Millionen PC's infiziert
Sorglose Anwender verbreiten Wurm "Conficker"
Der Internet-Wurm "Conficker" verbreitet sich rasend schnell. Schuld daran sind nicht zuletzt auch viele unvorsichtige Anwender. Experten raten, schnellstens einen Windows-Patch zu installieren.
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Sorglose Anwender unterstützen die Verbreitung von Viren und Würmern im Internet.
Brandneue und brandheiße Technik, durchaus auch im wörtlichen Sinne, wird vom 8. bis zum 11. Januar 2009 auf der Consumer Electronics Show 2009 präsentiert.
Mehr als 2700 Hersteller aus aller Welt zeigen auf der CES in Las Vegas auf mehr als 160.000 Quadratmetern ihre Produktneuheiten.
Damit ist sie eine der größten Heimelektronik-Messen der Welt - und eine der Einflussreichsten.
Ob VHS-Videorekorder, ...
der Heimcomputer C64 von Commodore oder ...
die DVD: Sie alle wurden auf der CES zum ersten Mal der Öffentlichkeit gezeigt.
Vergleichbare Innovationen sucht man auf der CES 2009 vergeblich. Die Branche präsentiert ...
hauptsächlich die "üblichen Verdächtigen". Die LCD-Fernseher und Monitore sind inzwischen obligatorisch.
Auch mit Netbooks reißt man inzwischen niemanden mehr vom Hocker, auch wenn ...
dieses Sony VAIO P sicherlich ein Augenschmaus ist und auch mit den "inneren Werten" ordentlich punkten kann.
Und selbst die ultrakleinen Sony Webbie HD Kameras, mit denen man Videos direkt ins Internet stellen kann, sind letztlich nur Abwandlungen von altbekanntem.
Auch Microsoft-Chef Steve Ballmer stellt bei seiner CES-Präsentation ...
wieder die schon mehrfach angekündigten Produkte Windows Mobile 7 und ...
Windows 7 in den Vordergrund. Letzteres soll inzwischen fast fertig sein und die Betaversion ab 9. Januar zum Download (unter: www.microsoft.com/windows7) bereitstehen.
Mit solch einer E-Mail von Barack Obama wäre Ballmers Glück sicherlich perfekt. Auf der CES war diese jedoch nur Show.
Letztlich gibt es sie auf der diesjährigen CES aber doch, die zumindest kleinen Trends und Innovationen. Dazu gehört etwa dieses biegsame LCD-Display von Microsoft, das vorerst jedoch nur als Prototyp existiert.
Von Sony kommt dieser LCD-Fernseher, der mit einer Dicke von weniger als einem Zentimeter ...
endlich den Traum vom echten "Flach"-Bildschirm wahr werden lässt. Ultraflache LCD-Bildschirme dürften damit einer der Trends sein, die von der diesjährigen CES ausgehen.
Toshiba präsentiert in Las Vegas seinen Cell TV, der nicht nur LCD-TV und HD-Rekorder in einem ist. Er kann dank ultraschnellen Playstation-3-Chips (den namensgebenden Cell-Prozessoren) sogar bis zu sechs Kanäle gleichzeitig aufzeichnen.
Echt spacig wirkt dieses transparente Display, das nicht etwa von der USS Enterprise auf die Erde gebeamt, sondern von Intels Ingenieuren erschaffen wurde.
Und dieser Herr ist nicht etwa Kim Jong Il, sondern ein Betrachter eines weiteren neuen Trends, der zum 3D-Fernsehen.
Panasonic und Mitsubishi stellen auf der CES erste 3D-fähige LCD- und Plasma-Geräte vor. Schon in zehn Jahren könnten die bebrillten TV-Zuschauer weltweit zum Alltag gehören.
Auch dieses possierliche "Geschöpf" erschafft dreidimensionale Bilder. Die Novo Minoru 3D Webcam ermöglicht es auch Heimanwendern, ...
dreidimensionale Bewegtbilder um die Welt zu schicken. Auch hier benötigt der Betrachter jedoch eine spezielle 3D-Brille.
WowWee's Spyball bringt zwar nur zweidimensionale Bilder auf die Mattscheibe, dafür jedoch - der Name deutet es an - unbemerkt vom Beobachteten. Die kleine Kugelkamera kann per Fernsteuerung in jede beliebige Richtung gesteuert werden.
Was designmäßig wie ein Uralt-ThinkPad anmutet, ist eigentlich Lenovos neuestes Business-Notebook. Der chinesische Hersteller stellt in Las Vegas mit dem W700DS das erste Notebook mit ausfahrbarem zweitem LCD-Monitor vor.
Mit 3D und LCD hat diese Neuheit, trotz Ähnlichkeit mit 3D-Brillen, nichts zu tun: TriSpecs präsentiert die erste Sonnebrille mit eingebauten Bluetooth-Kopfhörern für Handys und MP3-Player.
LG zeigt auf der CES die weltweit erste Handy-Armbanduhr mit Touchscreen.
Die GD 910 ist nicht wirklich zierlich, wird aber sicherlich Abnehmer finden. Bei der Bedienung sollte man aber möglichst saubere Finger haben, sonst sieht das gute Stück schnell unschön aus.
Von Motorola kommt eines der ersten Öko-Handys. Das Gehäuse des W233 wird aus recycelten Plastikflaschen hergestellt.
Ökologisch wertvoll sind auch diese iGo Ladegeräte für Handy und Laptop. Werden sie nicht benutzt, schalten sie sich automatisch ab und sparen damit Energie. Normale Ladegeräte verbrauchen ständig Energie, solange sie an der Steckdose hängen.
Auch das Powermat ist auf seine Weise innovativ. Bei diesem Ladegerät genügt das hinlegen des Handys, iPods oder der PSP. Kabel werden nicht gebraucht. Die Aufladung erfolgt über magnetische Induktion.
Der Falcon von Novint ist ein Controller für Spiele und andere Software. Der Nutzer kann in jede beliebige Richtung steuern und nimmt gleichzeitig Widerstände oder Materialeigenschaft wahr. Selbst medizinische Operationen lassen sich damit trainieren.
Auch der MiFi von Novatel ist eine kleine aber feine Innovation. Der Westentaschen-WiFi-Router kann mehrere User gleichzeitig per UMTS mit dem Internet verbinden. Der iPod touch kann damit zu einem fast vollwertigen iPhone gemacht werden.
Apropos MP3-Player: Der Pacemaker ist der erste Hosentaschen-MP3-Mixer. Damit können Hobby-DJs überall und ganz spontan eine Party geben.
Kablamm stellt in Las Vegas seine MechRC-Armee vor. Die Spielzeugroboter können mit dem Computer beliebig programmiert werden und können fast alle menschlichen Bewegungen ausführen.
Doch zurück zu den ernsthaften Dingen: Der Gatekeeper von Yoggie macht das Surfen im Internet sicher. Die Minicomputer mit CPU und Betriebssystem werden an den PC oder ins Notebook gesteckt. Alle Internetanwendungen laufen dann direkt und nur darauf.
Wie eine Computerfestplatte nach einem Brand aussieht, zeigt das Beispiel rechts. Auch der linken Festplatte wurde ...
auf der CES Feuer unterm Hintern gemacht. Allerdings steckte diese dabei in einem Solo-USB-Gehäuse von ioSafe.
Auch mehrere Hundert Grad machten so der Festplatte und den Daten darauf nichts aus. Das Gehäuse sah natürlich nicht mehr ganz so gut aus.
Neben den kleinen Innovationen gibt es auf der CES aber zumindest eine ganz Große. Panasonic stellt den mit 3,32 Meter mal 1,87 Meter größten Fernseher der Welt vor. Die CES ist eben doch noch, was sie immer war: Die erste Adresse für heiße Technik.
Der Schweizer Philippe Gerber hat sich einen Traum erfüllt.
Der Programmierer und Hobby-Pixelkünstler erschafft sich und ...
den Bewunderern seiner Kunst traumhafte virtuelle Schönheiten und ...
digitale Phantasiewelten, in denen ...
die Traumfrauen aus Nullen und Einsen ...
richtig zur Geltung kommen.
Die digitalen Schönheiten haben viele verschiedene Erscheinungsformen und ...
Charakteristika. Gemeinsam ist ihnen ihre verträumte bis sehnsüchtige Ausstrahlung.
Gerber entführt seine Phantasiegeschöpfe an mystische und romantische Orte.
Er unternimmt mit ihnen Ausflüge in Klöster oder ...
hüllt sie in das Licht der untergehenden Sonne.
Er lässt sie sehnsüchtig hinaus aufs Meer blicken oder ...
taucht ihre Körper in das Licht eines neuen Morgens.
Immer wieder suchen die virtuellen Traumfrauen auch den Blick des Betrachters.
Dieser soll so ein Teil der gleichsam fantastischen und ...
erotischen Welten werden.
Besonders in den Nahaufnahmen von Gerbers Traumfrauen ...
offenbart sich die Perfektion seiner digitalen Geschöpfe und ...
ihre unglaubliche Ausstrahlung.
Gerber Pixelschönheiten könnten kaum sinnlicher ...
und verführerischer aussehen.
In Gerbers Bildern vereinen sich dessen herkömmliche Zeichenkunst ...
und seine Begeisterung für die Computergrafik.
Die Werke entstehen auf der Grundlage von Gerbers Zeichnungen ...
aber unter Verwendung so genannter Render-Software.
Spezielle Software erlaubt das detailgenaue und ...
beinahe lebensechte Gestalten menschlicher Körper und Gesichter.
Andere Programme sorgen für die natürliche, romantische ...
und manchmal auch mystische Umgebung.
Während des so genannten Renderns wird die ...
photorealistische Darstellung unter Berücksichtigung von ...
Materialeigenschaften und Lichteffekten berechnet.
Das Ergebnis der langwierigen komplexen Arbeit sind ...
Grafiken, die fast wie Fotos wirken, jedoch ...
künstlerischer aussehen und beeindruckende Effekte zulassen.
Gerbers Arbeiten erinnern mitunter fast mehr an ...
klassische Gemälde als an hochmoderne virtuelle Kunst.
Bei der Auswahl der Kulissen für seine Pixelschönheiten ...
ist Gerber erfindungsreich. Mal präsentiert er sie im idyllischen Zitronenhain,
mal in einer antiken und ...
detailgetreu gestalteten griechischen Tempelanlage,
im Garten während des Sonnenuntergangs,
in einem malerischen und ...
mediteranen Innenhof oder ...
entspannt und sehnsüchtig dreinblickend ...
an die Mauer einer scheinbar verlassenen Côte-d´Azur-Villa gelehnt.
Bei seinen digitalen Akten achtet der Künstler auch darauf,
das Gleichgewicht zwischen Kunst und ...
Erotik zu wahren. Gerber stellt seine ...
betont weiblichen Schöpfungen nicht einfach entblösst zur Schau.
Er verbindet die Schönheit der virtuellen Frauen mit ...
malerischen Lichteffekten und einer ...
beeindruckenden Szenerie zu einer ...
sinnlichen Gesamtkomposition, zu ...
traumhaft schönen Bildern, die den Betrachter ...
zum Mitträumen einladen oder gar verführen.
Philippe Gerber sieht in seinen Geschöpfen ...
die photorealistische digitale Verbildlichung ...
seiner eigenen romantischen Gefühle und Sehnsüchte.
Gleichwohl betont der Künstler, dass ...
seine digitalen Schöpfungen für ihn ...
nur fiktive Wesen sind und immer bleiben werden.
Sie sind Ausdruck seines romantischen Wesens und ...
seiner Gefühle. Sie beherrschen diese jedoch nicht.
Gerbers erotische Pixelkunst hat schon in diversen ...
Spezial-Internetforen und auf Rendering-Websites ...
Awards abgeräumt und wurde für zahlreiche ...
weitere Auszeichnungen nominiert.
Der Hobby-Pixelkünstler hat sich in der Computergrafik-Szene ...
längst einen Namen gemacht.
Seine traumhaft schönen Geschöpfe bleiben hingegen ...
häufig namenlos. Für Philippe Gerber sind sie einfach ...
"Elle", "She" oder "Sie" - die digitale Traumfrau.
Ein Computerwurm hat sich in kurzer Zeit auf rund neun Millionen Firmenrechnern ausgebreitet. Die finnische Sicherheitsfirma F-Secure warnte, dass die mit "Conficker" oder "Downadup" infizierten Windows-Rechner von Cyberkriminellen für den Aufbau eines riesigen Botnetzes und zur Verbreitung von Schadprogrammen genutzt werden könnten. Ein Botnetz ist ein Verbund von infizierten Computern, auf denen ohne Wissen der Besitzer automatisierte Programme gestartet werden können.
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"Die Bande hinter dem Wurm hat ihn bislang noch nicht genutzt", sagt F-Secures-Manager Nikko Hypponen. "Aber sie könnten jederzeit alles mit diesen Maschinen machen."
Microsoft stellt Patch bereit PCs von Privatanwendern sind von dem sich seit November schnell verbreitenden Computer-Wurm weniger gefährdet als Netzwerke in Firmen und Organisationen. Das bedeute aber nicht, dass Einzelrechner zu Hause immun gegen die Bedrohung seien, sagte Katrin Alberts vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) in Bonn. Die Installation eines Microsoft-Patches (MS08-067), das eine Lücke in Windows stopft, sei ein erster Schritt zur Sicherung des PCs.
Zudem sei ein Virenscanner mit aktuellen Virendefinitionen nötig, um den Schädling gegebenenfalls zu erkennen und zu entfernen. Denn sonst lädt der auch unter den Namen Downadup oder Kido bekannte Wurm weitere schädliche Programme nach und versucht unter anderem, schwache Passwörter zu knacken.
Wurm duldet keine Konkurrenz Nach Angaben von Alberts hält sich der Schädling deshalb so hartnäckig, weil das bereits seit Oktober 2008 verfügbare Patch oftmals noch nicht installiert worden ist und Conficker sich zur Weiterverbreitung auch auf USB-Sticks oder -Festplatten kopiert. "Am heimischen PC sollte man USB-Speicher erst einmal mit dem Virenprogramm scannen, bevor man Dateien öffnet", riet die Expertin. Außerdem empfehle es sich, bei USB-Speichern die Autostartfunktion zu deaktivieren und - falls noch nicht geschehen - komplexe Passwörter einzuführen.
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Kurioserweise duldet der Wurm dem BSI zufolge keine Konkurrenz. Sobald der Schädling einen Rechner infiziert hat, lädt er den Microsoft-Patch herunter und installiert ihn, damit keine andere Schadsoftware über die Schwachstelle auf den Computer geschleust werden kann.
Bereits vier Millionen Cyber-Opfer Nach einer repräsentativen Umfrage des Forsa-Instituts, die der Branchenverband BITKOM in Auftrag gegeben hat, sind fast 4 Millionen Deutsche schon einmal Opfer von Computerkriminalität geworden. Sieben Prozent aller Computernutzer ab 14 Jahren haben durch Viren oder Passwort-Phishing bereits einen finanziellen Schaden erlitten etwa bei Online-Auktionen oder beim Online-Banking.
(AP, dpa, N24)
20.01.2009 12:15 Uhr
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