von Axel Teichmann zurück.

Mit den Gedanken war der Thüringer schon im neuen Jahr. "Der Sprint am Neujahrstag entscheidet darüber, ob ich mir noch Hoffnungen auf den Gesamtsieg machen kann", sagte der Bad Lobensteiner, nachdem er mit einem fulminanten Rennen in der Gesamtwertung auf Platz drei gestürmt war. Nach dem letzten Wettbewerb des Jahres 2008 betrug sein Rückstand auf den Führenden Dario Cologna aus der Schweiz nur noch 16,5 Sekunden.

Von Anfang an Druck gemacht

"Unsere Taktik sah vor, von Beginn an Druck zu machen. Axel hatte zwar nicht immer die Bestzeit, aber er war stets im Bilde und auf einer Wellenlänge mit den Führenden", sagte Heimtrainer Cuno Schreyl. Dabei gab es auch eine heikle Situation zu überstehen. Der Russe Wassili Rotschew, Zweiter in der Gesamtwertung, hatte sich an Teichmanns Fersen geheftet und folgte ihm wie ein Schatten.

"Er hat nie die Führungsarbeit übernommen, aber was sollte ich machen? Ich musste mein Tempo laufen", erzählte Teichmann, der aber den Russen unbewusst zermürbte. Als dieser die letzten 3,3 Kilometer allein laufen musste, verlor er 32,7 Sekunden.

Dabei hatte der Bad Lobensteiner kein besonders gutes Gefühl am Start. "Mein Ski war ziemlich glatt, wir mussten viel Wachs auftragen. Erst in den letzten beiden Runden ging es richtig gut", sagte der zweimalige Weltmeister.

"Ab jetzt alle für Axel"

Ob er sich auf den beiden letzten Etappen in Val di Fiemme auf ein starkes Team verlassen kann, bleibt fraglich. Am Mittwoch machte sich bei Tobias Angerer wieder eine leichte Erkältung bemerkbar. "Es ging sehr zäh, ich fühle mich nicht sonderlich", sagte der Vachendorfer, der 38. wurde. Der in der Gesamtwertung auf Rang 16 vorgerückte Jens Filbrich (Frankenhain) kündigte an: "Ab jetzt alle für Axel."

Bei den Frauen demonstrierte die Finnin Virpi Kuitunen über 10 Kilometer ihre Extraklasse in der klassischen Technik. Sie lief auf ihre zweitplatzierte Teamkollegin Aino Kaisa Saarinen über eine halbe Minute heraus und übernahm das Rote Trikot der Führenden.

Im deutschen Team überzeugte erstmals in diesem Winter Katrin Zeller (Oberstdorf) als Zwölfte. Dagegen büßten Evi Sachenbacher-Stehle (Reit im Winkl) und Claudia Nystad (Oberwiesenthal) in der Gesamtwertung Boden ein.

(Gerald Fritsche, dpa/N24)

31.12.2008 14:00 Uhr

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