Das Wirtschaftsteam des künftigen US-Präsidenten Obama hat sich viel vorgenommen: In zwei Jahren sollen 3,5 Millionen neue Stellen geschaffen werden. Allerdings wurden schon Rechenfehler eingeräumt.
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Das Wirtschaftsteam des künftigen US-Präsidenten Barack Obama will in den kommenden zwei Jahren 3,5 Millionen neue Stellen schaffen. Das von Obama vorgeschlagene Rettungspaket für die Wirtschaft im Umfang von rund 775 Milliarden Dollar könne vermutlich für diese Zahl neuer Jobs sorgen, hieß es in einer am Samstag vorgelegten Analyse des Beraterteams. Die Experten räumten allerdings ein, dass es mögliche Abweichungen von ihren Berechnungen geben könne.
Ohne schnelles Handeln könne die Rezession nach Expertenansicht Jahre dauern und die Arbeitslosenquote in den zweistelligen Bereich klettern, mahnte Obama am Samstag in seiner wöchentlichen Rundfunkansprache, die auch bei YouTube veröffentlicht wurde. Nach Einschätzung seines Beraterteams wären ohne das Rettungspaket bis zum Ende der Rezession weitere drei bis vier Millionen Stellen bedroht.
Arbeitslosenquote im Dezember bei 7,2 Prozent
Im Dezember stieg die Arbeitslosenquote in den USA auf 7,2 Prozent, laut den am Freitag vom Arbeitsministerium in Washington veröffentlichten Daten gingen 2008 insgesamt 2,6 Millionen Stellen verloren. "Es ist nicht zu spät, den Kurs zu ändern - aber nur, wenn wir sofortige und drastische Maßnahmen ergreifen", betonte Obama. Erstes Ziel sei, Arbeit zu schaffen und die Wirtschaft zum Laufen zu bringen.
Hilfe für Arbeitslose zugesichert
Obama sicherte zu, dass neben der Schaffung von Stellen auch Hilfe für Arbeitslose und von der Krise betroffene Familien auf seinem Programm stehe. Der künftige Präsident plant ein Konjunkturpaket in Höhe von rund 775 Milliarden Dollar. Es enthält unter anderem Steuersenkungen über zwei Jahre hinweg sowie öffentliche Investitionen und Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen. Investiert werden soll unter anderem in alternative Energien und den Ausbau von Schulen und Universitäten.