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Ungeklärte Todesursache

800-m-Läufer Rene Herms tot gefunden

Er war sechsmaliger Deutscher Meister, nahm an den Olympischen Spielen teil - jetzt wurde 900-m-Läufer Rene Herms tot in seiner Wohnung gefunden. Über die Ursache wird noch gerätselt.

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Mittelstreckler Rene Herms bei den Olympischen Spielen 2004 in Athen: Das Halbfinale war einer seiner größten sportlichen Erfolge.
Die Olympischen Spiele im August 2008 waren Spiele der Superlative.
Ob groß oder klein, ...
... Chinese oder Finnin - Olympia 2008 war ein voller Erfolg. Das ist auch an den Einschaltquoten zu erkennen:
Allein die gigantische und spektakuläre Eröffnungsfeier im "Vogelnest" verfolgten 840 Millionen Chinesen live vor dem Fernseher.
Zwei Wochen brannte das olympische Feuer im "Vogelnest" und leuchtete den Sportlern aus aller Welt bei ihren Höchstleistungen.
Unangefochtener Star von Olympia 2008 in Peking ist Michael Phelps.
Der 23-Jährige verzauberte die Öffentlichkeit mit seinem unnachahmlich-eleganten Schwimmstil.
Der Amerikaner fischte insgesamt acht Goldmedaillen aus dem olympischen Schimmbecken. Rekord! 1972 hatte Phelps' Landsmann Mark Spitz sieben Mal Gold gewonnen.
Die Spannweite von Phelps' Armen beträgt mehr als zwei Meter.
In Peking schwamm der "Außerirdische" sieben Weltrekorde.
Auf "lediglich" drei Weltrekorde brachte es der Jamaikaner Usain Bolt.
Über 100 m lief "Lightning Bolt" die Fabel-Zeit von 9,69 Sekunden. Eine noch bessere Zeit verschenkte der Sprinter, weil er bereits nach 80 m das Tempo aus seinem Lauf nahm.
Dennoch düpierte er seine Konkurrenz, wie das Zielfoto beweist. Das brachte Bolt Kritik von vielen Seiten ein, auch von IOC-Präsident Jaques Rogge.
Über 200 m siegte "Gold-Bolt" erneut - wieder mit einem Weltrekord. Ob es an den goldfarbenen Puma-Spikes lag? Die ersten Doping-Vorwürfe machten die Runde.
Bolt ließ sich davon aber nicht beirren und siegte auch noch mit Jamaikas 4x100-m-Staffel. Insgesamt gewann Jamaika sieben goldene Lauf-Medaillen.
Dass Jamaika so golden punkten konnte, lag auch an der Schwäche der US-Athleten. Lediglich über 400 m konnten sie überzeugen. Über 100 m wurde Walter Dix zwar Dritter, die Staffel schied aber nach einem katastrophalen Wechselfehler vor dem Finallauf aus.
Auch Deutschlands Leichtathleten enttäuschten bei Olympia in Peking. Egal ob Hammerwurf-Weltmeisterin Betty Heidler...
... oder Stabhochspringer Tim Lobinger - beide scheiterten bereits frühzeitig. Heidler im Vorkampf und Lobinger bei seinen wohl letzten Olympischen Spielen in der Qualifikation.
Für Lichtblicke sorgten die beiden deutschen Hochspringer Raul Spank (5.) und Ariane Friedrich (7.). Beide konnten allerdings nicht in die Medaillenentscheidungen eingreifen. Bei Friedrich hatte der "Po-Muskel zugemacht".
Im Hochsprung der Frauen holte sich überraschend die Belgierin Tia Hellebaut mit im ersten Versuch übersprungenen 2,05 m Gold.
Ebenfalls übersprungene 2,05 m hatte Favoritin Blanka Vlasic aus Kroatien auf ihrem Konto. Da sie aber mehr Fehlversuche auf ihrem Konto hatte, reichte es nur für Silber. Es war die erste Niederlage der Kroatin nach 34 Siegen in Folge.
Ähnlich dominant war die Russin Elena Isinbaeva vor den Olympischen Spielen in ihrer Disziplin, dem Stabhochsprung der Frauen. In Peking musste sie dann zwar kämpfen...
... gewann aber dennoch Gold...
... mit übersprungenen 5,05 m.
Neuer Weltrekord - der insgesamt 24. ihrer Karriere. Sie will aber noch mehrere nachlegen. Ihr Ziel: Sergej Bubka zu überholen, der insgesamt 35 Mal Weltrekord gesprungen war.
Im Stabhochspringen der Männer zog der Russe Jewgeni Lukjanenko nach einem harten Kampf gegen den Australier Steve Hooker (im Bild) den Kürzeren. Hooker gewann das erste Olympia-Stabhochsprung-Gold für Australien mit neuem olympischen Rekord von 5,90 m.
Deutschlands einzige Medaille bei den Leichtathletik-Wettbewerben im Pekinger "Vogelnest" holte die Speerwerferin Christina Obergföll: Bronze.
Auch Chinas Leichtathleten mussten Medaillen-Ausfälle verkraften. Einen Schockzustand unter den Chinesen löste Hürdensprinter Liu Xiang aus.
Das fest eingeplante Gold Lius scheiterte an einer kränkelnden Achillessehne. Liu (r.) musste bereits im Vorlauf über 110 m Hürden die Segel streichen.
Sein Abgang aus dem "Vogelnest" ist eines der Bilder dieser Olympischen Spiele.
Ebenso wie die Tränen seines Trainers...
... und die Trauer unter seinen Millionen Fans.
Die Werbeikone Liu musste sich danach vorwerfen lassen, nicht "gut genug" trainiert zu haben.
Besser machte es der zweite chinesische Star Yao Ming.
Der NBA-Star brachte mit seinen Körben vor allem das deutsche Basketball-Team zur Verzweiflung.
Zwar hatte es Deutschlands Dirk "Dirkules" Nowitzki in der Schlussphase des vorentscheidenden Spiels gegen China in der Hand, seine Mannschaft noch einmal ins Spiel zu bringen. Sein Dreier kurz vor dem Ende blieb aber am Korb hängen.
Deutschlands Basketballer waren damit bereits in der Vorrunde gescheiert und der olympische Traum von Dirk Nowitzki vorbei.
Nowitzki hatte bei der Eröffnungsfeier die Ehre, die deutsche Fahne zu tragen und die 435 deutschen Sportler ins Stadion zu führen. "Es war gigantisch", sagte er später dazu.
Bei der Abschlussfeier wurde dann einer Kanutin die Ehre zuteil, Deutschlands Olympioniken ins "Vogelnest" zu führen: Katrin Wagner-Augustin.
Sie gewann mit dem Vierer-Kajak der Frauen (u.a. mit Fanny Fischer - der Nichte Birgit Fischers) Gold und zudem noch Bronze im Kajak-Einer.
Dennoch war das Abschneiden in Peking für den Deutschen Kanu-Verband mit insgesamt sieben Medaillen, davon nur zwei Mal Gold, das schlechteste seit 24 Jahren. Der vierfache Olympiasieger Andreas Dittmer ging beispielsweise leer aus.
Nichts vorzuwerfen haben sich aber die Kanuten Christian Gille und Tomasz Wylencek, die nach ihrem Canadier-Zweier-Rennen sogar ärztliche Hilfe brauchten. Wylencek hatte einen Kreislaufkollaps erlitten.
Auch die deutschen Ruderer enttäuschten, allen voran das "Flaggschiff" des Verbands, der Achter. Er erreichte nicht einmal das Finale.
Auch die deutschen Schwimmer schwammen lange Zeit hinterher. Doch dann sprang die Berlinerin Britta Steffen ins Wasser...
... und tauchte mit zwei Goldmedaillen wieder auf.
Ein Traum wird wahr.
Insgesamt gewannen deutsche Athleten in Peking 16 Goldmedaillen. Dabei waren Überraschungen wie der Triathlon-Triumph von Jan Frodeno...
... oder der Start-Ziel-Sieg der Mountainbikerin Sabine Spitz oder auch...
... das erste deutsche Gold im Modernen Fünfkampf seit den Olympischen Spielen 1936 in Berlin durch Lena Schöneborn.
Erwartet worden war dagegen das Gold der Dressur-Reiter-Equipe oder der Hockey-Herren.
Die Hockey-Herren holten das einzige Gold bei den Ballsportarten. Sowohl die Handballer (Trainer Brand im Bild), als auch die Basketballer oder die Volleyballer enttäuschten.
Im Handball konnten auch die Frauen nichts reißen: Aus in der Vorrunde. (Im Bild: Grit Jurack).
Sportlich überzeugen konnten auch die Beach-Volleyballer(innen) nicht - auch wenn sie eine gute Figur bei ihren Spielen machten. (Im Bild: Laura Ludwig)
Die Fußballerinnen, Weltmeister und angereist um Olympia-Sieger zu werden, wurden "nur" Dritte - zum dritten Mal in Folge. (Im Bild: Simone Laudehr)
Bei den Fechtern gab es zwei Mal Gold zu bejubeln: Im Florett-Einzel durch Benjamin Kleibrink und im Degen-Einzel durch Britta Heidemann (im Bild).
Im Judo kürte sich Ole Bischof zum Olympiasieger, im Kanu-Slalom wurde Alexander Grimm Erster und auch der "stärkste Mann" der Spiele kommt aus Deutschland: Matthias Steiner widmete seinen Sieg seiner vor einem Jahr bei einem Autounfall gestorbenen Frau.
Im Turnen konnte Fabian Hambüchen die in ihn gesetzten Erwartungen nicht erfüllen. Mit zwei Patzern am Reck - im Team-Mehrkampf und im Einzel-Mehrkampf - verspielte er jede Medaillenchance.
Am Barren wurde Deutschlands Vorzeige-Turner dann Vierter. Und auch an seinem Lieblingsgerät, dem Reck, musste er lange warten, bis...
... er sich endlich das lang ersehnte Edelmetall umhängen konnte: Bronze.
Dominiert wurden die Turn-Wettbewerbe - bei Frauen und Männern - von den Chinesen. Der Stolz war ihnen bei den Siegerehrungen anzusehen. (Im Bild: Yang Wei)
Bei den Turnerinnen aus China halten sich hartnäckig die Gerüchte, dass so manche von ihnen nich nicht bei den "Frauen" hätten starten dürfen. Die Geburtsdaten sollen überprüft werden.
Peinlich für China war auch der "Milli Vanilli"-Auftritt bei der Eröffnungsfeier. Wegen ihrer schiefen Zähne durfte Yang Peiyi zwar singen, aber auf der Bühne stand ein anderes Mädchen - des schönen Scheins wegen.
Für einen Skandal bei Olympia in Peking sorgte der Kubaner Angel Valodia Matos im Taekwondo. Im Bronze-Kampf rastete der 31-Jährige aus und versetzte dem Schiedsrichter Chakir Chelbat einen Tritt vor den Kopf. Matos wurde lebenslänglich gesperrt.
Zehn Dopingfälle soll es bisher in Peking gegeben haben. Unter anderem wurde die polnische Siebenkämpferin Ludmilla Blonska (im Bild) erwischt. Der Olympia-Zweiten droht nun als Wiederholungstäterin eine lebenslange Sperre.
Etwa 5.000 Tests wurden während der Spiele durchgeführt. Erwischt wurde dabei auch das deutsche Pferd Cöster von Spring-Reiter Christian Ahlmann.
Ganz ohne Doping konnte die beinamputierte Südafrikanerin Natalie du Toit überzeugen. Sie schwamm im Langstrecken-Rennen der Frauen mit und wurde 16.
Unvergessen wird auch der Auftritt des schwedischen "Tischtennis-Opas" Jörgen Persson bleiben. Der 42-Jährige war als Vierter bester Nicht-Chinese im Männer-Turnier.
Deutschlands Tischtennis-Künstler Timo Boll hatte schon vorher die Segel streichen müssen.
Im Team-Wettbewerb erkämpfte sich Boll aber gemeinsam mit Dimitrij Ovtcharov und Christian Süß (v.l.n.r.) Silber - der größte Erfolg für Deutschland seit 16 Jahren.
Eine andere Bestmarke setzte Kirsty Coventry: Sie gewann eine Gold- und drei Silbermedaillen. Das war die gesamte Olympia-Ausbeute Simbabwes.
Zwei Medaillen bei zwei Starts heimste der Schweizer Radsportler Fabian Cancellara ein: Gold im Einzelzeitfahren und Bronze im Straßenrennen an der chinesischen Mauer.
Für die Sportgymnastin Almudena Cid waren es die vierten Olympischen Spiele. Die 28-jährige Spanierin könnte theoretisch auch noch 2012 in London die Bänder schwingen.
Bei allen Olympischen Spielen seit 1992 hat der russische Wasserspringer Dmitri Sautin (im Bild) eine Medaille gewonnen. Mit Juri Kunakow erkämpfte er Silber im Synchronspringen vom 3-m-Brett.
Für eine der schönsten Nebensachen der Welt...
... hatte der australische Wasserspringer Matthew Mitcham vor dem letzten Durchgang im Finale vom 10-m-Turm keine Augen. 114 Punkte konnte er maximal mit seinem letzten Sprung holen. 108 hätte er für den Sieg gebraucht.
Am Ende wurden es mehr als 112 und Mitcham sicherte die erste australische Goldmedaille im Wasserspringen. Insgesamt gewannen die Sportler von Down Under 14x Gold, 15x Silber und 17x Bronze.
Deutschland siegte 16 mal, gewann 10 Silber- und 15 Bronzemedaillen - insgesamt also 41x Edelmetall. Kein Grund für die Fans die Köpfe hängen zu lassen. Vor vier Jahren in Athen waren es insgesamt zwar 49 Plaketten, aber nur 13x Gold gewesen.
Chinas Sportler erkämpften 51x Gold und insgesamt 110 Medaillen. Kein Wunder, dass das "Reich der Mitte" zufrieden mit den Olympischen Spielen in Peking sind. Da ändern auch die Proteste für ein freies Tibet nichts daran.
Das Olympia in Peking auch einen politischen Aspekt hatte, bewiesen auch die Beach-Volleyballerinnen Andrezza Chagas (Rtvelo) aus Georgien, die Russinen Alexandra Shiryaeva und Natalya Uryadova sowie die Georgierin Cristine Santanna (Saka)...
... die mit einer freundschaftlichen Umarmung eine Friedensgeste an die Führer ihrer beiden Staaten schickten und so gegen den Kaukasus-Konflikts demonstrierten. IOC-Präsident Rogge ließ sich hingegen nicht zu einer Äußerung diesbezüglich hinreißen.
Die nächsten Olympischen Sommerspiele finden 2012 in London statt. Großbritannien hat in Peking gezeigt, dass die Sportler vorbereitet sind: 19x Gold, 13x Silber und 15x Bronze. Eine der Goldmedaillen holte Bahn-Sprinterin Victoria Pendleton.
Die 29. Olympischen Spiele in Peking sind vorbei. Zum Abschluss feierte sich das "Reich der Mitte" mit einer spektakulären Show noch einmal selbst.
Der farbenprächtige Auftritt, bestehend aus...
... luftigen Elementen...
... und chinesischer Akrobatik, ...
... war eine mehrstündige Reminiszenz an die gezeigten sportlichen Leistungen in Peking, die...
... kaum jemanden kalt gelassen haben dürften (Ausnahmen bestätigen die Regel).
Die Farbenpracht des "Vogelnests"...
...wird vielen Athleten...
... in Erinnerung bleiben - egal ob sie aus...
... Frankreich,...
... Kanada,...
... den USA oder, ...
... wie die Katrin Wagner-Augustin, aus Deutschland kommen. Die Kanutin war die deutsche Fahnenträgerin bei der Abschlussfeier.
IOC-Präsident Jaques Rogge sprach von "außergewöhnlichen" Spielen,...
... die mit einem riesigen Feuerwerk offiziell beendet wurden.
Das "Vogelnest" erstrahlte mitten in der Nacht in neuem Glanz.
Das Olympische Feuer indes erlosch.
Es wird - abgesehen von den Olympischen Winterspielen 2010 in Vancouver - erst bei den Sommerspielen 2012 in London wieder erstrahlen.
Die Hauptstadt des Vereinigten Königreichs bot bereits in Peking einen kleinen Vorgeschmack auf Olympische Spiele nach britischer Art.
Neben einem gemeinsamen Auftritt der Sängerin Leona Lewis mit Roger Plant von Led Zeppelin...
... schoss Fußball-Star David "Becks" Beckham einen Ball ins Publikum.
In London selbst wurde vor dem Buckingham Palast gefeiert - ganz nach dem Motto: Zai jian Peking 2008 - Hello London 2012.

Der deutsche Sport ist geschockt, die Leichtathletik trauert um einen großartigen Athleten: Der Tod von 800-Meter-Läufer René Herms hat für Bestürzung gesorgt. Der 26 Jahre alte Leichtathlet von der LG Braunschweig war leblos in seiner Wohnung in Lohmen nahe dem sächsischen Pirna gefunden worden. Der sechsmalige deutsche Meister, der 2004 im olympischen Halbfinale stand, hinterlässt seine Ehefrau Steffi, die in Hannover arbeitet und am Samstag nicht zu Hause war. Nachdem Herms am Samstagvormittag nicht ans Telefon gegangen war, hatte ihn seine Schwiegermutter gefunden.

"Es gibt keinen Verdacht auf eine Straftat, Fremdeinwirkung oder Suizid", sagte Polizeisprecher Mike Niebel in Dresden. Am Montag sollen die genauen Todesumstände geklärt werden. Eine Obduktion ist angekündigt, außerdem wollen die Beamten noch einmal die Wohnung inspizieren.

"Das ist ein Schock"

"Ich bin vom Tod tief betroffen. René Herms war ein Ausnahmeathlet. Für die deutsche Leichtathletik ist es ein schwerer Verlust", sagte DLV-Präsident Clemens Prokop. "Das ist ein Schock. Er war ein riesen Typ. Jetzt muss man abwarten, was die Ursache war. Das ist unfassbar. Es hatte sich gerade wieder alles eingepegelt mit der Trainingsgruppe, und er war das Zugpferd", bedauerte der Generalsekretär des Landessportbundes Sachsen, Ulf Tippelt, den Tod von Herms.

Herms hatte am Freitagabend nach Aussage des zweiten Vorsitzenden der LG Braunschweig, Bernhard Bröger, noch trainiert. "Da war alles in Ordnung. Als ihn dann aber später sein Trainingskamerad noch anrief, war er telefonisch nicht mehr zu erreichen. Noch vor kurzem hat er einen Laktattest gemacht. Und die Werte sollen sehr gut gewesen sein, hat er mir berichtet", sagte Bröger, der wie alle anderen nach Ursachen für den plötzlichen Tod sucht. Allerdings warnen alle vor fahrlässigen Spekulationen wie einer möglichen Herzmuskelentzündung, die mehrfach als mögliche Todesursache genannt wurde. Herms hatte zwischen Weihnachten und Neujahr an einem grippalen Infekt laboriert.

"No risk, no fun"

Herms galt als besonders ehrgeizig. Sich selbst beschrieb er als humorvoll und ehrlich. Der Fan von schnellen Autos und Computern hatte als sein Lebensmotto "Gewinnen ist schön, aber nicht alles im Leben. No Risk, No Fun" ausgegeben. Auf seiner Internetseite dachte er über sein Leben nach. "Ich möchte später einmal sagen können, das ich aus meinem Leben was gemacht habe, ohne dabei etwas zu bereuen", schrieb der Student, der erst seit 1999 Leistungssport betrieb.

(dpa, N24)

12.01.2009 06:45 Uhr

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