Somalische Piraten
Bereits vier deutsche Schiffe gekapert
Vor der somalischen Küsten sind bereits vier deutsche Schiffe von Piraten gekapert worden. Ein weiterer Überfall konnte von der deutschen Marine vereitelt werden.
Der im Golf von Aden entführte Tanker "Longchamp" ist nicht das erste deutsche Schiff, das von somalischen Piraten angegriffen wurde.
28.11.2008: Die deutsche Marine vereitelt einen vermuteten Piraten-Angriff auf ein deutsches Kreuzfahrtschiff im Golf von Aden. Die Fregatte "Mecklenburg-Vorpommern" habe mit Warnschüssen zwei verdächtige Schnellboote vertrieben, bestätigt ein Sprecher des Einsatzführungskommandos in Potsdam. Laut Reiseveranstalter haben die 492 Gäste an Bord der "MS Astor" und die Besatzung von dem Zwischenfall nichts mitbekommen.
21.8.2008: Piraten kapern vor der Küste Somalias einen deutschen Frachter, einen japanischen Tanker und ein iranisches Frachtschiff. Mitte September gibt die Bremer Reederei das Ende der Entführung bekannt. Es soll Lösegeld im niedrigen siebenstelligen Bereich gezahlt worden sein.
23.6.2008: Somalische Piraten kapern das Segelboot eines deutschen Paares und verschleppen die beiden Urlauber in das Bergland der halbautonomen Region Puntland. Am 9. August bestätigt das Auswärtige Amt die Freilassung der beiden Deutschen.
28.5.2008: Piraten kapern vor der Küste Somalias ein Schiff der Lübecker Reederei Hans Lehmann KG. Der Massengutfrachter war auf dem Weg aus dem Golf von Aden in Richtung Suez. Anfang Juli werden die "Lehmann Timber" und ihre Besatzung gegen ein Lösegeld von 750.000 US-Dollar (478.000 Euro) freigelassen.
(dpa, N24)
30.01.2009 08:39 Uhr









