Bei Obama-Festmahl
Senator Kennedy zusammengebrochen
Senator Edward Kennedy ist bei einem Mittagessen zu Ehren des neuen US-Präsidenten Barack Obama zusammengebrochen. Der 76 Jahre alte Kennedy leidet an Krebs.
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Senator Edward Kennedy trifft zur Vereidigung Barack Obamas als US-Präsident ein. Bei einem anschließenden Festmahl brach er zusammen. Video: "So wahr mir Gott helfe" - Barack Obama schwört den Amtseid Video: "So wahr mir Gott helfe" - Joe Biden schwört den Amtseid Barack Obama steht vor der Vereidigung zum 44. Präsidenten der USA. Die US-Amerikaner und die Welt setzen große Hoffnungen in den neuen Mann im Weißen Haus. Seit Tagen stehen die USA und die Welt Kopf. N24.de zeigt, wie der erste schwarze Präsident schon im Vorfeld gefeiert wird. Bereits in der Nacht vor der Vereidigung harren die Menschen in Washington auf der National Mall bei Minustemperaturen aus, um … … einen guten Platz zu bekommen. Es wird mit zwei Millionen Besuchern in Washington gerechnet. Das Regierungsviertel ist einer der am besten bewachten Orte der Welt. Mehr als 40.000 Soldaten und Polizisten sind im Einsatz. Auf den Dächern der Innenstadt sind Scharfschützen postiert. Die Besucher nehmen einige Strapazen auf sich: An den Kontrollposten zu den streng bewachten Zuschauerzonen bilden sich hunderte Meter lange Schlangen. U-Bahnen sind verstopft. Die Innenstadt ist für Autos gesperrt. Die Vereidigungszeremonie findet vor dem Westflügel des Capitols statt. Der Priester Rick Warren spricht die Fürbitte. Die US-Amerikaner zeigen offensichtlich, was sie mit der Vereidigung Obamas verbinden. Die Amtseinführung wird weltweit ausgestrahlt. Ein Milliardenpublikum wird vor den Fernsehern erwartet. Auf der National Mall stehen die Menschen, um Obama zuzujubeln. Auf die eisigen Temperaturen hat man sich Obama-gerecht vorbereitet. Mit Handschuhen und … … Mützen wärmt man sich passend zur Zeremonie. Viele Souvenirverkäufer haben sich auch aufgestellt. Vom Obama-Hype versprechen sie sich ein gutes Geschäft. Sei es die Obama-Dollarnote oder … … ein Obama-Porträt. Die Obama-Manie kennt keine Grenzen. Die Tribüne vor dem Westflügel des Capitols ist so aufgebaut, dass sie die historische Fassade nicht berührt und beschädigen kann. Wer einen Hauch Obama miterleben möchte, muss Kontrollen wie auf dem Flughafen über sich ergehen lassen. Nicht nur in den USA wird gefeiert. In Kenia, wo Barack Obamas Familie väterlicherseits herkommt, wird auf den Straßen dem neuen Präsidenten zugejubelt. Mit afrikanischen Riten wird dem neuen Präsidenten für seine Amtszeit viel Glück gewünscht. Mehr als 2.000 Kenianer und Touristen haben sich in Kogelo, dem Geburtsort von Obamas Vater, zusammengefunden. Obamas afrikanische Großmutter wird sicherlich, wie bei Obamas Wahl, auf der Straße tanzen. In Obama City in Japan, dieser Ort hieß im übrigen schon vorher so, wird die Amtseinführung ebenfalls gefeiert. Obama-Souvenirs finden auch hier reißenden Absatz. Bei dem Stadtnamen auch kein Wunder. Die Japaner haben sich für die Feirerlichkeiten noch etwas Besonderes einfallen lassen und führen einen hawaiianischen Tanz auf. Barack Obama ist auf Hawaii geboren. In einer indischen Stadt haben sich Schüler Obama-Masken aufgesetzt. Es wird aber nicht der Amtsvorgänger vergessen. Bush wird bei den Feierlichkeiten nicht vergessen: Im indischen Mumbai kann man mit Schuhen eine George W. Bush-Puppe bewerfen. Auch in vielen anderen Ländern wird der Abgang Bushs bejubelt, wie in der spanischen Hauptstadt Madrid, aber auch … … in den USA am letzten Amtstag von Bush, zeigt man, wie froh man über den Wechsel im Weißen Haus ist. Wer in Russland ein Obama-Souvenir haben möchte, greift zur US-Präsidenten-Variante einer Matroschka. In London ist bei Madama Tussauds die Obama-Wachsfigur für Fotomotive gefragt. Wann kommt man sonst so dicht an den neuen US-Präsidenten? Mit einem stimmungsgeladenen Megakonzert haben Popstars, Schauspieler, Prominente und Hunderttausende Menschen in Washington den künftigen US-Präsidenten Barack Obama gefeiert. Zwei Tage vor Amtseinführung wurde die "National Mall" zwischen Weißem Haus und Kapitol zu einer Jubelmeile für den zukünftigen Präsidenten. Die Masse feierte Obama wie einen Popstar. "Willkommen zu diesem Fest für Amerikas Erneuerung!" rief der den begeisterten Menschen zu. Seit den frühen Morgenstunden waren die Menschen, bei klirrender Kälte, zum traditionsreichen Lincoln Memorial im Herzen von Washington geströmt. Wegen der strengen Sicherheitsbestimmungen dürfen die Fans noch nicht einmal Rucksäcke oder Thermoskannen mitbringen. Neben dem Popstar Obama trat zum Konzert "We Are One" ein "Who is Who" der Popwelt auf: Den Auftakt machte Rocklegende Bruce Springsteen mit dem Song "The Rising", ... ... umrahmt von einem Gospelchor. Der "Boss", hier mit Pete Seeger (l), hat Obama schon im Wahlkampf unterstützt. Daneben traten auf eigene Kosten auch die irische Band U2, ... ... Jennifer Nettles (r), John Legend (l) und James Taylor (m), ... ... Sheryl Crow, ... ... Beyoncé, ... ... John Mellencamp, ... ... Jon Bon Jovi und Bettye LaVette, ... ... Heather Headley, ... ... Herbie Hancock (m) und will.i.am (r), ... ... Shakira (l), Stevie Wonder (m) und Usher (r). Obama, seine Frau Michelle und ihre beiden Töchter Sasha (7) und Malia (10) saßen neben Vizepräsident Joe Biden und Ehefrau Jill gerührt zu den steinernen Füßen von Abraham Lincoln. Der 16. US-Präsident, Abraham Lincoln, der vor allem für den Sieg über die Sklaverei steht, wird von Obama immer wieder als sein Vorbild zitiert. Lange musten die Fans warten, bis ihr großer Star endlich die Bühne betrat. Noch bevor Obama sprechen konnte hagelte es weitere Gratulationen von Schauspielerin Marisa Tomei, ... ... Jamie Foxx , ... ... Tom Hanks, ... ... Denzel Washington, ... ... Samuel L. Jackson, ... ... Queen Latifah, ... ... Forrest Whittaker und ... ... Golf-Profi Tiger Woods. Obama schwor die Menschen angesichts von Kriegen und Wirtschaftskrise noch einmal auf die großen Aufgaben ein. "Wir werden länger als einen Monat oder ein Jahr rauchen, wahrscheinlich sind viele nötig", so Obama. Doch hat diese Nation schon die größten Schwierigkeiten gemeistert, "denn es gibt kein Hindernis, das Millionen Stimmen bremsen kann, die nach einem Wechsel rufen." Das was die Menschen in ihrem Jubel für Obama eint ist die Hoffnung. Video: Obama-Euphorie - Menschenandrang in Washington Video: Barack Obamas großer Tag - Ablauf der Amtseinführung Video: Obama-Inauguration - Merkel erwartet eine neue "Ära" Video: Sympathieträger Obama - Große Hoffnungen in Obama gesetzt Video: Vor Obama-Inauguration - Deutsche zu Barack Video: Obama-Inauguration - Amerikaner zu Barack Video: N24 Klartext - Welcher Druck lastet auf Barack Obama? Mit einem stimmungsgeladenen Megakonzert haben Popstars, Schauspieler, Prominente und Hunderttausende Menschen in Washington den künftigen US-Präsidenten Barack Obama gefeiert. Zwei Tage vor Amtseinführung wurde die "National Mall" zwischen Weißem Haus und Kapitol zu einer Jubelmeile für den zukünftigen Präsidenten. Die Masse feierte Obama wie einen Popstar. "Willkommen zu diesem Fest für Amerikas Erneuerung!" rief der den begeisterten Menschen zu. Seit den frühen Morgenstunden waren die Menschen, bei klirrender Kälte, zum traditionsreichen Lincoln Memorial im Herzen von Washington geströmt. Wegen der strengen Sicherheitsbestimmungen dürfen die Fans noch nicht einmal Rucksäcke oder Thermoskannen mitbringen. Neben dem Popstar Obama trat zum Konzert "We Are One" ein "Who is Who" der Popwelt auf: Den Auftakt machte Rocklegende Bruce Springsteen mit dem Song "The Rising", ... ... umrahmt von einem Gospelchor. Der "Boss", hier mit Pete Seeger (l), hat Obama schon im Wahlkampf unterstützt. Daneben traten auf eigene Kosten auch die irische Band U2, ... ... Jennifer Nettles (r), John Legend (l) und James Taylor (m), ... ... Sheryl Crow, ... ... Beyoncé, ... ... John Mellencamp, ... ... Jon Bon Jovi und Bettye LaVette, ... ... Heather Headley, ... ... Herbie Hancock (m) und will.i.am (r), ... ... Shakira (l), Stevie Wonder (m) und Usher (r). Obama, seine Frau Michelle und ihre beiden Töchter Sasha (7) und Malia (10) saßen neben Vizepräsident Joe Biden und Ehefrau Jill gerührt zu den steinernen Füßen von Abraham Lincoln. Der 16. US-Präsident, Abraham Lincoln, der vor allem für den Sieg über die Sklaverei steht, wird von Obama immer wieder als sein Vorbild zitiert. Lange musten die Fans warten, bis ihr großer Star endlich die Bühne betrat. Noch bevor Obama sprechen konnte hagelte es weitere Gratulationen von Schauspielerin Marisa Tomei, ... ... Jamie Foxx , ... ... Tom Hanks, ... ... Denzel Washington, ... ... Samuel L. Jackson, ... ... Queen Latifah, ... ... Forrest Whittaker und ... ... Golf-Profi Tiger Woods. Obama schwor die Menschen angesichts von Kriegen und Wirtschaftskrise noch einmal auf die großen Aufgaben ein. "Wir werden länger als einen Monat oder ein Jahr rauchen, wahrscheinlich sind viele nötig", so Obama. Doch hat diese Nation schon die größten Schwierigkeiten gemeistert, "denn es gibt kein Hindernis, das Millionen Stimmen bremsen kann, die nach einem Wechsel rufen." Das was die Menschen in ihrem Jubel für Obama eint ist die Hoffnung. Washington probt den Ernstfall: Noch war alles nur Spiel, doch am 20. Januar steigt sie, die wohl größte … Politshow, in der US-Hauptstadt seit vielen Jahren – die Amtseinführung von Barack Obama als 44. US-Präsident. Damit vor den Augen der erwarteten drei Millionen Zuschauer vor Ort und vieler mehr an der Fernsehern nichts schief geht, wurde jetzt schon einmal ordentlich geprobt. Bereits am frühen Sonntagmorgen strömten tausende Regierungsbeamte, Polizisten, Soldaten, Journalisten und Schaulustige zu den Schauplätzen rund um das Kapitol. Nach anfänglichen Unstimmigkeiten bei der Auswahl des Präsidentendoubles, fiel die Wahl schließlich doch noch auf … einen geeigneten Kandidaten in Form des Irakkriegsveteranen Derrick Brooks (l) und der Soldatin La Sean McCray (r) als First-Lady-Ersatz. Zur Erinnerung: So sehen Barack und Michelle Obama im Original aus. Eine Polizeieskorte brachte die Beiden zur Vereidigungszeremonie am Kapitol. Ebenso wie Barack und Michelle Obama dies bei zahlreichen Gelegenheiten schon taten, … gaben sich auch deren Darsteller volksnah und legten einen Teil der Strecke zu Fuß und dem Volk zuwinkend zurück. Klar, dass sich die Schaulustigen mit ihrem Jubel noch zurückhielten. Natürlich wurde auch die traditionelle Militärparade geprobt. 3000 Soldaten marschierten auf und zogen durch Washingtons Innenstadt. Am 20. Januar werden es sogar rund 10.000 Soldaten sein, die dann zu Ehren des neuen Präsidenten Barack Obama … die mehr als einen Kilometer lange Parade bilden, an deren Spitze der Präsident selbst laufen wird. Die eigentliche Vereidigung findet vor dem Kapitol statt. Auch die Kinder der Obamas werden dann dabei sein. In der Probe wurden sie von Dominique Sewell (Malia Obama) und Gianna Justice Samora-Nixon (Sasha Obama) gespielt. Dabei gab es offenbar auch noch einigen Regelungsbedarf. Ein Regisseur sorgt dafür, dass in einer Woche auch in diesem historischen Moment jeder am richtigen Fleck steht und ... alles genau nach Plan abläuft. Denn wie beim Film sorgt auch bei der Amtseinführung ein Script für Ordnung und eine perfekte Show. So konnten der Ersatz-Obama und das Double seines Stellvertreters Joe Biden (Nicholas Rupple ) … schließlich doch noch ihren Amtseid leisten und auf die Bibel schwören. Zum Abschluss der Feierlichkeiten wird schließlich noch der … bisherige Präsident George W. Bush nach acht Jahren Regierungszeit ... mit allen Ehren in den Ruhestand verabschiedet. Ein Helikopter wird ihn aus Washington ausfliegen. Das Ziel ist unbekannt. Möglicherweise lässt er sich ja direkt auf seine Ranch in Texas fliegen, auf der er auch als Präsident viel Zeit verbrachte. Zu den mehr als drei Millionen Gästen der Amtseinführung am 20 Januar … werden neben den Familienmitgliedern von Obama und Biden auch zahlreiche Prominente gehören. Neben George Clooney und … Tom Hanks wird es sich auch … Tim Robbins nicht nehmen lassen, diesem historischen Moment beizuwohnen. Erwartet werden weiterhin Chris Rock … Ed Harris … Susan Sarandon … Anne Hathaway und … Patricia Arquette. Auch die Hollywood-Regisseure Ron Howard und … Spike Lee wollen ebenso wie … die Kult-Talkerin Oprah Winfrey dabei sein, wenn Barack Obama zum Präsidenten ernannt wird. Von den Musikern werden unter anderem die Soul-Legende Aretha Franklin … der britische Rockmusiker Sting … und die R&B-Sängerin Beyonce in Washington dabei sein. Barack Obama wird die prominente Unterstützung freuen und bei seiner Amtseinführung dürfte angesichts einer so aufwändigen Vorbereitung wohl auch nichts mehr schief gehen. Video: Börse am Mittag - Obamas wirtschaftliche Herausforderungen Video: Malia und Sasha - Kleine First-Ladies im Weißen Haus "Ich glaube, man wird mich später im Rückblick als einen Menschen sehen, der mit schwierigen Dingen zu tun hatte und sich ihnen stellte, ohne zurückzuschrecken." 2000: Der Republikaner George Walker Bush wird zum Präsidenten der USA gewählt. 2005 entscheidet er die Wahlen erneut für sich. Die achtjährige Ära von George W. Bush wird nicht nur wegen seiner zwei Amtszeiten (2000-2004 und 2005-2009) in zwei Teilen gesehen. Man unterscheidet vielmehr zwischen seiner Politik vor den Terroranschlägen des 11. September 2001 in New York und der Zeit danach. Als George W. Bush zum 43. Präsidenten der USA gewählt wird, tritt er in die Fußstapfen seines Vaters George H. W. Bush. Nicht nur er steht ihm beratend zur Seite, ... ... auch seine Frau Laura, die er 1977 heiratet. Nach vierjähriger Ehe ... ... kommen die Zwillinge Barbara (links) und Jenna (rechts) zur Welt. Gemeinsam feierten sie im Mai 2008 Jennas Hochzeit auf der Ranch in Texas. Das politische Wirken von George W. Bush ist zu Beginn seiner Amtszeit eher bescheiden. Dadurch fängt er sich den Ruf des "Teilzeitpräsidenten" ein. Damals verbrachte er ... ... vermutlich mehr Zeit auf seiner Ranch in Texas als im Weißen Haus. (Hier: zusammen mit Angela Merkel auf der Prairie Chapel Ranch in Texas). Das Verhalten und das Auftreten des Präsidenten ändern sich am 11. September 2001: Zwei Flugzeuge fliegen in die Türme des World Trade Centers in Manhattan und kosten zahlreichen Menschen das Leben. Dieser Akt des Terrors erschüttert die ganze Welt: George W. Bush und seine Frau Laura Bush halten gemeinsam mit Vizepräsident Cheney und seiner Frau eine Schweigeminute. (Hier: 2007) Die verängstigten US-Bürger verlangen nach Rache und Sicherheit und so ruft Bush ... ... den "Krieg gegen den Terrorismus" aus. Knapp drei Wochen nach den Flugzeugattentaten wird Afghanistan angegriffen. Grund: Die USA machen die Terroristengruppe al-Qaida, angeführt von Osama bin Laden, für die Anschläge verantwortlich. 2002 entfachen die USA einen neuen Krieg. Der Irak soll nicht nur Massenvernichtungswaffen besitzen, ... ... Präsident und Premierminister Saddam Hussein wird zudem mit al-Qaida in Verbindung gebracht. Und so beginnt die Jagd. 2003: Saddam Hussein wird von US-Soldaten aufgespürt und gefangengenommen. Ein Jahr später findet die Übergabe Saddams an die irakische Justiz statt. 2006: Wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit wird der ehemalige irakische Staatspräsident mit dem Tod durch Erhängen bestraft. Derweil haben sich die Kriegsgründe der USA als haltlos erwiesen und es bricht eine Welle der Proteste aus. Die Öffentlichkeit verhöhnt den Präsidenten zudem als "Witzfigur" und peinliche Persönlichkeit. Die Glaubwürdigkeit des Präsidenten der Vereinigten Staaten wird in Frage gestellt. Doch Bush bleibt hart und setzt seinen "Kampf gegen den Terrorismus" fort. Die Bürger Amerikas will er schützen und so genehmigt er, dass Telefonate abgehört und E-Mails abgefangen werden dürfen. Spätestens seit die Unterstützung aus dem Weißen Haus zum Hurrikan "Katrina" (2005) auf sich warten ließ, zweifeln auch hartnäckige Bush-Fans an ihrem Präsidenten. Dazu kommen Versprecher Bushs: So verlegt er den Staatsbesuchs der Queen versehentlich 200 Jahre vor. Bei ihrem Abschied des Besuchs griff die Queen den Versprecher auf: "Mister President, ich frage mich, ob ich zu Beginn dieses Trinkspruchs sagen sollte: 'Als ich 1776 hier war.'" Die Protestwelle gegen den Präsidenten scheint kein Ende zu nehmen ... ... und wird sogar durch Filme wie "Fahrenheit 9/11" (Michael Moore) und Songs wie "Dear Mr. President" (Pink) unterstützt. Auch als Gerüchte um ... ... eine mögliche Affäre mit Außenministerin Condoleezza Rice laut werden, ... ... steht First Lady Laura Bush immer hinter ihrem Mann. Auf seinen Auslandsaufenthalten begleitet sie ihn häufig. Trotz scharfer Proteste aus Peking trifft Bush 2007 den Dalai Lama, ... … besucht 2008 den König von Bahrain Hamad Bin Isa Bin Salman Al-Khalifa … ... und nimmt am G8-Gipfel in Heiligendamm teil, auch wenn ihm jedes Mal vor Augen geführt wird, wie viele Bürger sich gegen ihn und seine Politik auflehnen. Denn wo George W. Bush auf Staatsbesuch erwartet wird, werden die Bush-Gegner laut und demonstrieren gehen seine Person und seine Politik. Im Gegensatz zu Kanzler Gerhard Schröder, bemühte sich seine Nachfolgerin Angela Merkel besonders um ein besseres Verhältnis zu Bush und besuchte ihn sogar auf seiner Ranch in Texas. Während George Bush ihr das Anwesen zeigte, besprachen sie die Zusammenarbeit im Atomstreit mit dem Iran. George W. Bush ist ein umstrittener Politiker, ... ... dessen Ära viele Rätsel aufweist. Seine Gegner halten ihn für den schlimmsten und peinlichsten Politiker der gesamten Präsidentschaftsgeschichte der USA. Ein Präsident, der Kriege entfachte, ... ... der die Folter und die Todesstrafe befürwortet ... ... und gegen den schwere Vorwürfe laut wurden, als das Gefangenenlager Guantanamo errichtet wird ... ... und Bilder aus Abu Ghraib um die Welt gehen, auf denen deutlich wird, dass Gefangene teilweise bis zum Tode gequält wurden. George W. Bush versucht sich trotz öffentlicher und häufig prominenter Angriffe auf der Welt gut zu stellen. Zusammen mit der liberianischen Präsidentin Ellen Johnson Sirleaf ... ... bespricht er die Möglichkeiten für neue Bildungswege in ihrem Land. Er trifft sich mit Silvio Berlusconi in Italien, ... besucht in Japan den Ministerpräsidenten Yasuo Fukuda und seine Frau Kiyoko ... ... und geht in Begleitung seiner Frau Laura mit dem britischen Premierminister Gordon Brown und dessen Frau Sarah essen. Der Präsident zeigt sich nicht nur staatsmännisch, sondern auch volksnah. Er versucht sich beim Baseball, ... ... Basketball, ... ... und sogar am Dirigentenstab. Er motiviert Feuerwehrleute in San Diego. Und scherzt mit seiner Mutter Barbara Bush im Fernsehen. So lustig war es zwischen Bush und dem ehemaligen russischen Präsidenten Putin nicht immer. Wenn auch ähnlich gekleidet waren sie sich oft uneinig, arbeiteten aber daran, ... ... das russisch-amerikanische Verhältnis zu verbessern. Unter anderem teilten sie zumindest ihre Sorgen über die Nuklearpläne des Irans. Die Schwere seines Erbes, ... ... dass der amerikanische Noch-Präsident seinen Nachfolgern hinterlässt, ... ... wird sich erst noch zeigen. Auf einen Plausch mit Papst Benedikt XVI, ... ... Besuche im Weißen Haus (hier von Wissenschaftler Dr. Carlton Grant) ... ... zahlreiche öffentliche Auftritte ... ... und feine Abende mit Staatsoberhäuptern wie mit Frankreichs Nicolas Sarkozy, ... ... wird der Präsident ab 2009 verzichten müssen. Bestimmt werden sich die Journalisten ... ... auch nach seiner Amtszeit ... ... weiterhin um News über den baldigen Ex-Präsidenten reißen, ... ... auch wenn sich George W. mit Sicherheit ins Privatleben zurückziehen wird. Ob man nach seiner Amtszeit auf ehrliche Meinungen von Politikern (hier: mit Musharraf aus Pakistan), ... ... über den – vermutlich – schlimmsten Präsidenten hoffen kann, bleibt abzuwarten. (hier: mit Tony Blair). 2007 musste er sich bereits von Englands Ex-Premierminister und Freund Tony Blair verabschieden. Fest steht: Verabschieden muss sich Bush von seinem Präsidentenamt. Am liebsten würde Bush das Weiße Haus sicherlich - wenn schon, denn schon - seinem republikanischen Kollegen McCain überlassen. Fest steht: Im Januar 2009 ist Schluss. Er wird sich wohl auf seine Ranch in Texas zurückziehen ... ... und Zeit mit seiner Familie verbringen. (hier: Seine Eltern George H. W. Bush und Barbara Bush) „Bevor die Historiker ihr Urteil über meine Regierung gefällt haben, werde ich wohl tot sein. Es dauert eben eine Weile, bis die wahre Geschichte einer Regierung klar wird.“ Sagt Bush und hinterlässt seinem Nachfolger, ... ... ob John McCain oder Demokrat Barack Obama, ... ... einen Scherbenhaufen und ein schweres Erbe, das nicht leicht zu bewältigen zu sein wird. "Unsere Feinde sind erfindungsreich und gut ausgerüstet – so wie wir. Sie denken ständig darüber nach, wie sie unserem Land schaden können – so wie wir." "Ich freue mich, dass mein Freund, Senator Bill Frist, heute Abend hier ist. Er hat ein Mädchen aus Texas geheiratet, Karyn. Sie ist auch hier. Ein west-texanisches Mädchen, genau wie ich." "Die Familie ist da, wo unsere Nation Hoffnung findet, wo den Flügeln Träume wachsen." "Ich glaube an die friedliche Koexistenz von Mensch und Fisch." "Es ist nicht die Verschmutzung, welche die Erde ruiniert, sondern es ist die Unreinheit von Luft und Wasser." "Zu viele Gynäkologen sind nicht in der Lage, ihre Liebe zu Frauen zu praktizieren." "Ich bin stolz, die Hand eines tapferen irakischen Bürgers zu schütteln, dem Saddam Hussein die Hand abgehackt hat." "In meiner Lage, meiner Lage der Nation, oder Lage – in meiner Rede an die Nation, egal wie das heißt, die Rede an die Nation, habe ich die Amerikaner gebeten, 4000 Jahre zu geben, 4000 Stunden für den Rest ihres Lebens, als Dienst an Amerika." "Ich bin nicht sehr analytisch. Wissen Sie, ich verwende nicht viel Zeit darauf, über mich nachzudenken, und darüber, warum ich etwas mache." "Ich hatte keine Gelegenheit, den Fragenden die Fragen zu stellen, die sie fragten." "Meine Aufgabe ist es, irgendwie, über das Unmittelbare hinauszudenken." "Ich denke, wir sind uns einig darüber, dass die Vergangenheit vorbei ist." "Ich glaube, Krieg ist ein gefährlicher Ort." "Ich weiß, was ich glaube. Ich werde fortfahren zu sagen, was ich glaube, und was ich glaube – ich glaube, was ich glaube, ist richtig." "Ich verspreche, ich werde darauf hören, was hier gesagt wurde, sogar wenn ich nicht hier war." "Wenn Dad und ich nicht über Politik reden, sprechen wir über Tussies und Pussies." "Ich glaube, es gibt eine gewisse Methodik in meinen (Dienst-)Reisen." "Wir werden die am besten ausgebildeten Amerikaner auf der Welt haben." "Gesunde Kinder brauchen keine Krankenversicherung." "Nun, ich glaube, wenn du sagst, du machst etwas und machst es nicht, das ist Glaubwürdigkeit." "Es ist Zeit, dass die Menschheit ins Sonnensystem vordringt." "Ich habe keinen Kalender auf dem Schreibtisch, dem wunderbaren Schreibtisch, der sagt, an dem Tag und an dem Tag, bist du fertig. Das ist nicht, wie ich denke." "Auf jeden tödlichen Schuss kommen rund drei nicht tödliche. Dies ist in Amerika unakzeptabel. Und es ist einfach unakzeptabel. Wir werden uns darum kümmern." "Es ist nicht die wichtigste Aufgabe, Gouverneur zu sein, oder First Lady in meinem Fall." "Wir sind der NATO fest verpflichtet. Wir sind ein Teil der NATO. Wir sind Europa fest verpflichtet. Wir sind ein Teil Europas." "Meine Mutter hat immer gesagt: Wenn du eine Brezel isst, musst du gut kauen, bevor du sie schluckst. Man soll immer auf seine Mutter hören." "Ein niedrigeres Wahlergebnis ist ein Zeichen, dass weniger Leute zur Wahl gehen." "Wir sind bereit für jedes unvorhergesehene Ereignis, das eintritt oder auch nicht." "Das ist eindeutig ein Haushaltsplan – da sind eine ganze Menge Zahlen drin." "Ich verstehe etwas vom Wachstum kleiner Betriebe. Ich war selber einer." "Reden führt zu unklaren, undeutlichen Dingen." "Afrika ist eine Nation, die unter unglaublichen Krankheiten leidet." "Mein Standpunkt für das Leben ist, dass ich glaube, es gibt Leben." "Kein Präsident hat jemals so viel für die Menschenrechte getan wie ich." "Was an Büchern mit am besten ist: Manchmal sind da ganz phantastische Bilder drin." "Eine Diktatur wäre viel einfacher, solange ich der Diktator bin." "Lassen Sie mich zunächst einmal klarstellen: Arme Menschen müssen nicht unbedingt Mörder sein." "Ich denke, wenn man weiß, was man glaubt, ist es viel einfacher, Fragen zu beantworten. Ich kann ihre Frage nicht beantworten." "Die große Mehrzahl unserer Importe kommt von außerhalb des Landes." "Ich stehe zu allen Falschaussagen, die ich gemacht habe." Zur Amtseinführung von Barack Obama haben sich in Washington Hunderttausende Menschen versammelt.
Der an einem Gehirntumor erkrankte US-Senator Edward Kennedy hat beim feierlichen Mittagessen mit dem neuen US-Präsidenten Barack Obama offenbar einen Schwächeanfall erlitten. Er wurde mit einem Krankenwagen in die Klinik gefahren. Später hieß es, der 76-Jährige sei bei Bewusstsein und werde im Washington Hospital Center ärztlich untersucht.
"Es sah aus wie ein Anfall", erklärte Senator Orrin Hatch, der zu diesem Zeitpunkt bei Kennedy war. Kennedy schien zunächst noch wohlauf und in guter Stimmung, als er die feierliche Vereidigung Obamas vom Kapitol aus verfolgte. Der frühere Vizepräsident Walter Mondale erklärte, Kennedy habe mitten in einem Satz aufgehört zu sprechen. "Etwas ist passiert», sagte Mondale. "Es war ein ziemlicher Schock für uns alle."
Obama erklärte später während eines Gesprächs mit Kongressmitgliedern: "Ich weiß, dass, während ich nicht im Zimmer war, Sorge wegen Teddy laut wurde." Und er fügte hinzu: "Ich würde lügen, wenn ich nicht sagen würde, dass ein Teil von mir jetzt bei ihm ist. Ich glaube, das gilt für uns alle. Das ist eine freudvolle Zeit, aber es ist auch eine ernüchternde Zeit. Meine Gebete begleiten ihn, seine Familie und (Kennedys Frau) Vicki."
Obamas Leben
Kennedy war im Juni wegen eines Gehirntumors operiert worden. Nach einer sechswöchigen Chemo- und Strahlentherapie zeigte er sich immer häufiger wieder in der Öffentlichkeit, erlitt zwischendurch aber auch Schwächeanfälle.
Auch der 91 Jahre alte Senator Robert Byrd wurde von dem Mittagessen weggeführt. Es war aber zunächst nicht klar, ob es dafür gesundheitliche Gründe gab.
(AFP, N24)
20.01.2009 18:10 Uhr









