Projekt: Friedensprozess

Obama appelliert an Israel und Hamas

Barack Obama hat sich in einer ersten Stellungnahme zum Nahostkonflikt für eine Zwei-Staaten-Lösung ausgesprochen. Die Hamas reagierte indes abweisend auf die Äußerungen des neuen US-Präsidenten.

Sie benötigen einen Flashplayer, mindestens in Version 8 sowie aktiviertes JavaScript.

Alternativ können Sie sich die Medien-Inhalte (Bilder und Videos) über folgende Links direkt ansehen:

Obama bei der Vorstellung seines neuen Nahost-Sondergesandten George Mitchell.
Video: Präsidiale Erlasse - Obama lässt Guantanamo schließen
Die erste Bewährprobe einer neuen Ära in den USA bestand das neue "First Couple" mit Bravour. Auf ganzen ...
... zehn Ballveranstaltungen tanzten ...
... strahlten und ...
... glänzten Michelle und Barack Obama. Gleich zum Auftakt des Partymarathons durften das konditionsstarke Paar ...
... auf dem Neighbourhood Ball zu Beyoncés Schmusesong "At Last" den Tanz eröffnen. Hier hatten sich auch ...
... Alicia Keys ...
... Ashton Kucher mit Demi Moore ...
... Mariah Carey ...
... Mary J. Blige ...
... Shakira und ...
... Will.I.Am für eine musikalische Verbeugung vor dem neuen Präsidenten eingefunden.
Auch das neue Vizepräsidentenpaar Joe und Jill Biden standen Michelle und Barack ...
... in Sachen Nahtanz in Nichts nach.
Während sich der ehemalige Präsident George W. Bush nach Obamas Vereidigung längst per Hubschrauber ...
... nach Texas bringen ließ, um sich dort ...
... als Privatmann feiern zu lassen ...
... ging die Partynacht für die Obamas erst richtig los: Auf dem von MTV mitorganisierten Youth Inaugural Ball wurden die beiden frenetisch empfangen.
Auch hier wartete ein Staraufgebot mit musikalischen Glückwünschen: Kid Rock ...
... Usher ...
... und Kanye West.
"Sieht meine Frau nicht gut aus?". Die Ansicht von Präsident Obama teilten auch die Gäste ...
... des Commander In Chief Balls, den die Obamas ...
... zur Abwechslung nicht gemeinsam ...
... sondern mit hohen Vertretern der US-Armee eröffneten. Zur Präsidentengala ...
... waren Soldaten aus dem Irak zugeschaltet, die Barack Obama über eine Großbildleinwand ihre Glückwünsche überbrachten.
Für die Bidens ging es weiter zum Biden Home State Ball ...
... die Obamas beendeten ihr "Ball-Hopping" erschöpft gegen Mitternacht.
Die Premiere im kraftraubenden Gesellschaftsleben haben die Obamas mit scheinbar ungeheurer Leichtigkeit bewältigt. Willkommen im Rampenlicht!
Video: Obama unterzeichnet - Guantánamo: Rasches Handeln im Weißen Haus

In seiner ersten offiziellen Stellungnahme zum Nahost-Konflikt hat der neue US-Präsident Barack Obama Israel und die Hamas zu einem dauerhaften Waffenstillstand aufgefordert. Die Hamas müsse den Raketenbeschuss auf Israel beenden, und die israelischen Truppen müssten vollständig aus dem Gazastreifen abziehen, forderte Obama. Zugleich erklärte er, die USA würden stets Israels Recht auf Selbstverteidigung unterstützen. Er wolle sich nachdrücklich für einen Frieden zwischen Israelis und Palästinensern einsetzen.

"Tief betroffen" zeigte sich Obama am Donnerstag angesichts der Toten auf israelischer und palästinensischer Seite sowie des Leidens der Menschen im Gazastreifen. Seine Gedanken seien bei der Zivilbevölkerung, die nichts zu essen, zu trinken und keine medizinische Versorgung habe. Die Grenzen zum Gazastreifen müssten geöffnet werden, damit "mit geeigneter Überwachung" Hilfsgüter in das Gebiet kommen könnten, sagte Obama. Zugleich kündigte er an, ein "glaubhaftes" System zur Beendigung des Schmuggels im Gazastreifen zu unterstützen.

Die Hamas reagierte abweisend auf die Äußerungen des neuen US-Präsidenten. Obama werde die gleichen Fehler machen wie sein Vorgänger George W. Bush, erklärte Hamas-Sprecher Osama Hamdan in Beirut. Dem Fernsehsender Al Dschasira sagte er weiter, es sei zu erwarten, dass Obama im Nahen Osten scheitere, wenn er an seinen derzeitigen Positionen festhalte.

Clinton telefoniert mit Abbas und Olmert

Die neue US-Außenministerin Hillary Clinton telefonierte am Donnerstag mit dem palästinensischen Präsidenten Mahmud Abbas und dem israelischen Regierungschef Ehud Olmert. Abbas sagte Clinton, im Hinblick auf einen umfassenden Friedensvertrag werde er mit der neuen US-Regierung zusammenarbeiten. Clinton und Obama hätten sich für die Gründung eines palästinensischen Staates und die Linderung der Leiden der Bevölkerung im Gazastreifen ausgesprochen, teilte Abbas' Büro mit. Olmert sagte Clinton nach Angaben seiner Mitarbeiter, Israel sei nach wie vor dem Friedensprozess verpflichtet und werde sich sehr bemühen, den Bewohnern des Gazastreifens humanitäre Hilfe zu gewähren. Zwtl: Bisher 9 von 15 Kaninettsmitgliedern bestätigt

Der US-Senat hat bisher 9 der 15 von Obama nominierten Kabinettsmitglieder bestätigt. Am Donnerstag gab es grünes Licht für Verkehrsminister Ray Lahood, einen Republikaner, und Wohnungsbauminister Shaun Donovan. Die Abstimmung über Finanzminister Timothy Geithner wurde für Montag angesetzt. Ebenfalls gedulden muss sich der für das Amt des Justizministers und Generalstaatsanwalts vorgeschlagene Eric Holder - die Republikaner im Justizausschuss wollen ihn am kommenden Dienstag noch ausgiebig zu seinen Auffassungen über Vernehmungsmethoden befragen. I

hre Bestätigung erhielten am Donnerstag auch die neue UN-Botschafterin Susan Rice sowie Lisa Perez Jackson als Leiterin der Umweltschutzbehörde EPA und Mary Schapiro als Vorsitzende der Börsenaufsichtskommission SEC.

(dpa, AFP, N24)

23.01.2009 12:05 Uhr

N24 in den Sozialen Netzwerken:

N24 auf Facebook N24 auf Twitter N24 auf Google+
SchließenSchließen Artikel versenden

Name des Absenders*:

E-Mail-Adresse des Empfängers*:


Ihre Mitteilung an den Empfänger:

Es gelten unsere Allgemeinen Nutzungsbedingungen

Sie befinden sich in: Nachrichten » Politik