Zehntausende fliehen

Israel verschärft Angriffe in Gaza

Der israelische Verteidigungsminister Barak hat nach dem Beschuss des UN-Hauptquartiers in Gaza-Stadt "schwere Fehler" eingeräumt. Dennoch setzten israelische Truppen ihre Angriffe unvermindert fort.

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Auf dem UN-Gelände, auf dem das Hauptquartier des Flüchtlingshilfswerks, weitere Büros und eine Schule liegen, schlugen drei Granaten ein.
Video: Gaza-Krieg - Setzt Israel verbotene Phosphor-Waffen ein?
Video: Gaza-Reportage - Deutsch-Palästinensischer Arzt
Weltweit gehen Hunderttausende auf die Straßen, um gegen die israelische Militäroffensive im Gazastreifen zu protestieren.
Mit lauten Sprechchören, Flaggen und Transparenten …
… zeigt man Solidarität mit den Palästinensern.
In den meisten Fällen rufen islamische Organisationen zu den Aktionen auf.
In vielen deutschen Städten, wie Berlin, Düsseldorf, …
… Frankfurt am Main und Bremen …
… protestieren die Menschen gegen den israelischen Militäreinsatz. Neben den brennenden israelischen Fahnen greifen die Demonstranten …
… zu drastischen Symbolen, um ihre Wut zum Ausdruck zu bringen.
Das Konterfei des amtierenden US-Präsidenten George W. Bush darf natürlich nicht fehlen. Die USA werden als Feinde angesehen, weil sie im Nahost-Konflikt auf Seiten Israels stehen.
Die muslimischstämmigen Indonesier bringen klar und deutlich ihre Meinung zur israelischen Bodenoffensive zum Ausdruck. Der Schuhwurf auf George W. Bush wird gern aufgegriffen.
Auch bei syrischen Protestaktionen gegen Israel dient Bush als beliebter Sündenbock.
Kinder gehen verkleidet als Hamas-Kämpfer auf die Straßen, wie hier bei Demonstrationen im Libanon.
In Beirut geht die Polizei mit Wasserwerfern gegen die aufgebrachte Menge vor.
Mit welchen Mitteln man gegen Israel kämpfen will, machen die Demonstranten deutlich: Entweder mit Raketen oder …
… mit Selbstmordanschlägen, wozu die Hamas bereits aufgerufen hat.
Muslimische Filipinos verurteilen die Israelis als Terroristen und Schlächter.
In Thailand macht sich die Verzweiflung auch …
… unter der muslimischstämmigen Bevölkerung breit, die mit lauten Sprechchören zum Ausdruck gebracht wird.
Ein leiser, aber auch wirkungsvoller Protest in der Schweiz und …
… in den Niederlanden.
Pro-Palästinensische Demonstrationen gibt es auch in Warschau.
In Istanbul rufen Zehntausende Türken am Sonntag in Sprechchören "Tod für Israel" und "Wir sind alle Palästinenser".
Demonstranten auf dem Istanbuler Caglayan-Platz verfolgten auf einem Bildschirm Live-Bilder des arabischen Nachrichtensenders Al-Dschasira aus dem Gazastreifen.
In Paris kommt es nach einer Kundgebung zu Krawallen. Hunderte Randalierer setzen in der Innenstadt Autos in Brand.
In Griechenland brennen Flaggen und Plakate.
Auch in Italien werden israelische Transparente verbrannt.
Auf den Straßen kommt es zu Massentumulten.
In Großbritannien versammeln sich in rund 20 Städten mehr als 10.000 Menschen zu Protestaktionen. Prominente Demonstranten: Menschenrechts-Aktivistin Bianca Jagger (r.) und Sängerin Annie Lennox (l.).
In London bewerfen Demonstranten das Eisentor, das den Regierungssitz Downing Street Nummer 10 abschirmt, mit Hunderten von Schuhen.
Im australischen Melbourne gingen neben 3000 anti-israelischen Demonstranten auch mehrere hundert Menschen auf die Straße, die Israel unterstützten.
Seit dem 27. Dezember fallen im Gazastreifen die Bomben.
Israel setzt seine Militäraktion gegen die Hamas mit neuen ...
Bombardierungen in Gaza-Stadt und entlang der ägyptischen Grenze fort.
Die Ziele sind überwiegend Stellungen und Gebäude der Hamas, die Israel für Raketenangriffe auf israelische Siedlungen in den vergangenen Wochen und Monaten verantwortlich macht.
Bei den Angriffen wurden bisher bereits über 300 Palästinenser getötet.
Mehr als 1000 Menschen wurden mitunter schwer verletzt.
Mit bloßen Händen suchen die Menschen in den Trümmern ...
nach Überlebenden. Doch die Versorgung der Verletzten ist schlecht. Die Krankenhäuser sind überlastet.
Auch die Feuerwehren sind mit den zahlreichen ...
Explosionen und Bränden völlig überfordert.
Oftmals resignieren die Helfer angesichts des Ausmaßes der Zerstörung.
Viele Bewohner Gazas ergreifen die Flucht. Doch wo sie sicher sind, wissen sie nicht.
Die israelischen Bomben und Raketen haben Teile von ...
Gaza-Stadt und anderen Städten in Trümmerfelder verwandelt.
In den Ruinen und unter den Schutthaufen suchen die Bewohner ...
nach Opfern und nach den wenigen Dingen, ...
die unversehrt geblieben sind.
Viele haben durch die Luftangriffe beinahe alles verloren.
Mit wenigen Habseligkeiten versuchen sie, zumindest sich selbst zu retten.
In der gesamten arabischen Welt ist die Empörung ...
über den Militäreinsatz groß. Proteste gab es unter anderem in ...
der Türkei, im Libanon und in Ägypten.
Auch Politiker zahlreicher westlicher Staaten sowie die ...
Vereinten Nationen forderten ein Ende der Kämpfe.
In Jerusalem und im Westjordanland protestierten ...
Palästinenser gewaltsam gegen Israel und ...
die Luftangriffe im Gazastreifen.
Die israelische Polizei und Armee ging hier mit Tränengas und Gummigeschossen gegen die Demonstranten vor.
Auch Palästinenserpräsident Mahmud Abbas kritisierte das israelische Vorgehen, machte aber gelichzeitig die Hamas mitverantwortlich für die Gewalteskalation.
Israels Ministerpräsident Ehud Olmert und Außenministerin Zipi Livni kündigten an, die Militäroperation zunächst unbefristet fortzusetzen.
Entlang der Grenze zum Gazastreifen hat Israel inzwischen ...
auch Bodentruppen und schweres Kampfgerät versammelt.
Tausende israelische Reservisten wurden einberufen. Nach den Luftangriffen steht ...
der Gazastreifen nun womöglich vor einer umfassenden Bodenoffensive.
Es war angekündigt und kam dennoch überraschend: Israel hat sich im Gazastreifen mit voller Härte gegen den andauernden Raketenbeschuss der Hamas gewehrt.
Am Samstagvormittag begannen die israelischen Bombardements in Gaza-Stadt, Rafah und in anderen Städten und Siedlungen im Gazastreifen.
Das Ziel der Angriffe waren Stellungen der radikalislamischen Hamas und ihrer Milizen.
Getroffen wurden wie stets jedoch auch viele unbeteiligte Zivilisten.
Fast 200 Menschen sollen nach Informationen von Rettungskräften bei den Luftangriffen getötet worden sein.
Hunderte weitere wurden teilweise schwer verletzt. Ganze Häuserkomplexe wurden in Schutt und Asche gelegt.
Verzweifelt und mit einfachsten Mitteln werden Opfer aus den Trümmern geborgen.
Die Rettungskräfte sind völlig überfordert. Sie können teilweise nicht erreicht werden, da das Handynetz ausgefallen ist.
Anwohner flüchten. Wo sie vor dem Bombenhagel sicher sind, wissen die meisten jedoch nicht.
Wo die israelischen Bomben fallen, hinterlassen sie nur noch ein Trümmerfeld.
Am Platz eines früheren Hamas-Gebäudes steht jetzt kaum noch ein Stein auf dem Anderen.
Die Feuerwehrleute und Rettungskräfte können kaum noch etwas retten. Opfer werden mit Decken und Tüchern abtransportiert.
Die Detonation einer israelischen Missile-Rakete im nördlichen Gazastreifen. In Gaza-Stadt und Rafah explodierten Dutzende der Geschosse.
Vor dem Shifa-Krankenhaus in Gaza-Stadt werden die Toten auf dem Boden abgelegt.
Es sind zu viele um sie im Inneren des Gebäudes unterzubringen.
Zudem wird der Platz für die große Zahl der Verletzten gebraucht.
Dicht an dicht drängen sich die Männer, Frauen und Kinder, warten darauf, medizinisch versorgt zu werden.
Und die Zahl der Neuankömmlinge im Krankenhaus reißt nicht ab.
Immer neue Verletzte werden in das schon überfüllte Krankenhaus in Gaza-Stadt gebracht.
Große Teile von Gaza-Stadt und Rafah gleichen nach den Angriffen einem Trümmerfeld.
Überall lodern Flammen, quillt beißender Rauch empor.
Verzweifelt und wütend machen sich die Menschen ein Bild von der Zerstörung oder ...
suchen in den Trümmern nach Opfern und dem wenigen Unzerstörten.
Die israelische Regierung begründet ihr Vorgehen mit dem Beschuss israelischer Siedlungen durch Raketen der Hamas.
Die Hamas hatte den Waffenstillstand mit Israel rund eine Woche vor der derzeitigen Gewalteskalation einseitig aufgekündigt.
Die israelischen Bombardements dürften die antiisraelische Stimmung in den Palästinensergebieten wieder voll entfacht haben.
Schon protestieren auch im Westjordanland Palästinenser gegen die israelischen Militärübergriffe.
Hier ist es bisher noch zu keiner Eskalation der Gewalt gekommen.
Die Polizei begnügt sich mit dem Einsatz von Tränengas und Gummigeschossen. Die weitere Zuspitzung der Situation, insbesondere im Gazastreifen, dürfte jedoch nur eine Frage der Zeit sein.
Die Ermordung von mehr als sechs Millionen Juden in Nazi-Deutschland lassen den Ruf nach einem eigenen Staat für die Überlebenden lauter werden.
Tausende Holocaust-Überlebende flüchten nach Israel.
Am 14. Mai 1948 wird Israel auf einem Teil des britischen Mandatsgebietes in Palästina gegründet.
Einen Tag später beginnt der israelisch-arabische Krieg, aus dem Israel 1949 als Sieger hervorgeht. Etwa 700.000 Palästinenser müssen in arabische Länder flüchten.
Nach der Verstaatlichung des Suez-Kanals durch Ägypten beginnt 1956 der Suez-Krieg, in dem Israel von Frankreich und Großbritannien unterstützt wird. Die Angreifer müssen sich aber unter dem Druck Washingtons und Moskaus zurückziehen.
Der israelische Geheimdienst spürt 1960 in Argentinien Adolf Eichmann auf, einen der Hauptverantwortlichen des Judenmordes in Europa. Er wird in Israel zum Tode verurteilt und gehenkt.
1969 beginnt der dritte israelisch-arabische Krieg, genannt der Sechs-Tage-Krieg. Israel besetzt die Sinai-Halbinsel, den Gazastreifen, das Westjordanland, Ost-Jerusalem und die Golan-Höhen.
Ariel Scharon (l.) kommandierte im Sechs-Tage-Krieg die mächtigste Panzerdivision an der Sinaifront. Für seine Erfolge wurde er befördert.
Aussöhnung: Israels Regierungschef Begin (r.) und Ägyptens Staatschef Sadat unterzeichnen 1978 in Washington die Camp-David-Verträge, sechs Monate später ist der israelische-ägyptische Friedensvertrag (1979) perfekt.
Wegen der Aussöhnung mit Israel wird Ägyptens Staatschef Sadat am 6. Oktober 1981 während einer Militärparade in Kairo erschossen.
1982 marschiert die israelische Armee in den Libanon ein. Sie vertreibt die Palästinensische Befreiungsorganisation (PLO) von Jassir Arafat aus Beirut. Die israelischen Truppen besetzen den Süden des Landes. Rückzug im Jahr 2000.
Arafat (l.) muss 1982 nach Tunesien fliehen. Er richtet einen neuen PLO-Sitz im Exil in Tunis ein. Im Bild ist er mit dem damaligen tunesischen Außenminister Ben Yahia zu sehen.
Der ehemalige israelische Nukleartechniker Mordechai Vanunu erklärt 1986, dass sein Land Atomwaffen besitzt. Dies wird von Israel nie bestätigt oder dementiert. Allgemein wird angenommen, dass Vanunus die Wahrheit sagt.
1987: Die Palästinenser in den besetzten Gebieten erheben sich, die erste Intifada beginnt.
Israel und die PLO unterzeichnen 1993 eine Grundsatzerklärung zur palästinensischen Autonomiebehörde. Es kommt zum historischen Händedruck zwischen Regierungschef Jizchak Rabin und Jassir Arafat.
Jizchak Rabin wird am Abend des 4. November 1995 während einer großen Friedenskundgebung ermordet. Ein jüdischer Fundamentalist schoss auf ihn.
Im September 2000 beginnt die zweite Intifada.
Der angekündigte Besuch des damaligen Oppositionsführers Ariel Scharon auf dem auch für Moslems heiligen Tempelberg wurde von Palästinensern zum Anlass genommen, einen Aufstand zu beginnen.
Drei Jahre später (2005) zieht sich Israel aus dem Gazastreifen zurück.
Im vergangenen Jahr übernimmt die radikale Palästinenserorganisation Hamas die Kontrolle im Gazastreifen. US-Präsident George W. Bush verkündet das Ziel eines israelisch-palästinensischen Vertrages bis Ende dieses Jahres.

Ungeachtet intensiver Bemühungen um eine Feuerpause hat Israel am Donnerstag die Angriffe in der Stadt Gaza dramatisch verschärft. Während UN-Generalsekretär Ban Ki Moon und Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier sich in Tel Aviv um Vermittlung bemühten, beschoss die israelische Armee in Gaza das UN- Hauptquartier, ein Krankenhaus sowie ein Haus mit internationalen Medienbüros.

40.000 Menschen auf der Flucht

Bodentruppen rückten am 20. Tag der Offensive massiv in Richtung Stadtzentrum vor. Etwa 40.000 Einwohner waren nach UN-Angaben auf der Flucht und versuchten, etwa in UN-Schulen und Gebäuden von Hilfsorganisationen Schutz zu finden. Ban zeigte sich bei einer Pressekonferenz in Tel Aviv empört über den Beschuss des UN-Hauptquartiers. Er habe das der israelischen Führung deutlich gemacht. Der Sprecher des UN-Hilfswerks UNRWA, Adnan Abu Hasna, stellte im israelischen Radio nachdrücklich fest, dass zum Zeitpunkt des Beschusses im Umfeld des UN-Hauptquartiers keine militanten Aktivitäten zu beobachten gewesen seien.

Barak: Beschuss war "schwerer Fehler"

Ban sagte Verteidigungsminister Ehud Barak habe ihm gegenüber unterstrichen, der Beschuss sei ein "schwerer Fehler" gewesen. Der UN-Generalsekretär erklärte gleichzeitig, alle Bestandteile für eine Waffenruhe im Gazastreifen seien vorhanden und diese werde "in absehbarer Zeit" erwartet. Steinmeier, der auf seiner zweiten Vermittlungsmission in kürzester Zeit Gespräche in Israel führte, verwies auf die Bedeutung einer sofortigen Feuerpause. "Ich habe den Eindruck, dass man auch in Israel weiß, dass wir zu einem Ende der Kampfhandlungen kommen müssen." Bundeskanzlerin Angela Merkel sagte in Berlin, wegen der humanitären Lage müsse Druck gemacht werden.

Phosphorbomben schlugen ein

In dem UN-Gebäude in Gaza, das auch ein riesiges Treibstofflager für die UN-Fahrzeuge beherbergt, waren nach Angaben von UN-Mitarbeitern drei Phosphorbomben eingeschlagen. Etwa 700 Menschen mussten evakuiert werden. Die UN-Hilfsorganisationen stellten alle Tätigkeiten in Gaza ein. Im Al-Kuds-Krankenhaus in Gaza, das ebenfalls beschossen wurde, brach ein Brand aus. Nach Angaben der israelischen Ärzte für Menschenrechte saßen am Nachmittag etwa 40 Ärzte, Sanitäter und viele Patienten in dem Gebäude fest.

1063 Tote und 5000 Verletzte seit Kriegsbeginn

Die Zahl der seit Beginn der israelischen Offensive vor fast drei Wochen getöteten Menschen beträgt nach Angaben der Gesundheitsbehörde in Gaza 1063. Mehr als 5000 seien bei den Angriffen verletzt worden. Am Donnerstag schlug eine israelische Granate auch in einem Hochhaus ein, in dem mehrere Medienunternehmen, darunter die Nachrichtenagentur Reuters sowie der Fernsehsender Al-Arabija, ihre Büros haben. Dabei sollen zwei Mitarbeiter des emiratischen Fernsehsenders Abu Dhabi TV verletzt worden sein. Die Auslandspressevereinigung (FPA) in Israel protestierte gegen den Beschuss des Gebäudes. Zugleich rief sie die Weltmedien dazu auf, kein vom israelischen Militär zur Verfügung gestelltes Bild- und Video-Material zu verwenden, bis dieses sich für den Angriff auf das Mediengebäude entschuldigt.

Panik in der Bevölkerung

Das israelische Vorrücken löste in der Bevölkerung Panik aus. Panzer standen nach Augenzeugenberichten nur noch eineinhalb Kilometer vom Stadtzentrum entfernt. Im ganzen südlichen Stadtgebiet brannten demnach zahllose Wohnungen und Autos. Die Bevölkerung in den Hochhäusern im Stadtteil Tell al-Hawa zeigte sich voller Angst und Verzweiflung. Menschen riefen von Balkonen um internationale Hilfe. Ambulanzen und Sanitäter konnten das Gebiet wegen der schweren Kämpfe nicht mehr erreichen. Militante Palästinenser und Soldaten lieferten sich schwere Gefechte.

Mehr als 20 Raketen auf Israel

Während die Panzer weiter vorrückten, feuerten militante Palästinenser mehr als 20 Raketen auf Israel ab. Der israelische Unterhändler Amos Gilad sprach in Kairo mit ägyptischen Regierungsvertretern über die Bedingungen für eine Waffenruhe. Dabei gaben die Ägypter dem Vernehmen nach die Bedingungen der Hamas für eine Waffenruhe weiter. Dabei soll die Hamas eine Feuerpause von sechs bis zwölf Monaten angeboten haben.

Hamas will nicht auf unbegrenzte Waffenruhe eingehen

Das Hamas-Politbüromitglied im Exil, Mohammed Nassal, sagte dem Aender Al-Arabija, seine Organisation werde keinesfalls auf die israelische Forderung nach einer unbegrenzten Waffenruhe eingehen. Das israelische Militär rief unterdessen ein Spezialteam für den Wiederaufbau im Gazastreifen nach einer eventuellen Waffenruhe ins Leben. Der Kommandeur der Süd-Streitkräfte, General Joav Galant, habe einen entsprechenden Befehl erteilt, teilte das Militär am Donnerstag mit. Die Gruppe werde "humanitäre und Infrastruktur-Bemühungen unterstützen, die der palästinensischen Zivilbevölkerung im Gazastreifen dabei helfen, ihre Infrastruktur wieder aufzubauen, um ein normales Leben führen zu können", hieß es in der Mitteilung.

(dpa, AFP, N24)

15.01.2009 12:21 Uhr

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