Musikdownloads ohne DRM

Apple und Musicload verzichten auf Kopierschutz

Nach iTunes von Apple will nun auch der deutsche Anbieter Musicload bei den meisten seiner Musikdownloads auf den Kopierschutz verzichten. Die Branche begrüßt die Entscheidung.

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Video: Neues Preismodell - iTunes künftig ohne Kopierschutz
Der Schweizer Philippe Gerber hat sich einen Traum erfüllt.
Der Programmierer und Hobby-Pixelkünstler erschafft sich und ...
den Bewunderern seiner Kunst traumhafte virtuelle Schönheiten und ...
digitale Phantasiewelten, in denen ...
die Traumfrauen aus Nullen und Einsen ...
richtig zur Geltung kommen.
Die digitalen Schönheiten haben viele verschiedene Erscheinungsformen und ...
Charakteristika. Gemeinsam ist ihnen ihre verträumte bis sehnsüchtige Ausstrahlung.
Gerber entführt seine Phantasiegeschöpfe an mystische und romantische Orte.
Er unternimmt mit ihnen Ausflüge in Klöster oder ...
hüllt sie in das Licht der untergehenden Sonne.
Er lässt sie sehnsüchtig hinaus aufs Meer blicken oder ...
taucht ihre Körper in das Licht eines neuen Morgens.
Immer wieder suchen die virtuellen Traumfrauen auch den Blick des Betrachters.
Dieser soll so ein Teil der gleichsam fantastischen und ...
erotischen Welten werden.
Besonders in den Nahaufnahmen von Gerbers Traumfrauen ...
offenbart sich die Perfektion seiner digitalen Geschöpfe und ...
ihre unglaubliche Ausstrahlung.
Gerber Pixelschönheiten könnten kaum sinnlicher ...
und verführerischer aussehen.
In Gerbers Bildern vereinen sich dessen herkömmliche Zeichenkunst ...
und seine Begeisterung für die Computergrafik.
Die Werke entstehen auf der Grundlage von Gerbers Zeichnungen ...
aber unter Verwendung so genannter Render-Software.
Spezielle Software erlaubt das detailgenaue und ...
beinahe lebensechte Gestalten menschlicher Körper und Gesichter.
Andere Programme sorgen für die natürliche, romantische ...
und manchmal auch mystische Umgebung.
Während des so genannten Renderns wird die ...
photorealistische Darstellung unter Berücksichtigung von ...
Materialeigenschaften und Lichteffekten berechnet.
Das Ergebnis der langwierigen komplexen Arbeit sind ...
Grafiken, die fast wie Fotos wirken, jedoch ...
künstlerischer aussehen und beeindruckende Effekte zulassen.
Gerbers Arbeiten erinnern mitunter fast mehr an ...
klassische Gemälde als an hochmoderne virtuelle Kunst.
Bei der Auswahl der Kulissen für seine Pixelschönheiten ...
ist Gerber erfindungsreich. Mal präsentiert er sie im idyllischen Zitronenhain,
mal in einer antiken und ...
detailgetreu gestalteten griechischen Tempelanlage,
im Garten während des Sonnenuntergangs,
in einem malerischen und ...
mediteranen Innenhof oder ...
entspannt und sehnsüchtig dreinblickend ...
an die Mauer einer scheinbar verlassenen Côte-d´Azur-Villa gelehnt.
Bei seinen digitalen Akten achtet der Künstler auch darauf,
das Gleichgewicht zwischen Kunst und ...
Erotik zu wahren. Gerber stellt seine ...
betont weiblichen Schöpfungen nicht einfach entblösst zur Schau.
Er verbindet die Schönheit der virtuellen Frauen mit ...
malerischen Lichteffekten und einer ...
beeindruckenden Szenerie zu einer ...
sinnlichen Gesamtkomposition, zu ...
traumhaft schönen Bildern, die den Betrachter ...
zum Mitträumen einladen oder gar verführen.
Philippe Gerber sieht in seinen Geschöpfen ...
die photorealistische digitale Verbildlichung ...
seiner eigenen romantischen Gefühle und Sehnsüchte.
Gleichwohl betont der Künstler, dass ...
seine digitalen Schöpfungen für ihn ...
nur fiktive Wesen sind und immer bleiben werden.
Sie sind Ausdruck seines romantischen Wesens und ...
seiner Gefühle. Sie beherrschen diese jedoch nicht.
Gerbers erotische Pixelkunst hat schon in diversen ...
Spezial-Internetforen und auf Rendering-Websites ...
Awards abgeräumt und wurde für zahlreiche ...
weitere Auszeichnungen nominiert.
Der Hobby-Pixelkünstler hat sich in der Computergrafik-Szene ...
längst einen Namen gemacht.
Seine traumhaft schönen Geschöpfe bleiben hingegen ...
häufig namenlos. Für Philippe Gerber sind sie einfach ...
"Elle", "She" oder "Sie" - die digitale Traumfrau.

Bewegung bei Musik-Downloads im Internet: Nach Apples Online-Laden iTunes will nun auch Musicload einen Großteil seines Repertoires ohne Kopierschutz verkaufen. Die Tochterfirma der Deutschen Telekom kündigte an, vom 1. April an mehr als 95 Prozent der Lieder ohne Beschränkungen anzubieten. Der Bundesverband Musikindustrie begrüßte den Schritt der beiden Unternehmen, die in Deutschland die größten Anbieter von legalen Musik-Downloads sind.

Alle großen Plattenfirmen unterstützten die Initiative, sagte ein Musicload-Sprecher. Das Unternehmen hat nach eigenen Angaben rund 6,5 Millionen Titel im Angebot, davon derzeit rund 3 Millionen ohne Beschränkungen durch Digital Rights Management (DRM). Fast alle Lieder seien künftig im MP3-Format verfügbar. Ein flexibleres Preismodell sei im Gespräch, aber noch nicht beschlossen. Musicload ermöglicht den Plattenfirmen bereits jetzt, unterschiedlich hohe Preise zu verlangen, die Spanne reicht von 79 Cent bis 1,99 Euro für ein Lied.

Apple preschte vor

Marktführer Apple hatte am Dienstag auf der Messe Macworld Expo in San Francisco vorgelegt und angekündigt, über iTunes künftig einen Großteil der Lieder ohne Kopierschutz anzubieten - darunter auch das Repertoire der großen Plattenfirmen EMI, SonyBMG, Warner und Universal. Damit können Nutzer ihre Musik beliebig oft und auf beliebige Geräte kopieren. Bislang war die Nutzung deutlich eingeschränkter, so liefen die Stücke aus iTunes größtenteils nur auf den Apple-Geräte iPod und iPhone.

Im Gegenzug geht der Konzern aus Kalifornien auf die Forderung der Plattenfirmen ein, Lieder nicht mehr zum Einheitspreis von 99 US-Cent anzubieten, sondern eine Differenzierung zu ermöglichen. Wer bereits gekaufte Dateien vom Kopierschutz befreien will, muss dafür eine "Aktualisierung" in Höhe von 30 US-Cent zahlen.

Branche lobt Entscheidung

Der Bundesverband Musikindustrie, der Interessenverband der deutschen Plattenfirmen, begrüßt den Schritt der beiden Anbieter. Durch die Differenzierung sei es nun möglich, dass die Plattenfirmen "auf die Begehrlichkeiten des Marktes reagieren können", sagte Geschäftsführer Stefan Michalk. Neue Titel ließen sich nun zu höheren Preisen als bisher anbieten. "Wesentliche Teile des Umsatzes werden mit dem aktuellen Repertoire gemacht", betonte Michalk - somit ergebe sich für die Anbieter die Chance, höhere Einnahmen zu erzielen. Konsumenten könnten dagegen ältere Lieder auch für geringere Preise kaufen.

Ob der Verzicht auf einen Kopierschutz dem Markt einen Schub geben werde, könne man erst in einigen Monaten beurteilen. "Die Konsumenten dürfen aber jetzt nicht denken, dass man machen kann, was man will", sagte Michalk. Die Verbreitung der ungeschützten Dateien über Tauschbörsen bleibe verboten. Der Umsatz mit Musik aus dem Internet lag im vergangenen Jahr in Deutschland Schätzungen zufolge bei rund 78 Millionen Euro - ein Plus von 30 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

(dpa, N24)

07.01.2009 17:56 Uhr

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